Vormischung auf der Bühne, Pult der Wahl, WLAN zur Steuerung, ggf. den Solovorhörbus ebenfalls per Kupfer oder IEM. Outputs via vorhandene Wege (Audio, DMX)
Kabel/Glas von oben auf die Bühne führen.. ![]()
Vormischung auf der Bühne, Pult der Wahl, WLAN zur Steuerung, ggf. den Solovorhörbus ebenfalls per Kupfer oder IEM. Outputs via vorhandene Wege (Audio, DMX)
Kabel/Glas von oben auf die Bühne führen.. ![]()
Erst einmal vielen Dank für die ganzen Beiträge! ![]()
Langzeitinstallation oder Kurzzeit (1 bis sagen wir 10 Aufführungen)?
Anschlüsse zur Seite oder gibt es eine Unterbühne (evtl. mit Loch in der Drehscheibe)?
Budget professionell oder eher Hobby?
Repertoire-Theater, Unterbühne vorhanden inkl. ausreichend Versatzklappen.
Es wird eine budgetfreundliche Lösung bevorzugt. Die offensichtliche Lösung wäre ein Update des Schleifrings mit entsprechender Leitungsinfrastuktur - das ist aber voraussichtlich eine eher langfristige (und teure) Angelegenheit, wird aber parallel geprüft.
Die sind normalerweise mit redundanten Kontakten ausgestattet. Wenn das mit Phantompower ohne knallen läuft, dann geht das auch stabil mit digitalen Signalen.
An der Front gibt es schlechte Neuigkeiten. Ich habe heute mal die "Blackbox" am Schleifring aufgeschraubt, aus der 8 "Signalleitungen" kommen und dabei erst einmal geschluckt. Erst einmal kamen 8 Glasfaserleitungen herausgepurzelt, die irgendwo durchs Haus gezogen wurden und dort im nichts enden. Dann stellte sich noch heraus das die restlichen Leitungen überwiegend einzeln geführte Stromadern (4x L (aus der gleichen 1,5mm2-Zuleitung
) , 1x N, 1x PE) sind und ganze zwei Signalleitungen auf 3-Adrige Steuerleitung (ungeschirmt) adaptiert in diesen Schleifring laufen. Damit sehe ich eine Lösung mit StageConnect eher kritisch. ![]()
Dreht die Scheibe sich immer nur in eine Richtung ? Oder szenisch so was, wie 2mla links, dann 3 mal rechts rum, dann wieder 2 nal links und 1 mal rechts rum.
Das wird sich noch zeigen. Die Regie wird sich dann wohl oder übel auf eine Lösung einlassen müssen, wenn es Band und Drehscheibe geben soll.
Andere Idee wäre 'n Powerline-LAN-Adapter. Der muß ja "nur" das Lankabel von der Bühle über den Schleifkontakt an die Gegenseite übertragen, bis das dort wieder zu LAN wird. Bei der kurzen Strecke ohne Sicherungen oder Abzweigdosen wäre das Mal 'ne Idee, die man ausprobieren könnte.
Danke für die Idee. Das werde ich mal testen. ![]()
Pult (Stage-Rack) mit auf die Bühne stellen und per Remote mischen.
Definitiv auch eine Lösung.
Punkt zu Punkt Multikanal Audio oder dantetaugliche Funklösungen kennt aber niemand?
Theoretisch kannst du MADI über BNC übertragen und die Buchse als Schleifring missbrauchen. Zumindest solange du die BNC-Buchse axial befestigen kannst. ![]()
Auf A... gibt's für 260€ einen Schleifring mit Ethernet und ein paar Steuerleitungen. 2A und 5A.
EDIT: mit 100BaseT sind es sogar nur 164.
Gelöscht
Theoretisch kannst du MADI über BNC übertragen und die Buchse als Schleifring missbrauchen. Zumindest solange du die BNC-Buchse axial befestigen kannst.
