3,5T Transporter Empfehlungen

  • kacke und unpraktisch sind eig alle ^^

    Muss ich dir in der 3,5t-Klasse leider recht geben. Ich finde ja schon lange dass es eine eigene, bezahlbare Führerscheinklasse "Leicht-Lkw" oberhalb B geben sollte, meinetwegen mit einem Limit bei 4,6 Tonnen. Dafür kann dann auch gerne der C1(E)-Quatsch endgültig abgeschafft werden und die maximale Anhängelast bei 50mm-Kugelkopfkupplungen mit mechanischer Auflaufbremse auf 2,5t begrenzt...

  • Ich finde ja schon lange dass es eine eigene, bezahlbare Führerscheinklasse "Leicht-Lkw" oberhalb B geben sollte, meinetwegen mit einem Limit bei 4,6 Tonnen. Dafür kann dann auch gerne der C1(E)-Quatsch endgültig abgeschafft werden und die maximale Anhängelast bei 50mm-Kugelkopfkupplungen mit mechanischer Auflaufbremse auf 2,5t begrenzt...

    das wäre eine gute idee.

    doch solange wir so beScheuerte verkehrsminister (man verzeihe mir das wortspiel) an der backe haben, braucht man davon nicht mal zu träumen.

  • Ein schweres Transportfahrzeug hat immer Heckantrieb.

    Schub immer mehr Traktion als Zug. Versuchts doch einfach mal selber. Schweres Case bergauf schieben oder ziehen. :wink:


    Was Ducato & Co. da bauen, ist allemal grenzwertig. Ein Kreuzgelenk hat einfach so seine Grenzen, soll es unter ein Auto passen. Man kann's durchaus drauf anlegen, Dieses bei voller Beladung, voll eingeschlagener Lenkung, ordentlich Gas und Kupplung schnappen lassen zu ruinieren...

    Bei Front ist dadurch ist der Wendekreis auch viel größer, was man schon gut bei engen Parklücken merkt.


    Sich auf nasser Wiese festzufahren ist keine Kunst; da ist egal, ob F oder H. Mechanisch sperrbare Differentiale gibts nurnoch bei alten Kisten oder Allrad. Unsere alter 7,5-Tonner hatte sowas oder der 310er Sprinter Vorgänger und war wirklich ein Segen.

    Die Elektronik als auch die Winterreifen haben in den letzten Jahren Quantensprünge gemacht. Ab einer bestimmten Gebirgslage brauchs so oder so ganz einfach Ketten. Hier hat jeder Paketfahrer sowas.


    Warum grade z.B. ein Mercedes Heckantrieb und ein Fiat Front hat; liegt im Wesentlichen an der Einbaulage des Motor und damit wohl historisch begründet. Große Limousinen hatten (haben) große Motoren, welche eben viel mehr lang als breit waren bzw. sind.


    Um zum Thema zurückzufinden; kannst kaufen, was du willst.

    Man ist der mächtigen Autoindustrie ausgeliefert und da wird der Pfusch durch Kostendruck auf die Zulieferer, wachsende Komplizierung und schrumpfende Entwicklungszeiten, (...) markenübergreifend immer größer.

    Der geflügelte Satz der Branche ist "Was ewig hält, bringt uns kein Geld." Kohle wird mit Ersatzteilen verdient, mit der Verbreitung der LED-Scheinwerfer wird grade wieder eine Goldgrube ausgehoben.


    Zusammenfassend kann man sagen, das sich Crafter und Sprinter nicht viel nehmen, wichtig ist ein wirklich kompetenter Werkstattmeister.

    In Punkto Sicherheit, Fahrgefühl, Wertigkeit des Innenraums und vielen anderen Dingen liegen die beiden immernoch weit vorne.

    Ich empfehle; lieber einen 4,6-Tonner (mit Zwilling) zu kaufen und diesen abzulasten. Das ist weniger problematisch bei Überladung und vor allem, wenn Teile des Equipments ständig geladen bleiben.

