dass die rechnung jetzt etwas höher ausfällt als letztes jahr, lässt sich nicht vermeiden. da lasse ich auch nicht mit mir reden.
I don't need that, 2.0
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Ich hab mir irgendwann angewöhnt bei mehr als 6 Monitorwegen als Einzelkämpfer einfach „nein“ zu sagen.
(Ok bei Bands die ich kenne und eh alles vorbereitet ist, ist mir das wurscht.)
Normalerweise müsste man vor Ort viel genauer Dokumentieren was nun alles noch irgendwie dazu kommt.
Mal eben zwei LED-Töpfe am Eingang, dann spontan eine Handfunke mehr (ist ja eh im Rack verbaut aber eigentlich nicht bezahlt) usw.
Dabei ist mir der Materialmietpreis eigentlich garnicht mal soooo wichtig, sondern das man eigentlich jedes mal 0,5-1h Mehraufwand hat als eigentlich gedacht. Ganz toll sind dann Komentare wie „Bist ja eh da! Was würdest den sonst machen in der Stunde bis zum Einlass?“
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"Essen, trinken, kacken gehen, damit ich während der VA entspannt bin"
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noch so ein IDN, das mich mittlerweile seit jahrzehnten nervt:
Musiker, die ihre gebrauchten Batterien nach dem Gig einfach irgendwo neben / hinter / unter der Bühne "entsorgen"

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noch so ein IDN, das mich mittlerweile seit jahrzehnten nervt:
Musiker, die ihre gebrauchten Batterien nach dem Gig einfach irgendwo neben / hinter / unter der Bühne "entsorgen"

BIG IDN !!!

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Das lässt sich beliebig fortsetzen, angefangen von den Batterien über zerissene Saiten, Gaffareste, Songlisten oder der Rest vom Catering. Als größtes Übel offene Getränke auf der Bühne, natürlich beim Abbau den Bierbecher umgeworfen "oh Entschuldigung" und man sitzt da mit 20 versifften XLR-Kabeln - kotz!
Aber ich habe auch schon Musiker zurückgepfiffen die sich gerade verabschieden wollen oder ohne Verabschiedung gehen wollten das ihr doch bitte die Bühne nicht so hinterlasst und eure Hinterlassenschaften noch beseitigt.....
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Ich finde das auch zum k...., wenn man (nicht nur Musiker) den Drumriser und die Bühnenvorderkante als Theke missbraucht. Als Schlagzeuger krieg ich jedes Mal Pickel, wenn ich abbauen will und erstmal 20 Gläser und Flaschen wegräumen muss. Als Techniker dto.
Auch "toll": Die (Kabel-)Cases mit Getränken voll stellen. Folge - s.o. plus im Lager den Siff wieder weg putzen...
Letzens hatte ich mir bei einem kleinen Festival extra neben der Stagebox (stage-left war diesmal stage-right
) einen Tisch aufgebaut, wo ich Mikrofone zum Changeover vorbereiten wollte (also Mikrokoffer und eine handvoll Xlrs, Adapter und-DI-Boxen sowie Funken lagen da und warteten auf ihren Einsatz). Man wird ja älter jund da will man sich ja auch nicht mehr so viel bücken. 
Frohen Mutes dachte ich alles bestens organisiert zu haben. Nach dem zweiten Changeover dann war mein Arbeitsplatz mit Getränken und diversen Jacken sowie irgendwelchem Musikinstrumentenzubehör voll gestellt.

"Ey, wo ist denn meine Jacke/mein Stimmgerät/mein Pedal/mein BIER usw.?" "Weiß nicht, schau mal da hinten in der Ecke, da liegt so allerhand..."

Mann, Mann, Mann!