Auf A... gibt's für 260€ einen Schleifring mit Ethernet und ein paar Steuerleitungen. 2A und 5A.EDIT: mit 100BaseT sind es sogar nur 164.
Der bestehende Schleifring blockiert jegliche Möglichkeit von unten. Und von eben sprächen wohl ästhetische Überlegungen (Freileitung quer durchs Bühnenbild in die exakte Bühnenmitte) dagegen. Wäre da jetzt ein Bühnenbild auf der Scheibe, hätte man die Leitung von oben natürlich weggemogelt bekommen; da die Scheibe aber bis auf ein paar Großrequisiten und die Band leer ist, wird das schwieriger.
Wird die Scheibe denn um 180“ gedreht oder so wie es gerade passt?
Ich hatte mal ein one-off mit Schlagzeug auf Drehbühne. Das hatten wir komplett mit normalen Funkstrecken gelöst.
Es ist wirklich nicht so schwer ein paar Adapter zu bauen, Batterie betriebene Phantomspeisungen einzusetzen und alle Kanäle per Taschensender oder Handsender zu schicken. Monitoring per IEM. Wenn es nur eine kurze Saison ist, dann ist das vielleicht gar nicht so teuer umzusetzen? Oder sind vielleicht schon etliche Funkstrecken vorhanden? 20-24 Kanäle sind ja nicht soo viel.
Natürlich schon sehr spannend was es da noch für andere Lösungen gibt!
warum nicht einfach die Remote-Lösung? Wenn man sich da einen vernünftig großen Touchscreen ans FOH stellt lässt sich das doch einigermassen OK bedienen und man hat eine einfache und saubere Lösung ohne viel Trara und Gebastel...
Ich glaub', daß 'n Mixrack auf derDrehbühne wohl das effektivste ist - das kannste dann immer noch per Remote steuern. Und Netzwerk für Remote bekommt man schon sehr stabil hin, wenn man z.B. 2 gaugleiche Access-Points nutzt. Di können ja gerne nur paar Meter voneinander weg sein und fungieren nur als "Bridge" - sprich "LAN-Kabel via WLAN". Ich nutze das genau so bei mir hier für 'nen Großformatdrucker, der 'ne 100 MBit-Buchse hinten dran hat.. An dessen Standort gibt's kein CAT-Kabel, deswegen überbrücke ich die 8 Meter mit 2 TP-Link Access-Points. Das spielt sehr zuverlässig bei knapp 400 MBit (laut Verbindungs-Info in den AP's) - immernoch 4 mal so viel, wie der NW-Port am Drucker verträgt ![]()
WLAN-AP einmal an's Bühnenbild rantackern und im Dach drüber an 'n freien Platz im Gestänge den 2. AP - sollte verläßlich genug sein, um 'n Stagerack via Remote steuern zu können... (Oder mal 'n DLAN über die kurze Verbindung des Schleifringes ausprobieren)
Die fertige Mische aus dem Rack dann per Stereo-XLR über den Schleifring ausspielen und mit dem Hauspult verbinden.
Grundsätzlich hat die Idee mit dem Mixrack auf der Bühne ein paar Vorteile.
Man sollte aber Folgendes bedenken:
- wie macht man das mit dem Monitoring? Wenn die Wege für die Musiker auf der Drehscheibe erstellt werden sollen (was aufgrund der Einzelsignale der Band fast ausschließlich da möglich ist), dann müssen weitere Zumischsignale (Solisten, Chor, Zuspieler etc.) trotzdem alle auf die Drehscheibe geführt werden.
Was macht man, wenn die Musiker die Hallräume/Effekte, die man für den Saal gebaut hat, auch auf den Monitoren hören wollen?
- Und auch für das restliche Monitoring mit Lautsprechern, die aus dem Hauptpult bespielt werden, hat man so nur eine starre Bandsumme. Da müsste man ggf. noch ein paar mehr Wege übertragen.