    Und billiger; als den mit ganz langem Überhang zu nehmen, kann man Transportspace nicht upgraden... :wink:

  • Ich empfehle; lieber einen 4,6-Tonner (mit Zwilling) zu kaufen und diesen abzulasten. Das ist weniger problematisch bei Überladung und vor allem, wenn Teile des Equipments ständig geladen bleiben.

    Und billiger; als den mit ganz langem Überhang zu nehmen, kann man Transportspace nicht upgraden... :wink:

    Wer schon mal einen der Ur-Iveco Dailies beladen musste weiss dass Zwillingsreifen unter einem Kastenwagen eine ganz doofe Idee sind. Das kostet bei verkleideten Radkästen massig Platz.

    Als Koffer mit Ausziehrampe funktioniert das, aber die Zuladung ist eher mager. Viel mehr als 1000kg sind nach der Ablastung auf 3,49t nicht mehr drin.

    Für Kongress & Konferenz mit sperrigem Spezialmaterial (Dolmetscherkabinen, grosse LCD Screens, Stoffwände, Projektorcases...) sind das gute Autos, für den Boxenvermieter eher weniger.

    Das Thema Überladung hatten wir hier schon öfter. Da verstehen Polizei und BAG inzwischen wirklich keinen Spass mehr. Die Zeiten sind vorbei.

  • Zitat

    Ich empfehle; lieber einen 4,6-Tonner (mit Zwilling) zu kaufen und diesen abzulasten.

    Nein, danke.

    Ich empfehle ab einer gewissen Gewichtsliga entweder eine "richtige" C/CE Fahrerlaubnis und das passende Fahrzeug (12t um die 4,5-5t Nutzlast) oder ein einigermaßen vernünftiges BE-Gespann aus 3,5tonner (wg. Anhänger dann in "lang" ~1200kg Nutzlast) und 2,6t (bis 1900kg Nutzlast) Anhänger.

    Alternativ einen bösen Allrad-SUV und den passenden Anhänger.

  • Viel mehr als 1000kg sind nach der Ablastung auf 3,49t nicht mehr drin.

    Ich würde realistischere 700-800kg annehmen. Zu schwerer Rahmen und zwei überflüssige Räder.

    Der Vorteil durch ablasten ist gleich Null; beim Sprinter könnte der 3,5t z.B. ohne technische Änderungen auf 3,88t aufgelastet werden, sprich 10% mehr Gesamtgewicht oder fast 400kg zusätzliche Nutzlast!

    Dann ist aber Essig mit Tempo 160, Führerschein B und einigem mehr...


    Ich weiß aber auch nicht, warum OnkelArmin so kleine Hänger empfiehlt. Geht doch auch mit 3,5t Hänger.

  • Wenn man bei mehr als 30% der Einsätze auf den Hänger zurückgreifen müsste, lohnt sich das nicht. Die Zeit, die man mit rangieren und Abhängen/Anhängen verplempert, summiert sich in einem Jahr auf mehr Zeit, als ein CE-Schein brauchen würde.

    Es gibt zwar Lösungen (Durchladezug, bspw. von Humbaur), die sind aber wirklich teuer.


    Dann lieber einen 7,5 to, aber nicht mit dem "richtigen" LKW-Unterbau, sondern Sprinter auf Steroiden und Koffer. Bspw. Fuso Canter oder vergleichbares von Iveco. Dann hat man auch mit Ladebordwand annähernd 3 to Zuladung.

  • Darum 4,6-Tonner.

    Entweder so lassen und immer langsam (90) fahren.

    Oder eben ablasten und nur bei "heute aber viel aufgeladen" zwischen den Lastern mitschwimmen, um nicht aufzufallen. Ohne Hängerkupplung brauchs dann auch keinen Fahrtenschreiber.

    Allerdings ist man um so öfters dran; wenn man mit korrekter Last fährt. Da kann ich aus Erfahrung sprechen. Sobald die Zwillingsreifen mit 160 auf der Bahn sehen bzw. selbst die Rennleitung im Spiegel; kannst' schonmal nach den Papieren fingern..

    Bei 7,5-Tonner hilft übrigens das eher unbekannte Vario-Fahrgestell von Mercedes. Das ist um einiges leichter und steigert die Nutzlast auf so 3 Tonnen bei 7,49t zGG. In die Kastenwagen aus der Serie läßt sich auch einiges laden, 3,5 Tonnen sind da durchaus drin.