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plus im Lager den Siff wieder weg putzen...
Ich durfte diese Woche auch schon Kabel putzen. Da hingen aber keine Getränke, sondern gefühlt ein halber Acker dran. Nachdem man 64m 5x6mm² dreimal durch den Schwamm gezogen hat, weiß man auch, was man geschafft hat. Danach fühlt sich das 2,5mm² Schuko wie ein Mikrofonkabel an.
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Was Open Air auch immer besonders lecker war, das Multicor-Putzen, wenn es am "Tag danach" wieder aus dem Boden geholt wurde, wo vor der Veranstaltung mit einem Einscharpflug im Rasen/Lehmboden ein Graben gezogen, das Multicore versenkt und wieder zugefüllt wurde.
Diese etwas grobschlächtige Vorgehen hatte aber auch einen Riesensvorteil: Egal was zwischen Aufbau und Abbau drüberfährt, das Multicore lliegt wie in Abrahams Schoß und wird nicht gequetscht.
Nur beim wieder aus dem Boden Rausholen war etwas Fingespitzengefühl gefragt...

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Das geht aber auch vor oder beim Aufbau.
Ich bin ja nun im Hobbybereich unterwegs und sehe zu, dass ich immer vor der Band da bin und am besten schonmal PA und zugehöriges Rack mit Amps und Stagebox stehen und verkabelt habe. Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht geht ist mir da irgendwann auch schonmal leicht der A... geplatzt beim gleichzeitigen Aufbau. Du drehst dich 10 Sekunden um, liegt ein Musikercase, lose Lampen, Jacken, angelehnte Instrumente, erste offene Getränke,.... auf dem Case oder Gerät was du gerade holen und als nächstes aufbauen möchtest. Das ging schon so weit, dass ich die lieben Leute von der Bühne geschmissen und dann zuerst aufgebaut habe. Seitdem klappt das in der Regel relativ gut - selbst wenn wir mal gleichzeitig aufbauen müssen

Danach....ja, da bin ich auch oft Derjenige der erstmal durchgeht und sämtliche Getränkegebinde einsammelt und auf einen Tisch stellt, zur Theke bringt etc. auf jeden Fall ganz bei Seite und nicht von Case zu Case. Ich kann ja Bier so schon nicht ausstehen....in halb eingetrockneter Klebeform auf Equipment noch viel weniger. Aber ich hinterlasse halt auch im sonstigen Leben auf dem richtigen Job meine Baustellen immer sauber. In der Lehre vor langer Zeit habe ich mal gelernt "wir sind saubere Schweine" und das halte ich bis heute bei - auch wenn ich dadurch vielleicht mal etwas langsamer bin als manche Kollegen, ist mir egal.
Edit: Und solange es ja "nur" Dreck und Schlamm oder Getränke sind gehts ja noch halbwegs. Erst wenn die langen Gummihandschuhe wegen...äh....vom Körper (vor)verarbeiteter Getränke und Fressalien rauskommen wirds dann ganz schlimm

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Darum hüte man sich vor Boxen mit jeglicher Art von Filzbespannung...

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Hatte ich zum Glück nie

Wobei eingesauter Frontschaum jetzt auch nicht wirklich besser ist...wenn auch besser zu tauschen.
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Musiker sind da vergleichbar mit kleinen Kindern:
-sie lernen durch Schmerz
-sie brauchen konsequentes Handeln.
Ich war da früher (aus heutiger sicht) ziemlich heftig unterwegs. Wenn eine mündliche Ansage/Bitte nicht hilft kann man schon mal:
-die angetrunkenen Getränkebehälter auf/in die Gitarrenkoffe stellen
-die Teller mit den Essensresten in die jeweilige Tasche packen
-gebrauchte Taschentücher auf dem Drumriser (mit der Zange) auf die Trommeln kleben
-Taschen/Cases, die im Weg liegen RICHTIG aufräumen
Macht zwar alles unnötige Arbeit - dämpft aber den eigenen Ärger und kann die Situation bei wiederholter Zusammenarbeit verbessern. Schließlich wissen dann alle woran sie sind.
Auch ein Schlagzeuger, der der Meinung war einfach mal hinter dem Backdrop von der Bühne (auf unsere Kabel) urinieren zu müssen, hat die Lektion sofort gelernt, nachdem der Kollege ihm gezeigt hat, dass er das mit dem Drumset auch machen kann - natürlich erst beim Abbau.
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Keine Bühne für A****löcher. Sollte man in jeder Lebenslage konsequenter durchsetzen.
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Ja, kommt mir bekannt vor.
Lässt sich bezüglich des Fehlverhaltens mancher “Gäste” noch mit dem Versprechen:
ICH KOMM’ NACHER BEI DIR VORBEI UND SCHEISS AUF DEINEN WOHNZIMMERTEPPICH!
vervollständigen. Einfach der psychischen Entlastung wegen.