- großes Thema Automation (Hauptpult Digico?)
Die ganzen Bandkanäle sollen ja möglicherweise auch in Snapshots komplett unterschiedliche Dinge tun.
Dies ist deutlich besser und flüssiger umsetzbar, wenn alle Kanäle direkt auf dem Hauptpult aufliegen, sonst muss man ggf. Snapshots doppelt erstellen, diese per Midi o.ä. koppeln. Da hätte ich persönlich in der Endprobenhektik keine Lust drauf.
Nachdem jetzt doch ein paar konkrete Fakten auf dem Tisch sind, gebe ich doch mal meinen Senf dazu. Viele der genannten Ansätze sind bestimmt realisierbar. Unter den gegebenen Umständen werden wohl nur wenige in Frage kommen.
1. noch nicht genannt wurde: Eine normale Verbindung per Multicore, das auf einem ungenutzen Teil der Drehbühne fixiert und als lange Schleiefe zur festen Bühne gelegt wird. Voraussetzung ist natürlich das ihr nicht Karusel fahrt bzw. nicht zu weit gedreht wird, z.B. zwischen zwei Bildern. Da sich die Kreativen meist spät entscheiden, wahrscheinlich aktuell keine gute Lösung.
2. prinzipiell wäre mein Favorit die Lösung von"secluded"! Andenrs gesagt ein Pult mit abgesetzter DSP (Yamaha Rivage, Soundcraft/Studer, MidasPro,A&H...), die auf der Bühne steht und mit dreht. Bei der Einrichtung kann das Surface per Kabel genutzt werden. Welche Steuerprotokolle sich zur Übertragung via Netzwerk (WLAN) eignen, müsste man ausprobieren bzw. wäre das ein gutes neues Thema für das Schwarmwissen hier. Ich persönlich habe zwar schon bei allen Herstellern lange Netzwerkkabel zwischen Surface und DSP genutzt, diese aber noch nie durch Switche oder per WLAN verbunden. Ich habe gelernt: Nicht alles wo ein RJ45 rein passt ist Netzwerk. Alternativ Steuerung per App. Allerdings gehe ich davon aus, dass im festen Repertoire-Theater möglichst viel bestehende Technik genutzt werden soll, die dafür nicht unbedingt geeignet ist. Summe über Schleifringe an Hauspult.
und ganze zwei Signalleitungen auf 3-Adrige Steuerleitung (ungeschirmt) adaptiert in diesen Schleifring laufen
An der Stelle sollte eine Umrüstug auf geschgeeignete Letungen bzw. reichen ja Buchsen, die man abgreifen kann, nicht das Problem sein.
3. Ein kleiner Mischer bzw. Tablet Mischer, der als Submixer auf der Bühne fungiert und dann auch nur per Wischbrett bedient werden kann. Auch wenn ich absolut kein Freund von Tabletmischern bin, würde ich dies Lösung als sicher funktionierend wählen. Hier sollte es auch genug Spielraum für eine budgetangepasste Lösung geben.
4. Der Vorschlag von "lisa f." kann u.U. auch eine einfache Lösung sein, der einfach in den Repertoier Betrieb zu integrieren wäre. Voraussetzung sind natürlich genug Funkstrecken, die aber vielleicht schon vorhanden sind. Die Adapter sollen nicht das Problem sein. Da gibt es sicher genug Ansätze, das z.B. in ein Rack zu bauen und dort die nötigen Phantomspeisungen zu ergänzen. Die gibt es nicht mit Batterie. Vielleicht habt Ihr dafür auch noch einen alten Aktiv-Splitter.
Von Bastellösungen die viel "Jugend forscht" voraussetzen, würde ich absehen, außer Du hast wirklich genug Zeit und Muße.
Man kann auch Submixer und Funk für Summe kombinieren, falls nicht genug Strecken zur Verfügung stehen.