    Die Produktion wird wohl aber eingestellt.


    Und ich sachs doch; es gibt von der Fertigungsqualität keine Unterschiede mehr. Sie ist leider durchgehend schlecht, was die Langzeithaltbarkeit angeht. Jedes Modell hat teilweise böse Krankheiten bzw. so seine Leichen im Keller.

    Wichtig ist ein wirklich guter Meister und selbst äußerste Penetranz bei jeglicher Kleinigkeit während der Garantie.

    Ansonsten hilft nur konsequentes 2-Jahres Leasing oder Mietauto. Die Leihfirmen machen das in der Regel aus gutem Grund ja auch so...

  • Ich weiß aber auch nicht, warum OnkelArmin so kleine Hänger empfiehlt. Geht doch auch mit 3,5t Hänger.

    dem Onkel Armin geht es vermutlich wie mir: Die rein mechanische Auflaufbremsanlage der üblichen Kugelkopfhänger ist auf langen Gefällestrecken keinen 3,5t gewachsen. Ausserdem sind die 100 oder 150kg maximale Stützlast völlig praxisfremd, weswegen geschätzt 60-70% solcher Gespanne mit viel zu hoher Stützlast durch die Gegend eiern und dementsprechend instabile Fahreigenschaften haben.

    Da sind uns die Amis, Australier und teilweise auch die Schweizer voraus. Dort verwendet man in der Gewichtsklasse gern kleine Maulkupplungen und elektrisch betätigte Bremsen am Hänger. Damit geht sogar Hänger-ABS inkl. Bremsvoreilung damit einen das Teil auf nasser Strasse nicht immer überholen will...

  • Dann lieber einen 7,5 to, aber nicht mit dem "richtigen" LKW-Unterbau, sondern Sprinter auf Steroiden und Koffer. Bspw. Fuso Canter oder vergleichbares von Iveco. Dann hat man auch mit Ladebordwand annähernd 3 to Zuladung.

    Schon mal gefahren? Der Fuso ist fürchterlich unübersichtlich, nach einer Stunde fahren tut dir das Kreuz weh, der Motor ist ein Witz, die Bremsanlage gemeingefährlich und unter -10°C brauchst du zum Gang einlegen bei kaltem Getriebe beide Hände. Der Iveco 72C18 hat ein so kurzes Fahrgestell dass beim 6m-Koffer mit Hebebühne die Vorderachse abhebt sobald mehr als 600 kg auf der Bühne stehen, die Bremsen taugen auch nix und die Hebebühne nuckelt die Batterie bei stehendem Motor mit 3-4 Hubvorgängen so weit runter dass du die Karre nicht mal mehr anlassen kannst weil das Steuergerät spinnt.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von niggles ()

  • Das mit der Elektro Bremse geht langsam echt vom Thema weg, aber wer nichts gegen Hänger und Pickup hat sollte sich zumindest mal das Thema Fifthwheel ansehen,

    Mini Sattelzug und wenn nichts angekoppelt ist freie Ladefläche:

    https://www.fifthwheeleurope.eu/de/

    Minisattel, fährt man gern u.A. in der Schweiz. Teuer weil viel Sonderbau und meiner Erfahrung nach echt mühsam zu rangieren. Da tu ich mich mit einem richtigen 40-Tonner Hängerzug oder Sattelschlepper noch leichter...

  • Wenn man bei mehr als 30% der Einsätze auf den Hänger zurückgreifen müsste, lohnt sich das nicht. Die Zeit, die man mit rangieren und Abhängen/Anhängen verplempert, summiert sich in einem Jahr auf mehr Zeit, als ein CE-Schein brauchen würde.

    Hänger ist vor allem dann sinnvoll wenn er a) nicht jeden Tag genutzt wird (Nebenerwerbler) und b) den Transporter komplett ersetzt. Dann hat man mit dem Zugfahrzeug mehr Möglichkeiten (Tiefgaragentauglich, bezahlbare Allradoption) und ist letztlich effizienter als bei einem Sprinter der die meiste Zeit nur leer rum gurkt.

