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Homeoffice im Touringbetrieb

  • davidgiga1993
  • 20. November 2024 um 16:12
  • davidgiga1993
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    • 20. November 2024 um 16:12
    • #1

    Hoffe es wurde noch nicht gepostet, aber eben auf Reddit gefunden:

    Aus der Community livesound auf Reddit
    Entdecke diesen Beitrag und mehr aus der Community livesound
    www.reddit.com

    Die Kurzversion:

    FoH Mix wird via VPN von Zuhause ferngesteuert. 4x Kameras und ein par Tonspuren werden nachhause gestreamt und Talkback wieder zurück.

    Ist wirklich faszinierend wie scheinbar problemlos und stabil das Ganze funktioniert, glaub das hätten sich nicht viele getraut.

    David Schumann
    https://dev-core.org

  • MBelle
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    • 20. November 2024 um 16:59
    • #2

    Kleines Detail der Vollständigkeit halber:

    Er hat aus der Garage Monitor gemischt, nicht FOH.

    Steht in den Comments weiter unten...

  • mellotron
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    • 20. November 2024 um 18:37
    • #3

    Wenn sich das Personal SOOOO unentbehrlich machen kann, hat der Auftraggeber es versäumt, das Ausfallrisiko auf mehrere Schultern zu verteilen.
    Und wer als Techniker auf DIESEM Produktionslevel dem Auftraggeber noch einreden kann, nur er könne Snapshots laden und hat das nicht längst mit TC automatisiert: Überredungstalent.
    Die technische Umsetzung ist also fast mit Bordmitteln zu realisieren. Ob man da noch eine gespiegelte Konsole zusätzlich braucht? (Oder wollte er die nur vermieten...)

  • wora
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    • 20. November 2024 um 18:58
    • #4

    also, das mischen von konzerten von zuhause aus ist sicherlich eine traumhafte idee.

    das lässt sich aus elektronischer sicht auch ganz sicher umsetzen, aber ich sehe da ganz entscheidende probleme:

    wer baut die anlage für den gig vor ort so auf, dass sie einwandfrei funktioniert? gutes personal vor ort würde dann sicher auch gerne selbst an den reglern sitzen...

    wie stimmt man den sound von zuhause auf den saal ab?

    z.b. wie hört man zuhause, ob der gitarrenamp im saal zu laut ist?

    oder wie hört man zuhause, ob der hochtöner der PA zerrt?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (20. November 2024 um 19:16)

  • robert müller
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    • 20. November 2024 um 19:09
    • #5
    Zitat von wora

    z.b. wie hört man zuhause, ob der gitarrenamp im saal zu laut ist?

    Gar nicht. Der Typ hat Monitor gemischt. Ich sehe da auch eine Klang-Bedienoberfläche. Also definitiv IEM. Da reicht's ja, wenn man den PFL zuhause abhören kann.

  • wora
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    • 20. November 2024 um 19:18
    • #6

    ja, für IEM-monitor könnte das gehen ... dann ist man als monitormischer auch außer wurfweite... frech*

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • e-on
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    • 21. November 2024 um 03:53
    • #7

    was soll das denn....wenn der Monimann auf dem Sofa sitzt, wer Mikrofoniert dann ?

    FOH von Zuhause aus mixen wird zwar gehen, aber niemals funktionieren. Allein die Effekt/Hallanteile....

    da muss man vor Ort sein. Vielleicht wenn man vor Ort einen Toni seines Vertrauens hat, der den Mixer

    zu Hause Anweisungen gibt.

    :?:

  • skyworker
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    • 21. November 2024 um 08:20
    • #8

    Bin ich - ehrlich jetzt - wirklich der einzige, der jetzt ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln hat?!

    Ja, toll, geht, Kamera, Supernetzwerk, blabla alles ultrakrass...

    Der Vogel ist früher von der Tour weg, weil sein Kind zur Welt kommt - und dann setzt der sich in seine Garage und steckt Netzwerkkabel zusammen? Warum bleibt er dann nicht gleich auf dem Bus, rührt diese dämliche, ach so wichtige Show von der linken Bühnenseite fertig und skyped ein bisschen mit den Lieben zuhause? Wie wichtig kann man bitte sein (oder sich selbst nehmen), wenn es zu der Gelegenheit wirklich niemanden gibt, der sich da ans Pult stellt...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Lampenschubser
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    • 21. November 2024 um 08:25
    • #9

    Ich finds auch mehr als dämlich. Da wird's doch jemand anderen geben der die Snapshots durchzappen kann. Das Mischen an sich ist doch i.d.R. eh die kleinste Sache an dem Job.

