Hallo ich bin neu hier, aber jetzt muss ich schon mal fragen. Ich habe eine kleine Einmann Kfz-Werkstatt mit viel Laufkundschaft. Dabei auch Landwirte, die vermutliche ihre Fahrzeuge auf den Betrieb angemeldet haben. Ich sehe es wirklich problematisch, jetzt alles auf dieses Rechnungssystem umzustellen oder auch eine Ferienwohnung, in der oft Firmen untergebracht sind. Auch das müsste ich wohl auf dieses System umstellen. Für mich total irre... sorry.
Pflicht zur E-Rechnung ab 2025
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Zugferd kann auch PDF lesbar ausgeben. Sonst eher X-Rechnung als Format XML.
Testversion von Main Desk für 30 Tage.
Sonst mal gucken nach kostenlosen E-Rechnungserstellungen
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Meine Buchhaltung sagte eben, daß Zugferd IMMER ein pdf mit eingebettem XML sei.
Ich schalte den Beitrag #42 (vor Slaytalix) jetzt einfach auch mal frei:Ich habe eine kleine Einmann Kfz-Werkstatt mit viel Laufkundschaft
Dabei auch Landwirte,
Landwirte sind i.d.R. gefühlt deutlich digitaler unterwegs als Teile des Handwerks.
Zumindest die, mit denen ich gelegentlich zu tun habe.
Das Problem ist also primär in der Autoschrauberbude zu suchen.

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Och, ich kann ins Lexware die E-Rechnungen importieren und exportieren … mir völlig egal welches Format das ist - wegen mir ist das eine PDF mit XML oder Rauchzeichen
. Hauptsache ich kann es verarbeiten und drüberschauen ob das so passt. -
Für mich total irre... sorry.
Was bitte soll daran irre sein? Irre wäre es, wenn du deine Buchhaltung noch immer in Excel oder auf nem Quittungsblock machst.
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Was bitte soll daran irre sein? Irre wäre es, wenn du deine Buchhaltung noch immer in Excel oder auf nem Quittungsblock machst.
...das ist kein Quittungsblock, sondern Kontenblätter...!
Ich finde es jetzt auch ganz "normal", tagtäglich Lieferscheine auf einer ~100 Jahre alten Schreibmaschine zu tippen, Rechnungen auf der Elektrischen aus den 80ern und die Buchhaltung manuell auf den Kontenblättern.
Das mag zwar höllisch antiquert sein - funktioniert aber immernoch

(das Ganze rechtskonform ins Zugpferd zu bekommen, ist ein tierischer Aufwand, dem einen niemand dankt und der rein ökonomisch nicht mehr erklärbar ist...)
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fact zur e-Rechnung:
...das ganze hat insgesamt 14 Jahre auf Verwaltungsebene gedauert bis zur Einführung...
...so Viel zur Bürokratie...
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Ich nutze SevDesk, die das mittlerweile auch implementiert haben. Allerdings will SevDesk dafür eine Umsatzsteuer ID während der Steuerberater sagt die sei eigentlich nicht notwendig. Abgesehen davon ist SevDesk aber für kleine Firmen/Nebengewerbe etc. recht günstig nutzbar. Und da es cloudbasiert ist, kann man es überall nutzen und man bekommt zwangsläufig alle Updates. Es geht so ab 10€/Monat los. Pakete die die Umsatzsteuervoranmeldung gleich mit erledigen, kosten aber mehr. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden, dann bekomme ich für eine Empfehlung eine kleine Gutschrift.
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es gibt aber da auch einige Ausnahmen:
Rechnungen an Endverbraucher (Pflicht nur bei B2B, öff. Sektor)
Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro
Umsatzsteuerbefreite Dienstleistungen
Fahrausweise und Tickets
- Bis Ende 2026: Unternehmen dürfen weiterhin Papierrechnungen oder PDFs versenden, wenn der Empfänger zustimmt.
- Bis Ende 2027: Kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 800.000 Euro können weiterhin PDF- und Papierrechnungen nutzen.
- Ab dem 1. Januar 2028: Die E-Rechnungspflicht gilt dann ausnahmslos für alle B2B-Umsätze. Unternehmen erhalten rechtzeitig per E-Mail genaue Hinweise zu den neuen Anforderungen.
ich nehm eine SW Namens winhabu/machabu, die kann x-rechnung und hat sogar Mailversand dieser (smtp schnittstelle).
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Ich bin letztes Jahr auf sigma - faktura umgestiegen, die kann das, zumindest rudimentär, auch.
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Ich arbeite mit sevdesk und auch mit Lexoffice. Bei beiden Programmen ist das kein Problem.
Eine UST ID kann sowieso nie schaden. Von daher hat mich das nicht gewundert, das man die braucht.
Spätestens bei einem Geschäft im EU Ausland ist die eh eigentlich notwendig.
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- Unternehmen erhalten rechtzeitig per E-Mail genaue Hinweise zu den neuen Anforderungen.
auch wenn das grade OffTopic ist: Hahaha, der war gut.. Rechtzeitige Mittelung im öffentlichen Dienst ist meistens 3 Tage vorher.