  • Minisattel, fährt man gern u.A. in der Schweiz. Teuer weil viel Sonderbau und meiner Erfahrung nach echt mühsam zu rangieren. Da tu ich mich mit einem richtigen 40-Tonner Hängerzug oder Sattelschlepper noch leichter...

    Ja, für den normalen Mini Sattel glaube ich dir das mit dem rangieren aufs wort, die fifth wheel Kupplung ist aber doch noch anders, vor allem da du kaum Begrenzung im Radius hast.


    Was die Kosten angeht ist das leider wahr, pick up, Umbau des pickup und der passende Hänger sind zusammen schnell 50.000, aber man kann den Umbau rückgängig machen und auf ein neues Fahrzeug setzen, der Hänger hält auch eine Weile so kann man das über die Jahre sicher etwas relativieren.

  • zu 2.)
    Wir Gliedern unsere GbR demnächst in eine GmbH um, was macht aus Steuerlicher und finanzieller Sicht mehr sinn: Einen gebrauchten direkt zu kaufen wenn man die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, oder doch Leasen?

    Wenn du das Fahrzeug auf die GbR least und dann umfirmierst berechnen dir Leasinggesellschaften Gebühren für die Vertragsänderung.

    Diese lagen bei mir bei 100-300,- je nach Leasinggeber

    Muss der Halter im Brief geändert werden, was bei dir der Fall wäre, berechnen die Leasinggesellschaften evtl einen prozentualen Wertverlust vom Neupreis im Bereich 5-10% !

    Daher vielleicht erst umfirmieren, dann leasen...


    Was für dich steuerlich günstiger ist kann ich nicht sagen, allerdings erzeugst du bei Kauf im Jahr der Anschaffung einen "Gewinn" von (Anschaffungspreis) minus (mögliche Afa im Anschaffungsjahr max ca 20-25%)

    Bei Leasing sind die geflossenen Zahlungen voll abzugsfähig und du hast noch Geld auf dem Konto :-)


    Zum Thema Nutzlast: Mein Movano L2H2 hat gewogene 1250kg Nutzlast bei Frontantrieb

    Alles mit Heckantrieb lag bei meinen Recherchen im Bereich um 1000kg bei ca 10cm höherer Ladekante

    Wenns um Nutzlast geht ist ein Kofferanhänger schnell dem 3,5er überlegen...


    Grüße Leitwolfi

  • Sprinter kann man vergessen, die sind nach 3 Jahren weggegammelt. Neuere Crafter werden nun unabhängig vom Werk in Düsseldorf gebaut - nun in Polen, wo auch die Sprinter vom Band plumpsen.

    Der alte Crafter war noch ein Gemeinschaftsprojekt von Mercedes und VW, wurde aber bei MB in Düsseldorf gebaut und war (im Fall von VW) überwiegend ein Mercedes Sprinter. VW hat sich dann von MB getrennt und einen eigenen Transporter entwickelt, der nun immernoch Crafter heisst und in Polen gebaut wird. Der Sprinter Kasten kommt nach wie vor aus Düsseldorf, die Fahrgestelle irgendwo aus dem Berliner Raum. Der neue Sprinter Frontantrieb kommt übrigens jetzt aus einer Zusammenarbeit mit Renault.


    Und ja, der Sprinter war schon immer rostanfällig, das Auto sollte aber mit ein bisschen Pflege seine 10 Jahre überstehen. Ich hab übrigens gerade erst meinen alten 316er mit etwas über 6 Jahren und 336.000km verkauft, erste Kupplung, erster Turbo,...Nur der DPF ist voll (Aschegehalt) und müsste getauscht oder gereinigt werden. Ansonsten rennt die Karre und hat nur seeehr wenig Rost. Der Neue Sprinter ist übrigens zumindest teilverzinkt, der Alte war gar nix...außer in Hohlraumkonservierung gebadet.