    Wenn alles läuft ist vorher schon viel richtig gelaufen. Aber was macht der wenn irgendwas nicht funktioniert? z.B. die Telecom zerschießt mal wieder einen Verteilerkasten, oder ein Tiefbauer reißt ein Kabel ab ... Ist dann die Veranstaltung beendet?

    Ich hätte jedenfalls dafür irgend eine andere Lösung gefunden, aber bestimmt nicht diese.

  • audiobo
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    • 21. November 2024 um 09:40
    • #10
    Zitat von skyworker

    Der Vogel ist früher von der Tour weg, weil sein Kind zur Welt kommt

    Nebenbei weiss man so etwas schon ein paar Monate vorher und muss auch damit rechnen, dass das Kind sich nicht an irgendwelche Termine hält, also wäre es nur angemessen sich rechtzeitig um einen Ersatzmann zu kümmern.

    Wenn nebenbei bei der Geburt was schief geht o.ä., setzt sich eh keiner mehr ans Pult...

    Zitat

    As for the why - I control the show. Everything from playback cues to monitor scene changes. The band was in the air for most of the show so we built out the ableton session to handle all the midi cues to the pedal boards that were racked in my left double wide. I also had a fully automated recording setup and a pretty intricate RF scan/coordination process. So just being around to answer questions and be able to troubleshoot was imperative. It's one thing to show someone the gear for a couple days and another to know the system intimately. When something didn't fire correctly I knew exactly which part was broken without having to *think* about it.

    Der Junge muss eindeutig lernen abzugeben. Als wenn sonst keiner eine(n) RF-Scan/-Koordination machen könnte...

  • floger
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    • 21. November 2024 um 10:37
    • #11
    Zitat von e-on

    FOH von Zuhause aus mixen wird zwar gehen, aber niemals funktionieren. Allein die Effekt/Hallanteile....

    Kunstkopf vor Ort? :evil:

  • wora
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    • 21. November 2024 um 12:01
    • #12
    Zitat von floger

    Kunstkopf vor Ort? :evil:

    wenn man den kunstkopf an geeigneter stelle plazieren könnte, wäre das vielleicht sogar hilfreich. aber dein smiley lässt mich erahnen, dass du diese möglichkeit für genauso fragwürdig hältst wie ich... vor allem dann, wenn der veranstalter sagt: "was soll denn der dämliche kopf da? der kann da nicht stehen bleiben, pack den mal da irgendwo nach hinten..."

    dann blieben aber immer noch die fragen:

    wer baut es auf, wer betreut die technik vor ort während des konzertes?

    vielleicht eine hilfskraft aus bulgarien? (die vielleicht sogar besser ausgebildet ist und bessere ohren hat - sind dann aber während des gigs elend langweilt, wenn nix zu tun ist?)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • robert müller
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    • 21. November 2024 um 12:47
    • #13

    Also ich würd sowas auch nicht machen wollen. Aber das hier scheint ja ne ziemlich große Nummer zu sein. Die war wahrscheinlich schon geplant, als das fragliche Kind noch nicht mal produziert war. Und offenbar haben die alle zusammen entschieden, das jetzt so machen zu wollen.

    Wenn man den Faden bei reddit ein bisschen querliest, steht da auch irgendwo, dass der Monitortechniker (also wohl der, der in der Monitorworld alles auf- und abbaut und wohl auch sonst auf der Tour schon dabei ist) im Falle des Falles übernommen hätte.

    Wenn das alle so wollen und personelle Redundanz dabei ist, warum nicht?

    Mir persönlich wäre das wie gesagt zu heiß. Und FOH würde ich so schon gar nicht machen wollen.

    Im verlinkten Reddit-Thread ist gibt's aber auch Andeutungen, dass es wohl schon so einige Veranstaltungen (hauptsächlich wohl Vorträge etc.) gibt, die auf diese Weise sowohl was Ton als auch Video angeht remote betreut werden. Und wahrscheinlich nicht nur eine gleichzeitig pro Operator.

  • test
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    • 21. November 2024 um 14:09
    • #14

    warum sollte man als operator nicht 2 oder 3 vortrage gleichzeitig überwachen? kritisch wird ja nur der Redner wechsel.

    das ist aber genau die Zukunft, die ich meine. das wird auch für foh kommen. da haste dann einen tec mit gopro vor der brust und der filmt dann die pa ab und macht so line check. dann Kunstkopf raus und stabile 5g Verbindung zum tec nach hause. wobei nach dem 2ten song kann der auch bald ind Bett, denn die ki macht dann weiter.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • siwi
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    • 21. November 2024 um 15:56
    • #15

    Im Bereich Video ist das gar keine Seltenheit mehr.