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Die melden sich doch eh erst dann, wenn sie Geld von einem haben wollen...
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Hallo Zusammen,
auch ich bin einer dieser schrecklichen Digital-Versager, die die letzten 30 Jahre im Gewerbe vollkommen ohne Probleme mit Word, Exel und einem .pdf-Maker klar gekommen sind ohne jegliche weitere Gebühren oder Abo-Modelle bezahlen zu müssen an Typen, die ihren Hintern bei gutem Verdienst im Bürostuhl schaukeln während ich mir die Knie kaputt mache. Also mal zur Einordnung: ich bin Einzelkämpfer, kein Personal, nur ich, mein Lager und mein LKW. Kein Backoffice und Niemand der mir - vom Jahresabschluss abgesehen - 'die Bücher macht'.
Damit scheint es ja jetzt Dank der Penner vom Finanzamt vorbei zu sein, ich muß mich zwangsweise umorientieren und wollte mal in die Runde fragen wie's denn so aussieht und welche Software hier bevorzugt wird...
Nach einem längeren Gespräch mit meinem Steuer-Menschen, welchem ich ehrlicherweise nicht komplett folgen konnte da ich a) kaum Buchhaltungs-technische Kenntnisse besitze und b) ich die vom Finanzamt geforderte Vorgehensweise als dermaßen absurd und diktatorisch betrachte, meine ich Folgendes verstanden zu haben:
1. ich benötige zwei neue Email-Adressen, eine für den Rechnungs-Eingang, eine für den Rechnungsausgang
2. ich benötige ein Programm für E-Rechnung, mir wurde 'Sevdesk' empfohlen
3. ich benötige ein weiteres Programm für die Archivierung der Datensätze in einer Cloud, mir wurde 'eco DMS' empfohlen
(Ehrlich gesagt habe ich nicht verstanden, warum ich 2 getrennte Programme dafür benötige, denn ich schätze mal es existieren Lösungen für E-Rechnung und Archivierung im Einem... aber mein Steuermensch meint man solle sich nicht in Abhängigkeit von nur einem Dienstleister begeben oder so...)4. ab 2028 gehen meine Rechnungen gar nicht mehr an den Kunden, sondern direkt ans Finanzamt (Ersthaft ? In Kopie oder ausschließlich ?)
5. Rechnungen müssen unmittelbar nach dem Job geschrieben werden, also innerhalb von 1-2 Tagen, Fristüberschreitungen können zukünftig als 'Steuerbetrug' oder 'Ordnungswidrigkeit' gewertet und bestraft werden
Das von ein paar Kollegen genutzte 'Lexware' oder 'Lexoffice' ist nach seiner Aussage nicht so gut für die Aufgaben geeignet, keine Ahnung, kann wohl nicht alles Erforderliche.
Was benutzt Ihr ? Ein oder zwei Programme ? Evtl das empfohlene 'Sevdesk' ?
Ich hab's 30 Jahre geschafft keinen Pfennig für so einen Mist auszugeben und habe nie Soetwas vermißt...
Danke und beste Grüße,
Lorbas -
da geht aber einiges durcheinander...
Eine Pflicht zu Postfächern, erst recht getrennte, sehe ich nicht. Der Link zur Konkretisierung fehlt mir gerade. Du musst jedenfalls erstmal nur eine Rechnung elektronisch empfangen können.Dss kann quasi jeder mit eine Emailadresse.
Die Pflicht zur rechtssicheren Archivierung folgt aus den Gdob, die allerdings vorher schon galt - nur wird das nun relevanter, weil man eben fast zwangsläufig elektronische Dokumente archivieren muss. Bislang komnte man das mit dem "ich bekomme nur Papierrechnungen und verschicke diese nur per Brief" vielleicht noch umgehen.
Ecodms ist eine Möglichkeit und zumindest eine bezahlbare zum selber betreiben.
Für Gelegenheitsschreiber die weder eine Cloud mögen noch viel Geld ausgeben wollen,
wäre Fakturuma eine Möglichkeit für die Erstellung, für den Empfang könnte es auch sowas tun:
GitHub - jcthiele/OpenXRechnungToolbox: Graphische Benutzeroberfläche für die Visualisierung und Validierung von XRechnung (und anderen EN16931-konformen E-Rechnungen) sowie ein Tool für die Berechnung und Prüfung von Leitweg-IDs. ||…Graphische Benutzeroberfläche für die Visualisierung und Validierung von XRechnung (und anderen EN16931-konformen E-Rechnungen) sowie ein Tool für die…github.comBleibt dann nur noch der Punkt der rechtskonformen Archivierung des Ganzen. Oder man lagert alles in ein lustiges Abo-Cloud-Projekt aus. Wie sich das mit 10Jahres Aufbewahrungsfristen verträgt... denn dafür steht man ja selber gerade.
