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Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"

  • 4Art
  • 8. Dezember 2025 um 09:42
  • bassking67
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    • 14. Dezember 2025 um 08:42
    • #21
    Zitat von wora

    das ist die mindestvorraussetzung für eine sinnvolle beschallung mit solchen teilen!

    wenn man lautsprecher auf knie- oder bauchhöhe des publikums betreibt, gibt es kein system der welt, welches dann einigermaßen sinnvoll funktioniert...

    ja, ist aber in 90% der Fälle die Realiät. Säulen mit Sub vielleicht 200cm hoch, dann liegt die Mitte der Säule vielleicht auf 130 cm. Wird so beworben, verkauft und eingesetzt ?( .

  • skyworker
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    • 14. Dezember 2025 um 10:22
    • #22

    Das muss so sein - weil ja auch 9 von 10 Gitarrencombos auf dem Boden stehen und das Wadenohr des Musikern verwöhnen...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • schotte
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    • 14. Dezember 2025 um 13:28
    • #23

    Hallo,

    übrigens möchten unterschiedliche Beschallungssituationen meist auch mit unterschiedlichen Lautsprechern bestückt werden ... das ein Stäbchen alles können muss ist reines Traumdenken. Auch ist es ja deutlich unterschiedlich wie solche Stäbchen überhaupt aufgebaut sind und wo da hohe Töne raus kommen so wie die höhe wie das dann zu stellen ist. Pauschalisieren kann man da gar nichts ... und so "DJ-Notbeschallungsstäbchen" haben in professionellen Beschallungssituationen genau nichts zu suchen:!:

    corn* Schotte

  • JeTo
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    • 14. Dezember 2025 um 14:23
    • #24

    Ja, man sollte immer das passende Werkzeug für die jeweilige Aufgabe finden.

    Kann mal jemand ein Szenario beschreiben, in dem er ein Stäbchen (also so ein "günstiges", was man direkt in den Subwoofer steckt) für die beste Lösung hält?

  • julian-k
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    • 14. Dezember 2025 um 14:34
    • #25

    Ich mag den Ausnahmefall unter den Stäbchen, die Polar Serie von HK. Ist ne Pointsource auf Stativ in Hübsch. Manchmal etwas zu breit abstrahlend, aber egal ob DJ oder Punk Konzert, funktioniert in der Kneipe einfach. Steht da auf der 30cm hohen Bühne und kommt gut über die Köpfe.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • bassking67
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    • 14. Dezember 2025 um 20:19
    • #26
    Zitat von julian-k

    Ich mag den Ausnahmefall unter den Stäbchen, die Polar Serie von HK. Ist ne Pointsource auf Stativ in Hübsch. Manchmal etwas zu breit abstrahlend, aber egal ob DJ oder Punk Konzert, funktioniert in der Kneipe einfach. Steht da auf der 30cm hohen Bühne und kommt gut über die Köpfe.

    das ist dann so ähnlich wie z.B. das LD-Curv 500. Das klingt auch erstmal nicht schlecht, aber ein Punk Konzert mit 6X3" Topteil? :/

  • Fux
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    • 14. Dezember 2025 um 20:56
    • #27

    Möglicherweise vertehen manche Leute unter einem Punkkonzert doch etwas anderes als ich.

    Mit diesen "Ela-Zeilen"?!? Na ich weiß ja nicht.

    Da ist die Snare ja schon rein akustisch lauter als die ganze "PA" ... :/

    Viele Grüße,
    Fux

  • Online
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    • 14. Dezember 2025 um 20:58
    • #28

    Deswegen benutzt mensch die kleinen Säulen in einem Rahmen wo sie als Gesangsanlage dienen und sonst nicht... Just my 2 cents

  • Marcel
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    • 14. Dezember 2025 um 21:03
    • #29
    Zitat von julian-k

    Ich mag den Ausnahmefall unter den Stäbchen, die Polar Serie von HK. Ist ne Pointsource auf Stativ in Hübsch. Manchmal etwas zu breit abstrahlend, aber egal ob DJ oder Punk Konzert, funktioniert in der Kneipe einfach. Steht da auf der 30cm hohen Bühne und kommt gut über die Köpfe.

