danke. Bei Gelegenheit frage ich mal bei d&b nach. Ich werde auch einfach mal einen Test im Lager machen, wie die erwähnte Kombination so spielt, wenn die 5. Ader fehlt. Dann könnte ich auch mal verschiedene Längen bis max. 40m testen. A-B Vergleich mit und ohne Sense Drive Ader halt.
d&b Audiotechnik Sense drive Frage NL4 - EP5
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über so eine Sense-Leitung könnte man ja sogar noch einen Vergleich der Signalform an der Box zum Eingangssignal machen und gegebenenfalls nachsteuern. Das wäre dann perfekt

Ich schätze aber, dass hier nur Spannungswerte verglichen wurden. Das bedeutet: wenn der Vergleich nicht möglich ist, gibt es einfach keinen Ausgleich. Will heißen: es gibt dann möglicherweise auch keinen Limiter. Denn das war der wichtigste Trick bei der Sense Leitung.
Vielleicht genügt es aber, wenn man eine Brücke vom Speaker-Output zum Sense Input macht?
Genaueres kann dir hier aber nur der Hersteller sagen! -
Hurrah, wir sind das Fachforum für verlorenes Wissen. Die Nautilus kreuzt im schwäbischen Meer und das trotz Pegelstand.
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über so eine Sense-Leitung könnte man ja sogar noch einen Vergleich der Signalform an der Box zum Eingangssignal machen und gegebenenfalls nachsteuern. Das wäre dann perfekt

Ich schätze aber, dass hier nur Spannungswerte verglichen wurden. Das bedeutet: wenn der Vergleich nicht möglich ist, gibt es einfach keinen Ausgleich. Will heißen: es gibt dann möglicherweise auch keinen Limiter. Denn das war der wichtigste Trick bei der Sense Leitung.
Ähm, hier verstehe ich etwas nicht:
- Wenn der Pegel, ob des Leitungsverlusts (ausgewertet per "Drei-Leiter-Prinzip"), nachgeregelt wird - was soll sich dann am Ende von x Metern niederohmigen Kupferkabels an der Signalform ändern? Kommt da der Voodoo-Mann und "biegt am Klang"?
- Thema Limiter...hier kann es ja auch "nur" um den tatsächlich am Boxen-Stecker anliegenden Pegel gehen - ob die Membran am x-max ausdenkt, oder demnächst in Rauch aufgeht, wird über eine schnöde "Signal-Istwert--Rückmeldung kaum im System-Amp ankommen?
Hier kann es nur um das letzte Dezibel an der Kotzgrenze gehen, ansonsten funktioniert die Limitierung auch mit dem Signal, das den Amp "vor Kabel" verlässt. Irgendwann weiß man auch, wieviel mehr Gain im DSP man braucht, um 20m mehr, oder weniger Kabel zu kompensieren.
Insofern ist die konventionelle "Sense-Funktion" m.E. eine Strategie der Hersteller, zu suggerieren dass man doch bitte NUR Kabel, Amps und Boxen des Herstellers nutzt
weil man sonst "eklatante Nachteile" hätte, oder
womöglich Garantie verlieren würde...Naja, man kann technisch Unbegabte sicherlich dazu bringen, sich auf die Kosten einzulassen - den echten Mehrwert sehe ich nicht.
Wenn "Sense" was bringen soll, müsste es Betriebsparameter der Chassis übermitteln, wie etwa Temperatur oder tatsächliche Auslenkung (mittels Hilfsspule o.Ä.)
Das bedingt zusätzliche Adern im Kabel oder "Intelligenz" in der Box, die auf eine Ader "aufmoduliert".
CODA-Audio macht das wohl bei den LINUS-Systemamps, da werden über die fünfte Ader echte Memranauslenkungen zurückgemeldet und der Amp kann in Echtzeit das Wunschsignal "nachformen".
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Vielleicht genügt es aber, wenn man eine Brücke vom Speaker-Output zum Sense Input macht?
Oder in das verlinkte Dokument gucken bzw. den Herstellersupport-Downloadportal.
Wobei die Böxchen ja auch gut genug ohne funktionieren können und sich einige Daten heute in Echtzeit auch so im Amp ermitteln lassen. Sogar mehr als früher bei den Eisenschweinen. Das Kabel lässt sich theoretisch auch anders kompensieren und ob das alles nun für den Erfolg (der ja nur in einem kleinen hörbaren Frequenzbereich zum Einsatz kommt) relevant ist.
D&B hätte sonst garantiert auch sein eigenes Kabelsetup durchgesetzt wenn es fünf oder sechs Adern braucht..
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...das pdf von radartuete könnte man mal digital durchblättern - da wird das Schaltungsprinzip der d&b-Verdrahtung in EP5 drinne schematsich aufgezeigt