    Und ja , auch ich habe bei 205.000km mit dem 316er einen Motorschaden erlitten. Da ich direkt aus der Inspektion kam und wieder in die Werkstatt bin habe ich den Verdacht, dass beim Ölwechsel etc. z.b. Dreck mit in den Motor geraten ist. Das kann man denen natürlich nicht beweisen....oder nicht so einfach. Das Auto war zu dem Zeitpunkt 3,5 Jahre alt und auch aus der Garantie raus. Repariert wird eh nix mehr, also neue Maschine im Austausch die übrigens inkl. Einbau aber ohne Zubehör wie Kupplung, ZMS etc. rund 10.000€ kostet. Hatte ich den Service von MB schon mal erwähnt? Nicht nur haben sie zu dem Zeitpunkt noch 75% der Kosten übernommen, sodass mich die neue Maschine dann noch 2500€ gekostet hat, ich hatte die Karre inkl. aller Klärungen usw. am Ende des 3. Tages wieder! Da wäre bei VW erfahrungsgemäß nicht mal die Klärung der Kosten abgeschlossen.


    wora schrieb:

    4,5bar ist bei transporter-reifen eigentlich ein ganz normaler wert.

    Das siehst du so und das sehe ich so. Die Hersteller offenbar nicht immer.


    niggles schrieb:

    Iveco baut mWn immer noch Leiterrahmenfahrgestelle unter Kastenwägen, mit allen Nachteilen die das in der 3,5t-Klasse hat: wenig Zuladung, hohe Ladekante, extrem zerklüftete, rostanfällige Unterkonstruktion...

    Die Transporter in der GrößeAnordnung Daily, Crafter, Sprinter, Ducato basieren doch alle auf einem Leiterrahmen oder täusche ich mich da? Der Rahmen ist zwar recht weit integriert, aber er ist da...also die 2 Längsträger von der Stossstange bis zum Heck ähnlich wie bei den LKWs.


    Die hohe Ladekante hast du halt immer, Vorteile haben da nur die Fronttriebler, generell unterscheiden sich die Höhen aber nicht gewaltig bei den Autos....irgendwelche Alko Tiefrahmenchassis etc. mal außen vor.


    treibsand schrieb:

    Rost ist ein ganz anderes Thema! Das hat man quer durch alle Fahrzeughersteller - wenn der Nutzer nicht gegenan arbeitet. Kastenwägen rosten zum Größten Teil von Innen - Kondenswasser sammelt sich in den Schwellern, deren Abläufe nicht gereinigt werden und die nicht nachträglich zusätzlich von innen versiegelt werden. Dazu Steinschlagschäden an Radläufen und am Unterbodenschutz, was weder kontrolliert noch frühzeitig behoben wird.

    Das kann ich so absolut unterschreiben.

    Für außen habe ich ne kleine Dose Hammerit in passender Farbe. Sämtliche Steinschläge usw. bekommen da bei mir immer direkt nen Tupfer drauf. Das sieht nicht immer toll aus, verhindert aber sehr effektiv den Lochfras.


    Und in den Schwellern sammelt sich nicht nur Kondenswasser, da läuft z.b. auch das Wasser durch was durch die tollen Plastikhalteclipse der Seitenschutzleisten eindringt. Hier ist der Sprinter auch keinen Deut besser. Ich glaube, dass sich die heutige Verarbeitung der Autos (oder generell der Technik) deutlich verschlechtert hat. Kleines Beispiel am Rande: MAN TGX mit Automatik (auf Kupplung basierend). Bei MAN selbst hat man meinem Vater (Kutscher) gesagt, dass er ab 250.000km damit rechnen kann, dass das Ding Fratze ist. Man hätte mittlerweile in der Werkstatt eine eigene Spur reserviert wo täglich nur Getriebe gemacht werden....noch Fragen? Aber Stephanie hat das ja im Grunde auch schon so formuliert.


