Ah ok, wenn das über‘n Rechner geht ist‘s klar. Wusste nur nicht ob es vllt. noch etwas gibt was ich bisher übersehen habe.
FOH einmal anders – Bastelprojekt
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Das ist ja witzig. Für ganz kleine Sachen habe ich quasi das identische Setup (auch mit SILEX LAN-USB Router und Daslight. Allerdings das ganze über WLAN. Rückleitung für Kopfhörer habe ich da allerdings nicht (da ist mir die Latenzzeit echt zu hoch) aber Talkback vom Laptop (das ist zwar etwas komisch aber geht gerade so) .
viele Grüße C.
P.S.: irgendwie ist dann wohl die Möglichkeit für Lösungen doch nicht sooo groß
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Die Latenz kommt aber von der W-Lan Verbindung,
Der Silex Treiber sorgt zwar auch da für eine möglichst stabile einbindung der USB Geräte, aber man fängt sich massiv Latenz ein.
Über LAN ist das viel geringer - etwa im Bereich der Schalllaufzeit Bühne zu FoH.
Der Laptop in der Darstellung ist übrigens nicht der Steuer - Laptop (der ist extra).
Das ist der Zuspieler auf der Bühne, der bei gaaanz kleinen Sachen auch mal ein paar Lichtszenen drücken und den Mixer steuern kann.
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P.S.: irgendwie ist dann wohl die Möglichkeit für Lösungen doch nicht sooo groß
Naja, solange Netzwerk liegt, geht eigentlich alles was du aufgezählt hast.
So ein Dante-Mini-Interface mit 2x2 kostet nicht die Welt. PC für die Mixer-App ist ja sowieso vorhanden und ArtNet oder sACN mit entsprechener Software kümmern sich ums DMX.
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ich habe auf der bühne einen PC, den ich per RDP fernsteuere. das mache ich schon seit über einem jahrzehnt so.
damit bleibt viel bandbreite auf der FOH zuleitung frei, so dass ich da mit einem 100MBit bus problemlos arbeiten kann.
die freien adern in der netzwerkleitung verwende ich für das PFL signal, welches ich hiermit symmetrisch zum FOH sende. am FOH habe ich dann einen kopfhörer-preamp für IEM monitoring, den ich mit den XLR signalen füttern kann.
der bühnen-rechner kann dann alle anfallenden arbeiten erledigen, also: pultsteuerung, DMX, hintergrundmusik und sonstiges. der rechner am FOH ist lediglich die fernsteuerung. und weil der PC auf der bühne steht, kann ich dort auch direkt USB geräte anschliessen und muss diese nicht extra über netzwerk schicken.
die speziellen adapter, um das 100MBit netzwerk und die beiden symmetrischen audiosignale über eine einzelne netzwerkleitung zum FOH zu bringen, habe ich mir vom kollegen Skyper bauen lassen.
für talkback könnte ich einfach ein funkmikro nehmen. da ich solche kleinen arbeitsplätze aber nur bei sehr kleinen gigs einsetze, hab ich das bisher nicht gebraucht.
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...wenn Du jetzt IEM auch per Funk machst, hast Du ja schon wieder 4 Litzen frei in Deiner Cat-Leitung

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...wenn Du jetzt IEM auch per Funk machst, hast Du ja schon wieder 4 Litzen frei in Deiner Cat-Leitung

jo, dann könnte man sich ein kleines lichtpult an den FOH stellen und den zweiten kanal für ein intercom nutzen...

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Scyte Kannste auch nicht sehen
Das Bild ist eine Version bevor das mit der Abhöre dazu kam. 
Solch ein Teil auf beiden Seiten und man hat keine Bastellei.
Der Thread ist zwar schon etwas alt, aber darf ich fragen, wie du genau das analoge Audio mit den 4 freien CAT leitungen verbunden hast?
Ich nehme an, du sendest stereo audio zum Abhören an die Kopfhörer?