    Hmm, gut funktionieren würde ein 12" Sub mit Distanzstange und 8"/1" Top oben drauf aber auch denke ich? Idealerweise noch mit Flugbügel um das Top noch gezielter ausrichten zu können. Und dabei nicht viel mehr Platz verbrauchend (eigentlich nur das Top)?

    Zumindest wenn ich so an meine Kneipengigs denke, ist mir die etwas engere Abstrahlung von konventionellen Tops in den meisten Fällen lieber. Was hier noch manchmal toll wäre, ist eine asymmetrische horizontale Abstrahlung (am besten einstellbar), wenn die Boxen mal wieder ganz nach außen an die Wand müssen. Aber das kann ich mir noch nicht leisten 8o Ansonsten mache ich das immer mit den Flugbügeln, egal ob Distanzstange auf dem Sub oder Stativ. Dann hoch über die Köpfe und passend eindrehen und nach unten ankippen. So schepper ich relativ wenig über die Köpfe hinweg an die gegenüberliegende Wand und auch nur mäßig gegen die Seitenwände. Ich wüsste jetzt gerade nicht was ein Stangensystem bei einer Bandbeschallung da für einen Vorteil hätte, lasse mich aber gerne überzeugen (oder belehren).

    Der Frage die JeTo gestellt hat würde ich mich anschließen.

    Vielleicht so Singer / Songwriter irgendwo in der Kneipenecke? Die haben das doch teils sogar hinter sich stehen gleichzeitig als Monitor. Aber keine Ahnung wie gut das funktioniert. Wenn ich sowas mal beiläufig wahr genommen habe, klang das nicht sonderlich überzeugend.

  • julian-k
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    • 15. Dezember 2025 um 00:46
    • #30

    Würde sicher besser funktionieren, steht aber nicht zur Verfügung. Aktuell ist das noch ein 3,5m breiter Schlauch mit etwa 10m Länge, die Bühne wird aber diesen Winter noch in eine Ecke verschwenkt, da spielen die Polars dann ihr Können voll aus.

    Punk funktioniert damit erstaunlich gut für die 70 Leute vor der Bühne.

    Ich hätte gerne was anderes, aber es gibt da draußen keinen Hersteller der gewillt ist für einen schmalen Taler ein für uns passendes System zur Verfügung zu stellen, und ich kann auch nicht jede Veranstaltung mit meinem Material sponsern, aber das ist ein anderes Thema. Aber falls hier jemand mitließt, ... Kneipen PA und große Halle ;) Danke :*

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • lisa f.
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    • 15. Dezember 2025 um 01:38
    • #31
    Zitat von JeTo

    Ja, man sollte immer das passende Werkzeug für die jeweilige Aufgabe finden.

    Kann mal jemand ein Szenario beschreiben, in dem er ein Stäbchen (also so ein "günstiges", was man direkt in den Subwoofer steckt) für die beste Lösung hält?

    Wir hatten das L‘Acoustic Stängelchen für unsere Hochzeit. Das Venue hatte eine Bühne, damit war der Sub auf Kopf Höhe und der Rest darüber, das hat ganz gut funktioniert, auch wenn der Ort selber nicht so toll klang. Reden und DJ, nichts davon krass laut.

  • secluded
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    • 15. Dezember 2025 um 08:33
    • #32
    Zitat von JeTo

    Kann mal jemand ein Szenario beschreiben, in dem er ein Stäbchen (also so ein "günstiges", was man direkt in den Subwoofer steckt) für die beste Lösung hält?

