Aus dem Grund habe ich den Profibereich verlassen, hab in die Industrie gewechselt und mach nur noch Nebengewerbe.
Deutlich einfacher so, kenne aber einige Fulltime Kollegen die das ganz gut hinbekommen.
Aus dem Grund habe ich den Profibereich verlassen, hab in die Industrie gewechselt und mach nur noch Nebengewerbe.
Deutlich einfacher so, kenne aber einige Fulltime Kollegen die das ganz gut hinbekommen.
Und für alle Profis: wie managed Ihr das mit dem Job?
Da kann ich nur ein „leider“ zu einfügen. Hätte ich vor 20 Jahren gewusst wie es läuft hätte ich tatsächlich was anderes gelernt.
Meine Frau managed das allermeiste. Ich liebe meinen Job sehr aber ich tu das auf Kosten meiner Familie. Bei uns läuft vieles nicht fair und ich habe, wenn ich ganz ehrlich bin, oft ein schlechtes Gewissen deswegen. Das mich meine Familie trotzdem liebt ist keine Selbstverständlichkeit und ich bin sehr dankbar dafür.
Wenn wir ehrlich sind ist es doch nach wie vor so, dass die Frau die ganze Kehrarbeit macht und ein Job in einer Branche wie unsere macht es nicht besser. Ich bin froh, dass meine Kinder eine ganz fantastische Mutter haben.
Es kann auch ein vermeintlich normaler Job als Selbständiger ziemlich asymmetrisch und familienunfreundlich sein - dann ist man zwar jeden Abend physisch zu Hause, aber hängt mit dem Kopf trotzdem in der Firma fest. Ob das besser ist als definiertes on/off weiss ich nicht.
Ist auf jede Fall beides anders als bei einem Busfahrer der abends den Hobel ins Depot stellt und dann auch im Kopf Feierabend hat. Der bringt dafür nur Menschen von A nach B, aber keine Emotionen und Ideen in die Welt. Ich hätte einen Großteil meiner Abenteuer und persönlichen Erfahrungen in einem normalen Job nie machen können, wenn man das in sein Umfeld und Familie einbringen kann ist das vielleicht trotzdem ein Mehrwert, wenn auch keine Rechtfertigung mit dem Kopf nicht immer zu 100% da zu sein.