IEM Ambience Mikros

  • Die Band fühlt sich mit dem Iem isoliert, hätte gerne mehr von der Raumakusik und vom Publikum gehört.

    Jetzt will ich am Rand der Bühne 2 Ambience Mikros aufstellen.

    Nur welche?


    Ich habe noch 2 ATM350 PL übrig, die ich nicht mehr brauche. Mit dem entsprechenden Mounting könnte ich es mir vorstellen. Oder lieber mit 2 Kleinmembraner ala CM4?


    Wie bekommt man ein gutes Ergebnis?

  • Kommt drauf an, was für "ambience" erwünscht ist:

    Ist die Backline laut und der Band fehlt "Bühnenwaber", helfen zwei omnis auf der Bühne oder einfach weniger dichte Hörer.

    Hast Du eine "stille Bühne" und es geht darum, ein wenig Publikum einzufangen, sind Super/hypernieren, Keulen, Achten besser, weil sie am vorderen Bühnenrand die PA seitlich besser ausblenden.

    Preiswerte Lösungen wären Sennheiser e614, Beyerdynamic M201 oder Rode NTG1.

  • Danke Gunter für die schnelle Antwort.


    Die Band will etwas vom Publikum hören.

    Die Bühne ist bis auf die Drums komplett leise, es gibt keine Amps etc.

    Die Lautsprecher sind geflogen, nur ist der Raum katastrophal gebaut, so dass viel vom FOH auf der Bühne hörbar ist. Aber das ist ein anderes Thema.

  • Grenzflächen wären auch machbar. Das spart dann das Stativ und die Dinger nehmen in der Regel recht gleichmässig auf. Zudem lässt sich ja auch aus fast jedem Standardmikro eine Quasigrenzfläche machen. Muss man nur auf den Boden legen. ;)


    Ansonsten eben ein oder zwei Mikros an den vordernen Bühnenrand auf kurzen Stativen. Irgendein Kleinmembraner mit Niere/Superniere und gut ist. Den Rest biegt man sich am KanalEQ hin.


    Wenn geflogen wird, dann könnte man das/die Mikro(s) auch ins Rick hängen. Dann sind die aus dem Weg. An diesem Ort würden selbst Rohrrichtmikros nicht weiter stören.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Mir fehlt noch die Erfahrung dazu, was sich demnächst noch ändern wird. Ich hätte jetzt mittig ein Superlux S502 eingesetzt. Oder ist das quatsch? Gehen für den Zweck nicht auch "billige Gurken"? Oder sogar ein T.bone EM 800 Päärchen?

  • Grenzflächen wären auch machbar. Das spart dann das Stativ und die Dinger nehmen in der Regel recht gleichmässig auf. Zudem lässt sich ja auch aus fast jedem Standardmikro eine Quasigrenzfläche machen. Muss man nur auf den Boden legen. ;)

    Kommt natürlich auf die Bühnenhöhe an, 'über Kopf' (des Publikums) sollte es schon sein ... und so nebenbei:

    An die PA kleben ist ne' Schei...idee... :rolleyes:


    Ansonsten eben ein oder zwei Mikros an den vordernen Bühnenrand auf kurzen Stativen. Irgendein Kleinmembraner mit Niere/Superniere und gut ist. Den Rest biegt man sich am KanalEQ hin.

    "Irgendein" finde ich nicht sooo zielführend, weil die o.g. Richtcharakteristiken mit der besseren seitlichen Dämpfung wirklich Vorteile haben.

    Wenn geflogen wird, dann könnte man das/die Mikro(s) auch ins Rick hängen. Dann sind die aus dem Weg. An diesem Ort würden selbst Rohrrichtmikros nicht weiter stören.

    Oben in der Fronttruss ist natürlich am elegantesten, dann am liebsten Hamis 416-er, blöd halt wenn Rick nicht mit durfte und im Lager bleiben mußte...;)

    Ich nehme dafür MKH416 (oben links unter den 441ern)

    Das ist natürlich das ideale Mikro! Neu wäre das selbst für mich, der ja vor fast nichts zurück schreckt ;), für diese Anwendung ausserhalb des Budgets.


    aber wenn ich so in den Koffer schaue, dürften es auch die 441-er sein, die sind halt in manchen Situationen schon ziemlich mächtig und wenn die fallen, sind sie am A...

  • Ich hatte es auch schon mit einer Grenzfläche versucht, das war aufgrund der niedrigen Position und dass es nur eine war nicht besonders hilfreich.

    Hab mir auch schon überlegt ob ich günstige wie die EM800 verwende, will aber nicht zweimal kaufen 🙂

  • Ich bin gerade mit einem ganz ähnlichen Problem auf der Suche - sieben Bläser, ein Drumset, ein Sänger. Bis auf den Drummer starten jetzt alle mit IEM und gerade die Bläser haben da natürlich Sorgen, dass der IEM-Sound zu "trocken" wird. Ich hab zu Versuchszwecken mal ein Päärchen T.bone EM 800 geordert und werde berichten

  • Die EM 800 sind erstaunlich gut, für den Preis. Aber ich bin gespannt, wie das bei dir funzt. Der Vorteil ist sicher, dass auch bei einem Totalausfall (Bierdusche, Sturz von der Bühne, ging als Souvenir weg...) der finanzielle Schaden im Rahmen bleibt.

  • Hami schrieb:

    Ich nehme dafür MKH416 (oben links unter den 441ern)

    Das ist natürlich das ideale Mikro! Neu wäre das selbst für mich, der ja vor fast nichts zurück schreckt ;), für diese Anwendung ausserhalb des Budgets.

    aber wenn ich so in den Koffer schaue, dürften es auch die 441-er sein, die sind halt in manchen Situationen schon ziemlich mächtig und wenn die fallen, sind sie am A...


    aus Ermangelung von mkh416ern haben wir diese aus Budgetgründen durch me80 ersetzt - geht auch (hat sich noch keiner beschwert) 8)

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :-)



    gebrauchtes von APHEX, BSS, KT und Turbosound siehe hier

  • Ich habe noch 2 ATM350 PL übrig, die ich nicht mehr brauche.

    also bevor du neue mikros kaufst, solltest du die 350er vielleicht einfach ausprobieren.

    das sind ja klanglich sehr neutrale mikros, die für den zweck auf den ersten blick natürlich nicht so sehr in frage kämen, vor allem wegen des preises... andererseits lassen sie sich aber sehr gut verstecken bzw. unauffällig und einfach anbringen.

    und wenn sie im moment ohnehin für nichts anderes gebraucht werden, wäre das für mich auf jeden fall einen test wert.