Pult (Stage-Rack) mit auf die Bühne stellen und per Remote mischen.
Audio für die PA per Funk oder über die vorhandenen Schleifkontakte - das dürften dann ja nur 2 Wege sein.
ganz genau das wollte ich auch gerade vorgeschlagen.
dLive Mixrack (oder anderes Mischgerät) und sämtliche sonstige Technik auf die Bühne, Mix per Fernbedienung z.B. mit MixingStation.
Das wäre hier auch mein "no brainer"
...ich will ja nix beschreien, aber ich hab' auch schon viel erlebt, was im Theater so passiert ![]()
...am Schluß dreht sich die Bühne höchstens um 135 Grad, weil der Regisseur oder die Dramaturgie doch 'ne andere Idee hatte...
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...oder der Drehteller wird abgebaut, oder mit Winkeln und Flacheisen festgespaxxt auf dem Boden, weil der dann doch zu sehr wackelt ![]()
...kann aber auch vorkommen, daß der Teller kontinuierlich 2 Stunden lang nur linksrum dreht, weil das jemand toll findet, der was zu entscheiden hat ![]()
...man wei0 es halt noch nicht, man ist aber generell als Techniker am Theater schon so bissi auf ALLES vorbereitet, bzw. so kreativ, daß man schnell 'ne Lösung findet ![]()
Völlig OT: Beim letzten aufgeführten Stück der (wirlich guten) Schauspieltruppe hier am Kaff hat diese das Problem mit der eingesetzten Drehscheibe und der Technik erst gar nicht aufkommen lassen. Die haben die Besucherzahl auf 250 Stühle begrenzt und einfach ALLE Mitwirkenden in einen Stimmbildungskurs geschickt um zu lernen laut und deutlich zu sprechen. Hat Super geklappt.
Völlig OT: Beim letzten aufgeführten Stück der (wirlich guten) Schauspieltruppe hier am Kaff hat diese das Problem mit der eingesetzten Drehscheibe und der Technik erst gar nicht aufkommen lassen. Die haben die Besucherzahl auf 250 Stühle begrenzt und einfach ALLE Mitwirkenden in einen Stimmbildungskurs geschickt um zu lernen laut und deutlich zu sprechen. Hat Super geklappt.
...und wie bekommst Du mithilfe eines Stimmbildungskurses 'n E-Piano laut ?
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...und wie bekommst Du mithilfe eines Stimmbildungskurses 'n E-Piano laut ?
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Dafür gibt's dann ihn hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Winslow
Schickste in den Stimmbildungskurs, schon macht der dir jedes gewünschte Instrument in der benötigten Lautstärke. ![]()
Einfach mal in den Raum gesponnen (die anderen Ideen find ich auch voll super): mir geht irgendwie die Idee von Niedriglatenzvideofunk nicht aus dem Kopf. Wenn ich das richtig gelesen hab, können die guten HDMI Funkstrecken bis zu 8 Kanäle Audio mitschicken, was ja schon die Hälfte dessen wäre, was der TE benötigt.
Ich hab nur kein Gerät gefunden, das diese 8 Kanäle Audio in nen HDMI-Stream reinbekommt.
Das ganze ist nur eine wilde Idee, die mir auch gerne mit Gründen wiederlegt werden darf. Ich wollte sie nur geäußert haben, bevor der Ansatz gar nicht in Betracht gezogen wird.
Es ist bis jetzt noch unbekannt wie groß der drehbereich ist. 180 oder 360 oder 359?
An der Front gibt es schlechte Neuigkeiten. Ich habe heute mal die "Blackbox" am Schleifring aufgeschraubt, aus der 8 "Signalleitungen" kommen und dabei erst einmal geschluckt. Erst einmal kamen 8 Glasfaserleitungen herausgepurzelt, die irgendwo durchs Haus gezogen wurden und dort im nichts enden.
...gibt es keine Möglichkeit die Glasfasern neu zu spleissen?