    - Alleinunterhalter für Hintergrundgedudel (z.B. Piano + Gesang)

    - Klassik-Konzert in Nicht-Klassik-tauglichen Umgebungen (z.B. Quartett oder Quintett für 200 Pax in 'nem Rittersaal auf Burg xy)

    - Kleinkonzerte ohne viel "Krach von der Bühne" - also in Richtung "unplugged" - Kontrabass, akkuGit, Gesang, Piano..... max. Cajon, aber nicht lauter

    - Redevortrag mit PPT auf 'nem Fachkongress in 'nem Nebenzimmer einer Gemeindehalle

    - alles, was Hintergrundgedudel sein soll / darf / muß...

    - usw...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Pulenk
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    • 18. Dezember 2025 um 08:40
    • #33

    Ich fände

    Zitat von JeTo

    Ja, man sollte immer das passende Werkzeug für die jeweilige Aufgabe finden.

    Kann mal jemand ein Szenario beschreiben, in dem er ein Stäbchen (also so ein "günstiges", was man direkt in den Subwoofer steckt) für die beste Lösung hält?

    Ich finde Stäbchen-Systeme im Vorteil bei Situationen, in denen das Publikum den Musikern sehr nahe kommt oder/und das Publikum mobil ist.

    Beispiel:

    Sektempfang bei einer kleineren Hochzeit. Gitarrist & Sängerin mit Bose-Stäbchen. Das Publikum ist rund um die Musiker, mal hier mal da. Fast überall der gleiche, gute, nicht aufdringliche Sound. Die Musiker benötigen auch keinen Monitor. Sehr cleanes Setup - wenig Technik sichtbar.

    Die Bose-Stäbchen strahlen durch die horizontal abwechselnd versetzten Lautsprecher auch wirklich alle Frequenzen sehr breit ab. Für diesen Zweck ideal. Ich glaube es gibt im Moment keine anderen Stäbchen, die das können...

  • 4Art
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    • 18. Dezember 2025 um 13:05
    • #34
    Zitat von Pulenk

    Ich fände

    Ich finde Stäbchen-Systeme im Vorteil bei Situationen, in denen das Publikum den Musikern sehr nahe kommt oder/und das Publikum mobil ist.

    Beispiel:

    Sektempfang bei einer kleineren Hochzeit. Gitarrist & Sängerin mit Bose-Stäbchen. Das Publikum ist rund um die Musiker, mal hier mal da. Fast überall der gleiche, gute, nicht aufdringliche Sound. Die Musiker benötigen auch keinen Monitor. Sehr cleanes Setup - wenig Technik sichtbar.

    Die Bose-Stäbchen strahlen durch die horizontal abwechselnd versetzten Lautsprecher auch wirklich alle Frequenzen sehr breit ab. Für diesen Zweck ideal. Ich glaube es gibt im Moment keine anderen Stäbchen, die das können...

    Doch: Audiophony ILine... Die haben auch versetzte Breitbänder. Habe das Zeug aber noch nirgends gehört und gesehen. Offenbar tritt ein einigermassen bekannter Schweizer Künstler (Baschi) unplugged mit dem Zeug auf. (2 x 12er Sub pro Seite und Stäbchen mit 16x3 Zoll).

  • schotte
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    • 18. Dezember 2025 um 14:36
    • #35

    Hallo,

    Tonsäulen verwendet man übrigens wegen Reichweite / besserer gleichmäßigere Schallverteilung nach hinten und nichts anderes ... . Hier ist auch weiterhin das Pro-Brett und immer noch nicht Party PA. Das sich Musiker Stängelchen ins Kreuz stellen funktioniert dann fürs Publikum nicht. Die Musiker drehen sich das so hin das es für sie passt und 5m vor der Bühne hört das Publikum nichts gescheites mehr außer das rum gemummel das eh von der Bühne kommt. Viele kennen ja keine richtigen Tonsäulen zur ernsthaften Musik oder Live Beschallung da es das Segment 'in Richtig' auch nie wirklich gab weil es ursprünglich aus dem ELA 100V Bereich kam. Dann ging das irgend wann mit Line Arrays und Mehrwege Tonsäulen als richtige Zeilenstrahler los wie Seeburg GL16/24 oder ähnliche.

    corn*Schotte

  • zegi
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    • 18. Dezember 2025 um 15:11
    • #36
    Zitat von Pulenk

    Fast überall der gleiche, gute, nicht aufdringliche Sound.

