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"Integrierte Audioproduktionszentrale" statt "nur Mischpult"

  • audiobo
  • 26. November 2024 um 10:33
  • Online
    robert müller
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    • 27. November 2024 um 07:24
    • #21

    Ist das eigentlich wirklich so schlimm, wenn der Go-Button für Szenenwechsel ein anderer ist als der für "Playback ab"?

    Früher waren mal Analogpulte der Goldstandard, an dem sich digitale Mischpultbedienkonzepte messen lassen mussten.

    Mir wirkt das ein bisschen so, als würde ich als Keyboarder jetzt fordern, dass mein Instrument bitte nur noch eine große Taste haben soll. Ich kann das ja vorprogrammieren, damit die blöde Kiste halt weiß, on welcher Reihenfolge die Töne kommen sollen. iron

  • Lampenschubser
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    • 27. November 2024 um 07:36
    • #22

    Mal sehen, vlt. Mischt uns irgendwann die KI alles so zusammen das wir nur noch auf und abbauen.

    Das ganze über eine kleine Box die alle Signale per Funk rein bekommt und an die Amps weiterleitet.

    Nein, solange ich da am Pult stehe bin ich mit meiner zwei Rechnerlösung+ Pult sehr zufrieden.

  • audiobo
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    • 27. November 2024 um 08:17
    • #23

    robert müller aka „früher war…“ Du darfst dir auch gerne eine Tonbandmaschine neben‘s Analogpult stellen - Revox baut die jetzt auch wieder in neu

    iron

  • WolfgangE
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    • 27. November 2024 um 09:01
    • #24

    So lange es sich auf ein paar wenige Einspieler beschränkt ist das OK aber wenn's mehr wird - meine Berufsbezeichnung ist nicht DJ.

    Von daher ist so was in einem Pult für mich nicht nötig.

    Und selbst die wenigen Zuspieler kommen von einem externen Device.

  • DerAudioingenieur
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    • 27. November 2024 um 10:31
    • #25

    Doch sehr interessant wie die Umfrage bisher ausfällt. Das sind nach aktuellem Stand auf jeden Fall schon mehr als 2/3 aller Leute die sich wünschen würden, dass der Medienplayer zukünftig ein bisschen mehr können sollte als heute üblich...

    Vlt. lesen ja ein paar Hersteller hier mit :thumbup:

  • nasi
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    • 27. November 2024 um 11:07
    • #26

    Ich betreue immer wieder kleine (Musik-)Theater Produktionen, bei denen ich mehr Einspieler als Mikrofone zu verwalten habe. Dazu reise ich mit Laptop+Audiointerface und nutze das Mischpult von der jeweiligen Location.

    Als Alternative schaue ich mich durchaus immer wieder bei den Podcaster-Mischpulten um, was es so neues gibt. Ein autarkes Gerät, mit dem ich 4-6 Mikrofone verstärken, beliebige Soundfiles abspielen, alles auf mindestens 4 Ausspielwege schicken und das Ganze noch in einer Szenenautomation ablegen kann, wäre für mich der Traum.

    Also ja, bei einem kleinem Mischpult mit "eingebautem QLab" würde ich sofort zuschlagen.

    Was ist der Vorteil gegenüber der Kombi Laptop+Interface? Kurz gefasst würde ich sagen, man muss sich bestenfalls weniger mit IT-Problemen beschäftigen, ich benötige weniger Platz in der Regie und muss weniger Geräte gleichzeitig bedienen.

    Auf der anderen Seite ist man mit einem vollwertigen Computer natürlich deutlich flexibler und kann je nach Produktion das Equipment besser auswählen und anpassen.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • marce
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    • 27. November 2024 um 13:45
    • #27

    Schön wäre vermutlich, wenn der im Pult eingebaute Medienplayer

    * alle Standard-Formate unfallfrei abspielen könnte

    * ded. Bedientasten hat, die auch nur, immer nur und genau nur das machen, was da dran steht

    * Das Ding sich in Pult-interner Bedienmethodiken einbinden ließe (also Szenen, entsprechende Start-Stop-Dinge, ...)

    Damit wäre der Pult-interne brauchbar nutzbar.

    ... und dass man ggf. sinnvoller was externes dran hängt, welches genau die Features hat, die man konkret jetzt braucht bleibt ja jedem auch immer noch überlassen.

  • secluded
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    • 27. November 2024 um 17:52
    • #28

    ...also dedizierte Tasten, wie's z.B. das DM2000 für die DAW-Control hatte

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • audiobo
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    • 27. November 2024 um 18:11
    • #29

    Bloss das nicht.

    Ich finde so ein Pult braucht einfach 4 grosse Userkeys die man gut beschriften und vor allem egal von wo treffen kann, das langt.

  • secluded
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    • 27. November 2024 um 18:20
    • #30

    DM7-Extension z.B. - Rechts unten unter dem jog-Wheel die 4 Keys mit Display drüber - einzeln zu belegen mit "Recorder/Player Play" - "Pause" - "Next" - "Previous" - hab' das noch nicht ausprobieren können, aber wenn dann noch schnell 'n Window auf dem Surface auf gehen würde, um zu sehen welcher Track als nächstes kommt (und natürlich von alleine wieder verschwindet), dann wär's das doch schon mal für den Anfang - dann evtl. mit OSC und Cues verbinden, fast fertig...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • HenrySalayne
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    • 21. Januar 2025 um 07:15
    • #31

    Ich hole das Thema noch mal hoch, weil es dazu noch einen übergeordneten Aspekt gibt, bei dem alle Hersteller irgendwie eingeschlafen sind: Show Automation.

    Warum ist denn die Szenenverwaltung von Mischpulten grundsätzlich archaisch, konvultiert, unintuitiv und aus dem letzten Jahrtausend? Warum ist denn nach wie vor der Standard, dass "Snapshots" gespeichert werden, die stumpf alle Parameter des Pultes in eine Datei schreiben und es ist für die Nutzenden komplett intransparent, was da eigentlich gespeichert wurde? Irgendwelche Miniänderungen lassen sich oftmals nur durch Laden und erneutes Speichern oder über Recall-Safes umschiffen. Warum kann man sich nicht mit Presets Cues zusammenbauen, Crossfades nutzen und Fade-Times einstellen oder sich Cues auf Fader legen?

    Und warum ist das bei Lichpulten seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten etablierter Standard, aber im Audiobereich komplett abwesend? Es sollte doch möglich sein Cues anzulegen, in denen sich nur Effekteinstellungen und DCA-Zuweisungen ändern und diese Änderungen werden auch transparent angezeigt und lassen sich jederzeit direkt im Cue ändern, ohne einmal das gesamte Ding über das Pult zu prügeln und dann neu zu speichern. :rolleyes:

    Eine füe 2025 angemessene Show Automation wäre dann auch die Basis für einen erweiterten und funktionalen Audioplayer.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • audiobo
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    • 21. Januar 2025 um 08:50
    • #32

    Wenn man sich z.B. theatremix anschaut: Da legt man sich durch die zugewiesenen Kanäle, Ensemblegruppen, Positionen und FX-Zuweisungen ja auch quasi schon "Presets" für die DCAs an. Die bereits gewählten Kombinationen kann man dann per Copy/Paste über mehrere Szenen hinweg einfügen.

    (DCA-Grid im DM7 macht das scheinbar auch)

    War auch der Hauptgrund, warum ich das nicht direkt in der Avantis gemacht habe, weil ich keine Lust hatte für jede Szene die ganzen Namen da rein zu hacken und bei jeder Änderung dann auch wieder.

    Dafür fehlt aber wiederum die Möglichkeit Faderwerte der DCAs zu speichern, das müsste ich über die Pultszenen machen. Oder dynamische Aktionen, z.B. ein Objekt von links nach rechts wandern lassen...

    Tatsächlich geht ziemlich viel nicht richtig vorwärts: Da wird lieber Midi über Ethernet an die Pulte gebastelt anstatt direkt auf OSC zu setzen, was mittlerweile viel mehr Möglichkeiten zulässt. (Qlab, Companion, Timax und Konsorten, Szenerecall bei umfangreichen Shows (MIDI kann ja nur 128 Werte pro Controller/ProgrammChange und auch keine Zwischenwerte (xx.50 z.B.) )

  • WolfgangE
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    • 22. Januar 2025 um 00:00
    • #33
    Zitat von HenrySalayne

    Warum ist denn nach wie vor der Standard, dass "Snapshots" gespeichert werden, die stumpf alle Parameter des Pultes in eine Datei schreiben und es ist für die Nutzenden komplett intransparent, was da eigentlich gespeichert wurde?

    Das ist einer der Gründe warum ich die Soundcraft VI Serie immer noch so gerne unter meinen Fingern habe.

  • steffenr
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    • 22. Januar 2025 um 00:51
    • #34
    Zitat von HenrySalayne

    Warum ist denn nach wie vor der Standard, dass "Snapshots" gespeichert werden, die stumpf alle Parameter des Pultes in eine Datei schreiben

    Das geht einfach wahnsinnig viel schneller, als einen Entscheidungsbaum abzuklappern, ob etwas im Save Focus drin sein soll oder nicht.

  • audiobo
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    • 22. Januar 2025 um 08:06
    • #35

    Ist ausserdem nicht ganz richtig, es gibt ja auch Update-Funktionen oder Snippets.

    Da fehlt aber m.E.n. meistens eine gute Übersicht, bei meinen Testläufen hatte ich mir öfter mal irgendwo einen Bock geschossen und konnte danach alles wieder verwerfen.

    Ich denke mal Henry meint so etwas wie „Ich speichere mir bestimmte Einstellungen oder gar Reglerbewegungen über Zeitraum x und ziehe diese dann in meine Szenen oder kann sie mittels Hotkey abfeuern.“

    Bzw. auch einfach auf andere Kanäle bzw. Elemente wie DCAs übertragen.

  • test
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    • 22. Januar 2025 um 12:25
    • #36

    es muß ja auch alles irgendwie bedienbar bleiben. natürlich kann man alles mögliche heute umsetzten. wenn man die Funktionen aber nicht täglich nutzt, dann vergißt man eben auch schnell wie es geht.

    so ein pult muß ja auch für alle bedienbar bleiben oder zumindest für die Mehrheit.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • wora
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    • 22. Januar 2025 um 13:12
    • #37

    Da sprichst du einen interessanten Punkt an.

    Wenn ich mich in meinem kollgenkreis umsehe, dann stelle ich fest: unsere SQ Pulte sind hier ganz gut platziert, weil sie für unsere Zwecke einen guten Kompromiss aus möglichen Features und relativ übersichtlicher Bedienung darstellen.

    Was ich damit sagen möchte: mit den Möglichkeiten z.b. einer Digico Konsole wären die meisten komplett überfordert - weil sie eher Licht-orientiert sind und Audio nur nebenbei mitmachen müssen.

    Es kommt bei der Einschätzung möglicher Bedienungsschritte also auch darauf an, wer die Pulte bedienen muss - und zu welchem Zweck. Und dann muss sich ein Hersteller entsprechend entscheiden, welche Kompromisse er gehen möchte. Gibt er mehr Möglichkeiten preis, dann reduziert sich die Anzahl der möglichen Einsätze, hält er es einfacher, dann kann er möglicherweise mehr Pulte verkaufen. Ich denke es wird hier schnell klar, in welche Richtung die Präferenzen eher gehen.

    Die beste Lösung wären sicherlich Pulte, die verschiedene Bedien-tiefen zulassen. Aber das bedeutet einen wesentlich erhöhten Programmieraufwand… wer bezahlt das dann?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 22. Januar 2025 um 13:15
    • #38

    Das stimmt grundsätzlich.

    Es hat ja niemand behauptet, das Erstellen eines intuitiven User Interfaces wäre eine einfache Aufgabe.

    Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass Workarounds i.d.R noch viel komplexer sind und daher:

    • zeitraubend
    • fehleranfälliger
    • ressourcenaufwändiger
    • meist absolut unbedienbar/unübersichtlich für diejenigen, die sich den betreffenden Workaround nicht selber ausgedacht haben
    • benötigen sie mehr Praxiserfahrung mit dem jew. Gerät als wenn man freie Bahn in seinen Möglichkeiten hat

    Auch die Einbindung externer Geräte ist i.d.R. fehleranfälliger, einfach schon weil es mind. ein Gerät mehr ist (oft genug ein Allerweltscomputer).

    Ausserdem wird immer noch kaum Möglichkeit davon gemacht, den Pulten so etwas wie "Werkuserlevel" mit auf den Weg zu geben. Bzw. die gezielte Freigabe von Möglichkeiten. Ein Bandmischer würde z.B. kaum irgendwelche "theatreoptions" oder "broadcastoptions" einfach aktivieren wenn die daraus resultierenden Möglichkeiten/Bedienungsfallen nicht bekannt sind (und wenn doch: selber schuld).

    Edit: Das bezieht sich auf tests Beitrag

  • wora
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    • 22. Januar 2025 um 13:19
    • #39

    Das wäre dabei ja das nächste Thema:

    Fehler durch Selbstüberschätzung könnten dann sogar nochmal zunehmen… ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 22. Januar 2025 um 13:24
    • #40

    Was noch nie ein sinnvoller Grund war alle anderen in ihren Möglichkeiten einzuschränken...

    Dann bitte zurück zu Analog mit 2-Band-EQ im Kanal, da ist wenigstens für jeden offensichtlich warum etwas nicht geht.

    (Aber Autos bauen die 240 auf öffentlichen Strassen fahren dürfen... :/ )

pro-silentium.de

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