    Kameras, Schnitt und Bildtechnik sind mittlerweile oft Remote, vor allem bei grossen Produktionen wie Olympische Spiele o.ä.

    Dort wird ein Worldfeed produziert und die jeweiligen Sendeanstalten haben noch eigene Remotekameras vor Ort.

    Diese werden dann von zuhause aus bedient geschnitten usw.

    Vor Ort ist dann nur technische Betreuung und Moderation.

  • robert müller
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    • 21. November 2024 um 17:16
    • #16

    Das ist aber doch wieder was anderes. Die bekommen in der Videozentrale dann die ganzen Einzelfeeds und bauen dann den Worldfeed zusammen, der dann in die Welt geschickt wird. Das heißt, die sehen und hören das genau so (nämlich auf Bildschirmen und kleinen Lautsprechern), wie es auch der Konsument am TV sich anschaut.

    Das kann man doch nicht damit vergleichen, mit dem produzierten Signal eine PA am Veranstaltungsort anzusteuern, bei der der ausgespielte Mix im Falle von Konzertevents ja ggf. auch noch den Direktschall von der Bühne berücksichtigen muss.

    Und das wird sicher nicht über ne Home-Internetverbindung abgewickelt. Da sind dann Leased Lines, MPLS, whatever im Einsatz. Ganz andere Baustelle (auch finanziell).

    Und Latenzen sind da auch deutlich unkritischer - den Versatz merkt ja in diesem Szenario niemand.

  • secluded
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    • 21. November 2024 um 17:22
    • #17

    ...ich erinnere mich an ein kleines Debakel:

    Kunde wollte uuuunbedingt die seither immer gerne und in voller Zufriedenheit genutzte Konferenztechnik und Dolmetscher, wie immer - nur mit dem Unterschied, daß die VA, die für ein paar wichtige Führungsköpfe einer weltweit agierenden Firma, jetzt in Hamburg ist - also:

    Alles im Lager aufgebaut (Dolmetschertechnik, Pult, Laptops, etc.) Vor Ort in Hamburg dann eine andere Firma, die den dortigen Ton und das dortige Video-Zeugs betreut hat und ein Audiosignal über einen (von der betreffenden Firma gewollten) Audiostreamingdienst (Sitz & Server in USA) bis zur Dolmetschung schickt, das gedolmetsche Signal dann wieder über den namentlich nicht genannten Audio-Webstreaming-Dienst wieder zurück nach Hamburg bekommt und dort dann auf die Funk-Kopfhörer der nicht-deutsch-sprechenden Zuhörer geht.

    ...das ganze waren gemessene knapp 12 Sekunden Versatz (Audio vom Pult --> Laptop --> Internet --> Streamingdienst --> Internetanschluß Lager --> Laptop --> Pult --> Dolmetscherkabine --> Pult --> Laptop --> Internet --> Streamingdienst --> Laptop HH --> Pult --> Funkanlage Kopfhörer) - sprich das Übersetzte kam dann (mit der Zeit, die die Damen einfach benötigen, um zu dolmetschen) gute 20 bis 25 Sekunden später erst in den Kopfhörern an...

    ...sorgte dann für reichlich Verwunderung vor Ort...

    ...den Videostream gab's aus Hamburg dann in 2 Sprachen - war auch ein kleines Debakel für die Zuschauenden...

    ...seit dem Zeitpunkt holt dieser Kunde nur noch Dolmetscher & die Technik, die vor Ort sind und nicht mehr "irgendwo" sitzen...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Herr Nink
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    • 21. November 2024 um 17:29
    • #18

    Das grenzt jetzt aber schon an "doofe Fehler"...

  • floger
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    • 21. November 2024 um 17:36
    • #19

    Also die Streamerei bau ich dir mit wenigen ms Latenz für kostnix. Wer hat denn das verbrochen?

  • audiobo
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    • 21. November 2024 um 17:38
    • #20

    Nebenbei bemerkt: in den Kommentaren schreibt der Meister etwas von „unter 1s Latenz“ - gemessen hat er nicht - und soll damit dann verantwortlich für‘s drücken der Cues sein?

Anstehende Termine

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    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

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