Ganz ehrlich: Ginge der ganze Scheiß direkt übers FA, könnte man ja theoretisch ganz viel vereinfachen und automatisieren - wird aber nicht kommen, sonst werden ja alle Berater arbeitslos...dann hätte man auch den klaren Workflow. Solange es aber lustige Vorgaben gibt, ohne das klar ist, wie diese technisch zu erreichen sind und alles höchstens im Einzelfall juristisch geklärt wird..
Viel spannender werden natürlich für die Einzeltechniker nun Sachen wie: Kaufe ich als Unternehmer oder Privatkunde ein? Bislang sah eine Inlandsrechnung ja ggf. völlig gleich aus.
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zitat
1. ich benötige zwei neue Email-Adressen, eine für den Rechnungs-Eingang, eine für den Rechnungsausgang
nö, Hauptsache eine Mailadresse wird angegeben.
kann auch eine günstige Weiterleitung von rechnung@... an deine Adresse sein. zum versand ist keine weitere notwendig. (vor allem, wer will das kontrollieren, wenn sich mal was ändert?)
2. ich benötige ein Programm für E-Rechnung, mir wurde 'Sevdesk' empfohlen
im Prinzip langfristig ja,
oder wenns nicht 800.000 Euro Jahresumsatz übersteigt oder nicht B2B kunden sind einfach noch etwas abwarten, das ganze ist m.E. noch unausgegoren.
3. ich benötige ein weiteres Programm für die Archivierung der Datensätze in einer Cloud, mir wurde 'eco DMS' empfohlen.
wenn du die Excel/Word bisher sicherst (auf stick ziehen) dann mach das weiter so. Stick dann in Tresor (oder andere Örtlichkeit/Gebäude=katastropensicher) legen, damit ist für einen Einmannbetrieb das maximal sinnvoll mögliche schon getan. Ich druck mit meinem Buchhatungsprog. die Rechnungen in ein Verzeichnis (als Pdf und Xrechnung), das ganze sichere ich dann auf ext. Platte.
vorauseilenden Gehorsam würde ich vermeiden.
ps. unausgegoren schon deshalb weil nicht fälschungsicher.
Anekdote: Habe einen Kunden der der seinerseits eine Pdf Rechnung an jemand versendet hat. Sein Kunde hat sich gewundert weil die Kontonummer anders war als sonst.
Das Pdf wurde gefälscht, ein weisses Rechteck und ne andere Kontonummer wurden im Pdf über der Original Kontonummer eingefügt.
Und jetzt kommts, die xRechnung ist eine leicht änderbare Textdatei...
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2. ich benötige ein Programm für E-Rechnung, mir wurde 'Sevdesk' empfohlen
Ich kann die Software "Papierkram.de" empfehlen. Die ist auch für Buchhaltungsdummies (wie z. B. mich) leicht zu benutzen.
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wenn du die Excel/Word bisher sicherst (auf stick ziehen) dann mach das weiter so.
USB Sticks oder externe SSDs sind keine Langzeitspeicher, wenn die nicht regelmäßig mit Strom versorgt werden. Zum archivieren lieber externe Festplatten verwenden.
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An andere Stelle war mal zu lesen, dass word/Excel kritisch ist, da sehr leicht nachträglich manipulierbar. Besser regelmäßig als PDF umwandeln, manipulationssicher speichern (auf CD brennen) und die Originale löschen.
Evtl. Wäre es auch eine zusätzliche günstige Option zur Datensicherung, die PDF regelmäßig als verschlüsseltes ZIP zusammenzupacken, und sich selber als Mail zu schicken.
Wer Angst vor Datendiebstahl hat kann die Datei auch teilen, und an zwei separate Postfächer bei zwei Anbietern schicken, dann bleibt es auch bei Datenklau eines Postfaches unlesbar. Die Postfächer der üblichen Verdächtigen dürften vergleichsweise verlustsicher und redundant ausgeführt sein, selbst wenn ein komplettes Rechenzentrum abfackelt.
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An andere Stelle war mal zu lesen, dass word/Excel kritisch ist, da sehr leicht nachträglich manipulierbar. Besser regelmäßig als PDF umwandeln, manipulationssicher speichern (auf CD brennen) und die Originale löschen.
Meiner Meinung nach gibt es dadurch keinen Sicherheitsgewinn. Jede CD kann quasi beliebig dahingehend verändert werden, dass das Datum des erstellenden Rechners umgestellt wird. Wirklich Manipulationssicher wird es erst dadurch, dass eine Kontrollinstanz, wie z. B. ein Notar, das Erstellungsdatum des Datenträgers bestätigt. Und dabei ist es dann egal, wie die Darreichungsform des Datenträgers ist.
Wirkliche Sicherheit gegen Manipulation gibt es erst, wenn die Rechnung selbst durch den Erzeuger geschützt und signiert wird. Damit fällt jegliche Veränderung sofort auf und man kann sich irgendwelche rechtlich geforderten Pseudoabsicherungsverfahren sparen und Rechnungen wie jede andere Datei behandeln (3-2-1-1-0-Regel).
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