Sendest du das einfach über 3 Adern als "unbalanced", also Recht/Links/Masse?
Oder sendest du es über 4 Adern "unbalanced" mit separater Masse für Rechts und Links?
Oder sendest du es über 4 Adern als differentielles Signal jeweils für Rechts und Links zwei Adern ohne Masse (falls das möglich ist??)?
Oder nutzt du 3 Adern für ein balanced mono signal (ground, Plus-Polarität, Minus-Polarität, ggf. Shield)?
Ich frage mich gerade, was mit 4 Adern möglich ist, ohne Crossover Störung und Brummschleifen zu riskieren...
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2 mal symmetrisch und den Schirm als Masse?
4 Paare = 8 Adern: 2 Paare für 100 Mbit und 2 Paare symmetrisch -
Kopfhörer funktioniert mit einem Paar plus Gesamtmasse zufriedenstellend gut. Für Mikrofon und Einspieler würde ich die Paare symmetrisch beschalten.
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Kopfhörer funktioniert mit einem Paar plus Gesamtmasse zufriedenstellend gut. Für Mikrofon und Einspieler würde ich die Paare symmetrisch beschalten.
Vielen Dank für die Antwort!
Im Beispiel sind ja lediglich 4 Adern (2 Paare) zur Verfügung.
Die genannte Kopfhörer Verkabelung mit 3 Adern (rechts/links/masse) habe ich ausprobiert, das funktioniert sehr gut und relativ störungsfrei! 1 Ader ist noch ungenutzt.
Gäbe es eine Möglichkeit, mit dieser Konfiguration noch ein TalkBack Mikrofon Signal zu senden?
Ich habe schon folgendes probiert: XLR mit positiven pin an die freie Ader während negativer pin und ground pin zusätzlich mit an die Ground Ader vom Kopfhörer Signal gingen.
Das ist leider sehr störungsanfällig. In einem separaten Stromkreis ging es halbwegs, aber unschön und sobald andere geräte mit drin hängen und ich das mikro einschalte, habe ich eine dicke brummschleife (~200Hz) drauf.
Würde es vielleicht helfen, das Mikrofonsignal vorzuverstärken, bevor ich es wie beschrieben über die CAT Leitung schicke oder sonst irgendwie vorzuverarbeiten oder habe ich etwas vergessen?
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Das wird mit einer Ader nicht gut funktionieren. Das Mikro sollte symmetrisch übertragen werden. Nimm als Kopfhörer-Ground den Gesamtschirm vom Kabel und nutze das freie Adernpaar fürs Mikro.
Vorverstärker würde ich nicht. Das würde den Signal-Rauschabstand zwar auch verbessern, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich symmetrisch bevorzugen, weil es besser funktioniert.
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Genau. Für Kopfhörer nutzt du, wie bereits geschrieben, die Gesamtmasse. Dann hast du ein Paar für das Mikro frei.
Das funktioniert selbst mit Cat.5 ohne paarweise Schirmung problemlos.
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Die Suche gibt noch den hier her um weitere analoge Kanäle auf das Kabel zu quetschen, sofern man etwas Elektromechanik verwenden möchte:
BeitragRE: Analoges Pult mit Cat5 benutzen?
[…]
Da kommen die "alten TELEKOMiker" ins Grübeln: Das ist doch ne astreine "Gabelschaltung", wie in der analogen, Telefonie
Hätte nicht gedacht, sowas in modernem Kontext noch mal zu sehen...
Jürgen Klingel7. September 2022 um 11:40 -
Genau. Für Kopfhörer nutzt du, wie bereits geschrieben, die Gesamtmasse. Dann hast du ein Paar für das Mikro frei.
Das funktioniert selbst mit Cat.5 ohne paarweise Schirmung problemlos.
Ah Okay! Hatte nur ein kabel mit folienschirmung benutzt, das tausche ich dann gegen eins mit metallischen gesamtschirmung.