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Was Open Air auch immer besonders lecker war, das Multicor-Putzen, wenn es am "Tag danach" wieder aus dem Boden geholt wurde, wo vor der Veranstaltung mit einem Einscharpflug im Rasen/Lehmboden ein Graben gezogen, das Multicore versenkt und wieder zugefüllt wurde.
Diese etwas grobschlächtige Vorgehen hatte aber auch einen Riesensvorteil: Egal was zwischen Aufbau und Abbau drüberfährt, das Multicore lliegt wie in Abrahams Schoß und wird nicht gequetscht.
Nur beim wieder aus dem Boden Rausholen war etwas Fingespitzengefühl gefragt...

Da waren Rundsteckverbinder ein echter Vorteil. 3-4 gelbe 100er Drainagerohe mit vorher eingezogenem Seil einpflügen, durch mit dem Zeug (beim CEE für die Follows musste halt vorher der Stecker ab) und der Abbau geht super zügig.
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Da waren Rundsteckverbinder ein echter Vorteil. 3-4 gelbe 100er Drainagerohe mit vorher eingezogenem Seil einpflügen, durch mit dem Zeug (beim CEE für die Follows musste halt vorher der Stecker ab) und der Abbau geht super zügig.
Deshalb gibts auch unter dem Infield in Wacken die vier 200er Rohre als Verbindung zwischen dem FoH und den beiden Hauptbühnen
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Geschlossene Cases werden idR sofort als Tisch missbraucht, egal ob Musiker, andere Künstler, Messebauer, Caterer oder auch Kollegen aus den eigenen Reihen (sehr beliebt: Pinkofferablage)
Den Vogel abgeschossen hat mal eine bekannte internationale Künstlertruppe indem sie ein komplett volles Case mit Stromadaptern als Unterbau für ein „Aquarium“ missbraucht haben. Die Suche nach dem Case dauerte ungefähr einen halben Tag.
Für die jungen unter uns:
Deswegen gilt - beim AUFBAU werden LEERE Cases benutzt, beim ABBAU hingegen VOLLE Cases. Eigentlich logisch, oder?
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Deswegen gilt - beim AUFBAU werden LEERE Cases benutzt, beim ABBAU hingegen VOLLE Cases. Eigentlich logisch, oder?
Eigentlich schon.
Seit in meiner Truppe der Basser nur noch sein Rack mitschleppt und nicht mehr die Boxen dazu (Alles IEM), nutzt er auch gerne mein Kabelcase als Tisch. Wenn ich soweit fertig bin mit Aufbau frage ich immer in die Runde ob noch irgendwelche Besonderheiten oder Sonderwünsche bestehen. Wird das verneint wird die Kiste zugemacht und eingebaut / draufgestapelt. Und wenn dann Jemand ankommt mit "kannst du noch eben" zeig ich auf die Kiste. Kam bislang 2x vor und darauf hin kam dann ein "na dann halt nicht, geht auch so"

Wenn es ganz schlimm kommt, habe ich im Toolcase noch ein paar Strippen und Adapter, aber die kommen dann wirklich nur im Notfall raus. Oder die Band gräbt halt das Case wieder aus...die Option haben sie auch. Dank dem 30kg Bassamp und weiterem Geraffel wurde die Option aber bislang nicht genutzt

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Geschlossene Cases werden idR sofort als Tisch missbraucht, egal ob Musiker, andere Künstler, Messebauer, Caterer oder auch Kollegen aus den eigenen Reihen (sehr beliebt: Pinkofferablage)
Mit diesem Wissen habe ich beim letzten Big-Band-Gig die Cases offen gelassen, mit dem Ergebnis, daß die Posaune auf dem offen Case lag.
Getränke kommen zu Beginn des Abbaus immer raus. Mit der Konsequenz, daß das zum Abbauen bestellte Weizen auch rauswandert.
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