    So könnte ich das Zitat unterschreiben *finger


    Ob der Sound am Ende als aufdringlich/unaufdringlich empfunden wird, hängt stark davon ab, was man ins System schickt.

    Abgesehen davon fallen die Bose Säulen gerade damit auf, dass sie alle paar Zentimeter einen anderen Sound haben. So extrem habe ich das nie wieder gehört, wie mit dem Bose System. Und "gut" ... wenn man ein 2.1 System der gleichen Preisklasse hinstellt, klingt es garantiert besser.

    Die Stäbchen haben imho ihre Stärken in der dezenten Optik und im oftmals einfachen Aufbau.

    Wir sehen aktuell, dass der Übergang vom Stäbchen zur "echten" Box oder zum "richtigen" Linearray verschwimmt mit Lautsprechern wie der RCF NXL 44-A (3x 10", 3") oder der Seeburg GL-Serie (GL 16: 4x 6.5", 16x 1").

    Der Ton macht die Musik.

  • Fux
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    • 18. Dezember 2025 um 15:26
    • #37

    So neu finde ich den "Übergang" jetzt nicht.

    Ende der 80er Jahre habe ich in einem kleinen Theater bereits JBL bestückte 3x10" /4" Säulen gesehen & gehört. Die 10"er waren E110. Ob der Treiber ein 2445 oder noch der Vorgänger 2441 war, kann ich nicht sagen.

    Das tat damals gar nicht mal schlecht.

    Viele Grüße,
    Fux

  • tonsound
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    • 19. Dezember 2025 um 06:58
    • #38

    neu war in den 60ern die Klempt Echolette LE5 Säule. Alles andere ist nur Weiterentwicklung.

    tonsound.de

  • wora
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    • 19. Dezember 2025 um 11:47
    • #39

    eben. so gut wie alle heute üblichen lautsprecher-tecnologieen sind lediglich weiterentwicklungen alter bis sehr alter techniken, die schon viele jahrzehnte alt sind.

    meiner ansicht nach waren die letzten wirklichen innovationen die entwicklung effektiver limiterschaltungen durch den Herrn Corthésy (damals bei Meyersound), die linearray-entwicklungen von L-Acoustics und die möglichkeit, hochtonhörner mithilfe von computern zu designen.

    alles andere ist doch reine evolution - die ich damit aber keineswegs kleinreden will!

    wir haben heute vor allem in der mittleren und günstigen preislage in der breite sehr viel bessere systeme als noch vor 30 jahren, was vor allem auf die zunahme von wissen in der entwicklung zurückzuführen ist.

    das waren mein 2 pfennig - und ich erhebe keinen anspruch auf vollständigkeit ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThoSchu
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    • 19. Dezember 2025 um 21:46
    • #40

    Ich hatte in den letzten Wochen Zugang zu diversen "Konferenzräumen", die teilweise auch Säle und Hörsäle sind. Fast überall sind Stäbchen oder "Zeilenlautsprecher mit DSP" verbaut.

    Nur in einem Raum ist irgendetwas verbaut, was wie ein 12/1,5 Lautsprecher aussieht. Mein klarer Gewinner, auch mit DPA Headsets und Rednerpulten. Selbst 20 Sprechstellen von Shure haben bei mir keinen Schweiß auf der Stirn verursacht.

    Die Bose Stangen für den gemütlichen Ausklang haben da mehr Aufmerksamkeit verlangt ohne auch nur im Ansatz besser zu klingen.

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