Muss die Gesamtmasse dann ende-zu-ende verbunden sein?
Denn ich habe zwischen den enden des gesamten wegen noch einige Steckverbindungen wie z.B. den o.g. Splitter adapter, von denen ich nicht weiß, ob sie eine metallische gesamtschirmung haben.
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- Hilfreichste Antwort
Klar, der Schirm sollte durchgehen. Auch damit eventuelle Phantompower funktioniert und dir nicht andere Geräte an der Leitung abschießt.
Ich würde für diese Anwendung sowieso Ethercon empfehlen. Die Qualität der Masseverbindung ist bei normalen Patchkabeln - sagen wir mal - durchwachsen.
Und Steckverbindungen sollte man sowieso eher auf das nötigste reduzieren.
Kauf dir ein Ethercon-Kabel auf einer Trommel in der nötigen Länge und Qualität. Alles andere ist Pfusch. Wenn die Technik Probleme macht, machst du dich als Techniker ganz schnell unbeliebt.
EDIT: Aufpassen! Die Blauen Ethercon-Kabel von Thomann haben den Schirm nur Einseitig aufgelegt! Die sind natürlich auch nix. Sind für meinen Geschmack aber sowieso zu steif.
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Ich habe den Thread nur halber mitverfolgt:
Aber ich glaube, das was ihr versucht zu bauen, gibt es quasi schon fertig -> SM2 TLC – Sound And Music
Das Teil macht 100 MBit/s + Talkback + Stereo-Headphones über eine gemeinsame CAT-Leitung. Habe ich oft mit dem Ui24R benutzt wenn ich in größeren Locations war und habe dann einfach eine CAT-Leitung vor Ort genutzt. Hat super funktioniert.
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Das Teil macht ja alles falsch.
- kein Ethercon
- Kein XLR
- Braucht ein Netzteil
Ansonsten wäre das schon nicht schlecht.
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Nun das Teil von DerAudioingenieur ist keine schlechte Idee, aber wie schon von floger bemängelt, die Anschlüsse für das Geld könnten schon der Situation angepasster sein. Ich nutze bei mir auch noch einen Kopfhörerverstärker um die Lautstärke am FOH regeln zu können. Außerdem habe ich bei der Verdrahtung bei den Aderpaaren je eines für R + Masse (7+8) oder L + Masse (1+2) verwendet. Damit bin ich der Problematik mit dem Schirm aus dem Weg gegangen.
Mit dem Mikro gibt es auch eine einfache Lösung, nur etwas Strom brauch man dazu. Werden auf beiden Seiten ein Relais mit zwei Wechslern verwendet, dann kann ich zwischen Kopfhörer und Mikro vom FOH umschalten.
Kontakte am RJ45 Stecker
1 - L Kopfhörer oder + Mikro
2 - R Kopfhörer oder - Mikro
3, 4, 5, 6 - LAN
7 - Schaltspannung Relais
8 - Masse
Selbst bei guten Bauteilen glaube ich nicht über 50 Euro zu kommen. Probieren muss man eben wie das mit Störgeräuschen beim Umschalten ist. (verzögertes entmuten des Mikros.
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Das Teil macht ja alles falsch.
- kein Ethercon
- Kein XLR
- Braucht ein Netzteil
Ansonsten wäre das schon nicht schlecht.
Zu 1. Naja also in meinem Falle habe ich es in einem Case verbaut.
Hindert dich ja keiner dran, dass du nach außen es durch einen Ethernet-Con verbinden kannst z.B. mit Neutrik Ne8 FDX-P6
Zu 2. : ok fairer punkt - aber auch nicht super kritisch - zumindest ist die Klinke des Mikrofons symmetrischZu 3. - Ja aber das macht Sinn, weil es FoH Seitig einen Aufholverstärker für den Kopfhörer hat bzw. einen Mikrofon-Vorverstärker, was dann für das Talkback auch den SNR verbessert
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