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sorry, dass ich das Thema nochmal ausgrabe.
Ich frage mich, ob es Probleme geben kann, wenn ein d&b B4-Sub (EP5-Anschlüsse) mit einer D12 Endstufe (EP5-Anschlüsse) betrieben werden soll und dabei die 5. Ader im EP5-Kabel einfach weggelassen wird. In den Handbüchern steht immer nur, dass zB. bei Subs mit NLT4-Anschlüssen dann "SenseDrive nicht verfügbar ist". Jetzt weiß ich halt nicht, ob sich das evtl. auf Endstufen bezieht, die nur NL4-Anschlüsse haben (und damit ohnehin kein SenseDrive können), oder ob eine D12 in diesem Fall das SenseDrive problemlos einfach nicht verwendet.
Hintergrund der Geschichte ist, dass ich meine sämtlichen LS-Kabel auf 4-polige NLT4-Kabel auslegen möchte, um von den 5-poligen mit EP5-Steckern weg zu kommen. Die B4-Sub würde ich mit NLT4-Einbaubuchsen ausstatten und endstufenseitig würde ich Adapter oder Rack-Anschlussleisten auf NL4verwenden. Auf SenseDrive würde gerne verzichten, da ich nur kurze Kabel bis 10m benötige.
Aus der Praxis: Bei den eher überschaubaren Leistungen einer D12 ist es völlig hupe ob die 5. Ader mit angeschlossen wurde. Bei Grenzfällen wie 60m 2,5qmm Zuleitung zu B2 im Infra-Betrieb könnte es ohne Sense-Ader zu Problemen kommen, aber das sollte man eh nicht machen.
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Ähm, hier verstehe ich etwas nicht:
Wenn der Pegel, ob des Leitungsverlusts (ausgewertet per "Drei-Leiter-Prinzip"), nachgeregelt wird - was soll sich dann am Ende von x Metern niederohmigen Kupferkabels an der Signalform ändern? Kommt da der Voodoo-Mann und "biegt am Klang"?
Thema Limiter...hier kann es ja auch "nur" um den tatsächlich am Boxen-Stecker anliegenden Pegel gehen - ob die Membran am x-max ausdenkt, oder demnächst in Rauch aufgeht, wird über eine schnöde "Signal-Istwert--Rückmeldung kaum im System-Amp ankommen?Hier kann es nur um das letzte Dezibel an der Kotzgrenze gehen, ansonsten funktioniert die Limitierung auch mit dem Signal, das den Amp "vor Kabel" verlässt. Irgendwann weiß man auch, wieviel mehr Gain im DSP man braucht, um 20m mehr, oder weniger Kabel zu kompensieren.
Insofern ist die konventionelle "Sense-Funktion" m.E. eine Strategie der Hersteller, zu suggerieren dass man doch bitte NUR Kabel, Amps und Boxen des Herstellers nutzt
weil man sonst "eklatante Nachteile" hätte, oder
womöglich Garantie verlieren würde...Naja, man kann technisch Unbegabte sicherlich dazu bringen, sich auf die Kosten einzulassen - den echten Mehrwert sehe ich nicht.
Wenn "Sense" was bringen soll, müsste es Betriebsparameter der Chassis übermitteln, wie etwa Temperatur oder tatsächliche Auslenkung (mittels Hilfsspule o.Ä.)
Das bedingt zusätzliche Adern im Kabel oder "Intelligenz" in der Box, die auf eine Ader "aufmoduliert".
CODA-Audio macht das wohl bei den LINUS-Systemamps, da werden über die fünfte Ader echte Memranauslenkungen zurückgemeldet und der Amp kann in Echtzeit das Wunschsignal "nachformen".
diese Technik mit den Sense-Leitungen kommt ja eigentlich aus der Anfangszeit der "Prozessor-PA"-Ära. So nannte man das damals. Zu der Zeit kannte man noch keine DSP Systeme - und damals wurden eben auch reihenweise Chassis geschrottet. Da kamen ein paar findige Leute auf die Idee, das Signal zu limitieren. Die Idee war damals eben: wir messen mit einer Sense-Leitung die Spannung, die am LS ankommt - und steuern damit einen Limiter, der mithilft, die Überlastung des Chassis zu verhindern. Das hat sich zu der Zeit auch wirklich bewährt.
Heute ist die Technik einige Jahrzehnte weiter, da denkt doch kaum noch jemand an solche Lösungen. Denn erstens sind die Chassis wesentlich belastbarer geworden und zweitens ist das Problem der falschen Anpassung mit dem Aufkommen von Systemamps mit DSP deutlich entschärft.
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Zu diesem Zweck hatte z.B. mein analoger Community Systemcontroller für die RS220 Boxen auch einen eigenen Sense-Eingang, der mit dem Ausgang de Endstufen verbunden wurde und das controllerinterne "Intellisense" speiste.
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Das gibt´s auch heute noch, z.B. bei den grösseren Coda-Bässen. Allerdings wird da pro Ampkanal auch ein mehrfaches der Leistung geliefert die eine D12 bringt.
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aus der Anfangszeit der "Prozessor-PA"-Ära. So nannte man das damals.
Mein damaliger Berufsschullehrer in Erfurt, vor 15 Jahren, der schonmal ein Buch über PAs in der Hand hatte hat uns Berufschülern damals so aus seinem Fachbuch abgelesen "Ein Controller ist eine Frequenzweiche mit Senseleitung"
Er konnte nicht erklären was eine Senseleitung (deutsch gesprochen, wie das Wiesenkürzungswerkzeug) sein soll. "So steht das hier, merkt euch das"
Mein Augenrollen hat er ignoriert.
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- Hilfreichste Antwort
Auf jeden Fall haben wir wieder mal einen Kandidaten für die goldene Schaufel des Monats! Ist ja auch mal was...
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...immer noch besser, als alle paar Monate die gleichen Fragen; wenn's schon in dieser massiv-großen Wissensdatenbank "pa-forum" vorhanden ist, nachgelesen wird und weiter diskutiert wird, finde ich das okay

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