    Was die Auswahl des Beförderungsgeräts angeht sind doch eigentlich alle kompromissbehaftet. Ein 7,5t ist vom Leergewicht zu schwer, ein 3,5t + 3,5t Anhänger ist eigentlich grenzwertig von der Auslegung der Technik. Der MB Vario wurde genannt der diese Lücke eigentlich gut geschlossen hat, aber eingestellt wurde. Den Daily gibt's aber doch meine ich noch in der Größenordnung? Für mich hat die Geschichte mit Sprinter + Hänger halt den Vorteil, dass ich Kleinkram wie Pult und Kleinstanlagen auch in meinem Halb-Wohnmobil-Sprinter noch unterbekomme was oft reicht. Wird's mehr kommt der Hänger mit. Wobei ich den Einwand mit rangieren und abhängen nicht ganz nachvollziehen kann. Gerade das Abhängen geht doch beim normalen Kugelkopf ruck zuck. Und das ankuppeln geht mit ner Rückfahrkamera auch alleine locker unter einer Minute. Ich mache das momentan auf meinen Baustellen manchmal 10x und mehr am Tag...Kompressor, Kabeltrommelhänger, meinen Kofferhänger...

  • ...mit 'nem SUV und 'nem Hänger kann man aber Sonntags zum Verkaufsoffenen OHNE Anhänger im Stau stehen auf der Suche nach einem nicht mehr vorhandenen, da schon 5-fach besetzten, Parkplatz, weil man das schöne Wetter ausnutzen will :D:D:D

    Verkaufsoffener?

    >Bäderregelung!!

    Wenn erstmal jeder Supermarkt/Diskounter offen hat, reichen auch die Parkplätze...;):D

    Die rein mechanische Auflaufbremsanlage der üblichen Kugelkopfhänger ist auf langen Gefällestrecken keinen 3,5t gewachsen. Ausserdem sind die 100 oder 150kg maximale Stützlast völlig praxisfremd, weswegen geschätzt 60-70% solcher Gespanne mit viel zu hoher Stützlast durch die Gegend eiern und dementsprechend instabile Fahreigenschaften haben.

    Lange Gefällestrecken - das Problem ist mir ziemlich fremd... Noch ein Vorteil des Wohn-/Einsatzortes. Der Höchste Berg der Region ist zwar nur 50km entfernt und mit 168m doppelt so hoch, wie der höchste Punkt im benachbarten Meck.Pom - aber da hab ich mit Bremsen wenig Angst.


    Insofern:

    auch die Region kann für die Auswahl des Transporters & seiner Eigenschaften interessant sein!

  • Verkaufsoffener?

    >Bäderregelung!!

    Wenn erstmal jeder Supermarkt/Diskounter offen hat, reichen auch die Parkplätze...;):D

    ...dann hättest Du hier letzten Sonntag in der Stadt sein sollen - die Bundesstrasse war ein einziger Parkkplatz, weil keiner vorwärts kam :D:D:D


    https://www.lkz.de/lokales/sta…trassen-_arid,562111.html


    sec

  • Auf den 4,6-Tonner kann ich mehr als 2000 Kilo aufladen; ohne das es der Rennleitung auffällt.

    Die weiß ja in der Regel nich, das ich das garnicht darf. Und wird sich zu einem ziemlich hohen Prozentsatz auch kaum damit beschäftigen, wenn ich mit 90 zwischen den Lastern auf der 1. und 2. Spur mitschwimme und mich unauffällig verhalte.

    Ein gepflegtes, sauberes Auto wirkt Wunder; fährt man in einer Kolonne vergammelter, dreckiger Ostblocklaster. Das man mit kaputtem Rücklicht oder Handy am Ohr eher mal 'Mode' ist, sollte klar sein...

    Selbst bei einer Kontrolle beim Dorfpolizist oder nachts irgendwo gehts denen eher um andere Sachen. Alk, Drogen, Diebesgut, Verbandskasten, Warndreieck.... Eine Waage hamm die eh nich mit und mit paar überzeugenden Worten; das die Kisten & paar Blechlampen nicht soooo schwer sind.... Wenn; dann ist eher die sogenannte "Ladungssicherung" ein Problem.

    Das sind jedenfalls die von mir in gut 20 Jahren gemachten Erfahrungen; auch im gewerblichen Güterverkehr.

    Leer oder mit nur 1000 Kilo drauf kannst' dann trotzdem richtig Gas geben.

    Aber hier gibts scheinbar nur 100pro gesetzestreue Menschen.

    Übrigens; der Ehrliche ist immer der Dumme. :wink: