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(Kabel-)Packliste für kleinere VA erstellen

  • tby83
  • 2. Juli 2025 um 14:35
  • tby83
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    • 3. Juli 2025 um 12:37
    • #21

    Aber egal ob Hybrid oder DMX und Strom getrennt läuft, die Abstände zwischen den Lampen sind ja nicht jedes Mal gleich. Bei einer VA hängen alle Lampen im Abstand von 1m im Truss, bei der nächsten sind sie (wie Farin‘s explodierte Freundin) „im Raum verteilt“. Brauche ich also 1m, 2m oder 10m?

  • marce
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    • 3. Juli 2025 um 13:38
    • #22
    Zitat von tby83

    Brauche ich also 1m, 2m oder 10m?

    Ja,

    Es gibt nun mal Dinge, die kann man "pauschal" einpacken / mitnehmen / vorbereiten aus der Kategorie "das passt immer" - je nach Organisationsgrad gehört da auch die "klassische Mikroverkabelung für Standard-Band mit bis zu 8 Musikern auf Bühne <= 8x6m" dazu - und es gibt Dinge, die sich eben von VA zu VA unterscheiden und die jedes mal individuell geplant und gepackt werden müssen.

  • Michel
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    • 3. Juli 2025 um 14:43
    • #23
    Zitat von Herr Nink

    Die Firma für die ich ab und an arbeite hat fix bestückte DMX, XLR (weitere Kabel hier einfügen) Kabelcases. Da kommt dann eben, je nach größe des Jobs, ein oder zwei oder drei Kisten mit... Zumindest in dieser Firma hat sich das bewährt.

    Fixe Kabelkisten erleichtern die Dispo im Vorfeld. Man sollte aber bedenken dass der Zeitaufwand beim Zurückpacken im Lager deutlich größer ist da die Kisten ja immer komplett durchgezählt und ggf. komplettiert werden müssen selbst wenn nur ein kleiner Teil des Inhalts auf dem Job tatsächlich in Benutzung war. Wenn man natürlich Disponent und Lagerist in Personalunion ist dann ist das natürlich egal.

  • wora
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    • 3. Juli 2025 um 14:56
    • #24
    Zitat von madmax

    Kannst Listen schreiben und planen was du willst.

    Irgendwas fehlt immer.

    Egal wie groß der Job ist.

    das ist lustig, stimmt aber leider nicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christian S.
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    • 3. Juli 2025 um 15:00
    • #25

    Erfahrung und nochmal Erfahrung. Und Feedback von den VAs was fehlte oder zuviel war.

    Für kleinere Alleinjobs eher empirisch bzw. Durch Vorplanung, bei größeren Firmen oder Dry-Hire eher fixe Sets. Deren Vorteil ist, dass man schnell weiß, ob die Kiste gereicht hat oder nicht und damit die Rückmeldung hat.

    Es macht dann oft Sinn, 2-3 Größen zu haben: Also kleine, mittlere und große Sets. Am besten auch so, dass z.B. wenn die große Kiste alle/unterwegs ist, man einfach zwei kleine schicken kann. Wenn man dann weiß, dass der Job Besonderheiten hat (viele kurze oder lange Strecken, Verteiler) dann diese als Extra dazu buchen. Das funktioniert eigentlich ganz gut.

    Am Ende musst Du aber die Lösung für Deine Arbeitsweise und Projekte finden.

  • sabbelbacke
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    • 3. Juli 2025 um 15:30
    • Hilfreichste Antwort
    • #26
    Zitat von Michel

    Fixe Kabelkisten erleichtern die Dispo im Vorfeld. Man sollte aber bedenken dass der Zeitaufwand beim Zurückpacken im Lager deutlich größer ist da die Kisten ja immer komplett durchgezählt und ggf. komplettiert werden müssen selbst wenn nur ein kleiner Teil des Inhalts auf dem Job tatsächlich in Benutzung war. Wenn man natürlich Disponent und Lagerist in Personalunion ist dann ist das natürlich egal.

    Stimmt - springt man mit sehr wenigen Leuten da rum und hat eine Überschaubare Anzahl Jobs pro Monat, die alle komplett unterschiedlich sind und jede Case- und Kabel- Anschaffung will wohl überlegt sein, weil die Amortisationszeiten sich auf Jahre erstrecken..... Dann macht es eventuell mehr Sinn einfach für jeden Job zu packen und ins Regal zu greifen. Dann hat man ja auch nur eine handvoll Packkisten und 10 kleine Koffer und JEDER weiss, wo alles ist, wie viel man hat, usw...

    Ab einer bestimmten Größe der Firma macht Standardisierung dann immer mehr Sinn...

    Lagerplatzargument ist sicher richtig - wobei ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass die fertig gepackten Kisten sogar manchmal weniger Platz brauchen als wenn man individuell packt..

    Beispiel:

    Habe ich im Regal, an der Wand, in Kisten, im Lager alles einzeln und picke das raus pro Job - müssen die zu befüllenden, leeren Kisten ja dennoch irgendwo rumfliegen und vorhanden sein. Je nach dem wie man sich da organisiert, kann es sein, dass das "Reservelager" plus die leeren Kisten genau so viel Platz einnimmt, wie fertig befüllte Kisten, in denen dann zumindest die Standards schon drin sind.. Dann ist ein Großteil der Kabel/Kleinteile schon verstaut.

    Es gibt natürlich auch Betriebe, die reissen grunsätzlich jedes Kabel aus jedem case nach jedem Job - und werfen alles wieder in einen Sammelpool und bestücken dann für jeden Job jedes Rack neu, verkabeln den Controller neu, usw.... Spart Material - aber ob es Zeit spart? Meist bleibt so was dann auch an einem oder wenigen hängen - der Lagerhelfer kann das alles nich, und der Lichtler, der gerade den Kombi befüllt weiss auch nich, welcher DSP was macht... Die Standard "Hochzeitsset CD/Funk/amp # 2" Kiste findet er aber und kann laden...

    Argument: "Es muss ja alles durchgezählt werden bei Rückkehr"... Ja genau - muss es aber irgendwann ja sowieso - spätestens beim nächsten Job kann ich ja auch nicht mit unbestimmter Anzahl Kabel los - spätestens dann muss also auch gezählt werden. Hinzu kommt noch: Wenn auf dem Job ein Cinch Kabel verloren geht - egal... Aber fehlt ein teures Kabel, ist die Chance das wiederzuebkomen direkt nach dem Job höher als wenn man erst beim Übernächsten Job merkt, dass es fehlt...

    Die meisten Kabelkisten / Toolkisten bekommen auch eine Einteilung mit Trennbrettern oder was auch immer man für sinnvoll hält - das erhöht den Überblick und beschleunigt das Zählen - bzw. man hat auch ein gutes Gefühl.... "in das Fach kommen immer 20 Stück 5m Schukostrecken" - fehlen da auf einmal 6 Stück, fällt das mit einem Blick auf.


    A propos: Was ich auch öfters antreffe, sinde fertig zusammengestellte Sets.. Das "hochzeitsset" ist dann ein fertig verkabeltes Rack mit Mixer, Zuspieler, Funke, Schublade, den typischen Notfalladaptern und Kleinkabeln, evtl. einem Class-D Amp drin... kann man diese Konstellation oft genau so rausgeben, kann das Sinn machen. Tüte Boxen dazu, Stative dabei und noch das Case "8 x Akkuspots Boden" und ab gehts.

    "Wareneingang und Prüfung" braucht Zeit und personal - richtig... Man sollte die Rechnung mal durchspielen, ob es unterm Strich nicht genau so viel Arbeit ist, VOR jedem Job individuell Zeugs zusammenzusuchen und zu prüfen - je nach Typ Mitarbeiter, OrgaSystem intern, Jobs und Materialmix kann es durchaus sein, dass man feststellt, dass der Zeitpunkt des Aufwandes sich einfach nur verschiebt - zwischen "vor und nach dem Job"...

    Entscheidet man sich grundsätzlich dafür, ordentliches, geprüftes Material zu haben (anstatt Risiko und fünf mal wieder ins Lager fahren und Mut zur Lücke), bleibt der Umstand ja bestehen, dass irgendwann irgendwer sortieren, putzen und prüfen muss.. Die Zeitersparnis der eingesparten Nachbearbeitung kann nur gefühlt sein - man hat dann eben zu anderem Zeitpunkt Arbeit damit.

    Das fällt aber natürlich in jeder Bude anders aus.

    Ein Aspekt, der mir noch einfällt - Unternehmenskultur... Zuständigkeiten..Überprüfbarkeiten, Fehlersuche, Prozessoptimierung..... Solche Dinge können sich in Zeitaufwand und Qualität von Leistung und Material manifestieren und sollten .- wie Versicherung und Verträge - immer mal wieder auf den grundsätzlichen Prüfstand gestellt werden.... Habe ich nicht zufällig nur Leute am Start, die alle den kompletten Überblick haben und sehr ordentlich und mitdenkend vom Tag Null an mitarbeiten - helfen solche "fixen Abläufe" im Disponieren, Eingangskontrolle, Prüfen, usw.... sehr gut, die Leute zu schulen.. Ist man eine kleine Bude und will nicht extra einen Disponenten, Techniker, Lageristen und was nich alles einstellen - dann erlernen alle Tasuendsassas durch ein festegelgtes System noch etwas dazu, was unterm Strich für alle von Vorteil ist... Und Standards erhöhen Deligierbarkeiten und vermindern Unklarheiten - zumindest wenn gut durchdacht.

    Wenns natürlich alles "auch einfach so klappt, weil jeder mitdenkt und immer den Überblick hat und im Zweifel die fehlenden Kabel in der eigenen Pelikiste im persönlichen Bestand beisteuert" - dann besteht ja keine Not...

    oops, jetzt hab ich mehr geschrieben als ich Dir, Michael, antworten wollte :)

    hornresp

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    • 3. Juli 2025 um 15:33
    • #27
    Zitat von wora

    das ist lustig, stimmt aber leider nicht.

    Genau. Die Anzahl an Jobs in den letzten zwei Dekaden, wo was gefehlt hat, kann ich an einer Hand abzählen (und da reden wir von kompensierbarem Kleinkram) - das mal zu viel dabei war kam vor, aber dass Essentielles fehlt kam nur in der Anfangszeit in der Jugend vor (noch mehr dekanden davor) - daraus hat man gelernt, dann Prozesse optimiert.

    hornresp

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    • 3. Juli 2025 um 15:37
    • #28
    Zitat von Michel

    Man sollte aber bedenken dass der Zeitaufwand beim Zurückpacken im Lager deutlich größer ist da die Kisten ja immer komplett durchgezählt und ggf. komplettiert werden müssen selbst wenn nur ein kleiner Teil des Inhalts auf dem Job tatsächlich in Benutzung war.

    Praxiserfahrung: Bei allem was über "persönliche Ausrüstung" als Musiker, Operator, Backliner, Systemtechniker... hinaus geht floppt das auf die Dauer. Entweder man nimmt wirklich nach jedem Gig alles in die Hand, dann kannst du aber gleich auch auf jobweises Packen umstellen und weniger Zeug schleppen. Oder es schleift sich eben mit der Zeit der erwähnte Bodensatz ein, dann sollte zumindest 1x im Monat Kisten ausleeren und durchsortieren angesetzt sein.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wora 3. Juli 2025 um 15:38

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Michel
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    • 3. Juli 2025 um 16:48
    • #29
    Zitat von niggles

    Praxiserfahrung:

    Ich habe für und in verschiedensten Firmen gearbeitet und habe da die verschiedensten Konzepte von Dispo und Lagerhaltung mitbekommen. Deshalb halte ich wenig von Kabel- Systemkisten. Die sind, wie gesagt für die Dispo verlockend einfach, erfordern aber relativ viel Pflege. Und genau das wird gerne mal vergessen. Bei einer Sprinterproduktion vielleicht noch nicht so relevant. Bei Trailer++ eben schon.

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    • 3. Juli 2025 um 16:59
    • #30

    Ich finde die fertigen Kisten von Kaiser, Niclen und Co auch immer schwierig. Beim Abbau muss sauber sortiert werden, was nervt und aufhält, beim Aufbau haste halt immer irgendwie die falsche Länge.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

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    • 3. Juli 2025 um 17:07
    • #31

    Ich habe mich an die fixen Kabelkisten gewöhnt. Wenn Zeit ist wird der Inhalt während des Abbaus gezählt. Oder eben mit Edding und weißem Gaffa auf der Kiste markiert das diese nicht gezählt wurde.

    Auch ein kaputtes Kabel hatte ich bei dieser Firma noch NIE in der Hand.

  • wora
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    • 3. Juli 2025 um 17:39
    • #32

    das war hier die ausgangssituation, an die ich gerne erinnern möchte:

    Zitat von tby83

    Nehmen wir als Beispiel:

    - 200 Personen
    - Licht und Ton
    - ein bisschen Rigging

    hier geht es also überhaupt nicht um große produktionen, sondern um überschaubare jobs, die aber den löwenanteil aller VAs ausmachen.

    natürlich kann man das auch im lager "schnell mal" zusammenstellen, der technische aufwand ist ja überschaubar.

    dabei kann es allerdings durchaus passieren, dass man doch mal etwas vergisst. deshalb mache ich auch solche vorbereitungen gerne mit hilfe einer Excel liste, die ich zuvor in ruhe vorbereitet hatte. das ergebnis spricht in meinen augen für sich: man vergisst so gut wie nichts mehr, was das stresslevel auf der baustelle deutlich verringert. ;)

    ob man das dann mit vorgepackten standard-kisten macht, oder einzeln nach aufgabe einpackt, muss jeder für sich entscheiden. ich habe da zum teil fertige kisten (XLR kabel in 3m und 5m und eine kiste mit XLR kabel in 10m), so dass ich hier immer genügend dabei habe.

    lautsprecherkabel packe ich dagegen so ein, wie ich es für den jeweiligen job brauche (incl. ein bisschen reserve)

    was ich damit sagen möchte: jeder wird sich das doch so organisieren, wie es ihm am besten passt.

    leid tun mir nur die leute, die mangels vorbereitung ständig zeug vergessen und dann "mal schnell" ins lager rasen müssen... das tut dann weder der umwelt noch dem eigenen stresslevel gut, aber daran sind sie selber schuld.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 3. Juli 2025 um 18:57
    • #33
    Zitat von wora

    was ich damit sagen möchte: jeder wird sich das doch so organisieren, wie es ihm am besten passt.


    so sehe ich das auch.

    Die Einen haben fertige Kisten mit 10x 3m XLR, andere 'ne große Kabelkiste mit 186 x 3m XLR und dann wird da in die Transflex-Kabel-Packkiste-mit-variablen-Trennbrettern halt 8x XLR 3m rausgenommen und in ein Fach mit z.B. 1m XLR's und 4-fach-Looms gepackt, die Dritten haben fertige Kabelkisten für z.B. "Drumset Klein"(1x Subcore 6/2 10m + 2x 2m, 2x 3m, 2x 5m, 2x 7,5m + 10m Strom + 3er Steckdose kurz), und "Drumset groß" (Subcore 12/4 15m + 2x 2m + 4x 3m + 4x 5m + 2x 7,5m + 15m Strom + 6-fach Steckdose kurz), kenne auch andere, die haben fertige Job-Kisten, in denen z.B. 10x 3m XLR, 4x 4-fach-Loom 3m, 10x 7m, 10x 12m XLR + 5x 3m Schuko + 5x 5m Schuko + 5x 10m Schuko + 5x 6-fach Steckdosenleiste 6m + 5x 3-fach Steckdosenleiste kurz + Mikrofoneinleger oben drüber mit der guten Standard-Bestückung an Mics und Adaptern und kurzen Kabeln und DI's und und und drinne ist.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • zegi
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    • 3. Juli 2025 um 19:18
    • #34

    Ich war mal mit einer Band unterwegs, die strikte mir "nur" ihrem Equipment touren wollte. Die hatten pro Input 1 (!) XLR Kabel. Das war dann natürlich schon beim ersten Gig ein echtes Problem.


    Inzwischen habe ich eine Kiste mit XLR (20m bis 6m), die immer dabei ist. Selbes auch für Stromkabel. In der Regel hat es noch üppig Reserve in der Kiste und das gibt mir ein gutes Gefühl, weil ich so sicher Spare habe oder auch mal ein Problem lösen kann.

    Die Zeit, vor jedem Event Skizzen zu zeichnen und Kabellängen zu berechnen, wäre mir zu schade. Bei Speakon (NL4 oder NL8), Snakes oder 20m XLR auf der Rolle, entscheide ich von Event zu Event. Auch die eine oder andere Strom-Kabelrolle kommt situativ dazu.

    Damit bin ich immer gut gefahren und Aufwand/Ertrag finde ich im guten Gleichgewicht. Es gibt nichts dümmeres, als wenn ein Kabel halb gespannt in der Gegend hängt, weil man nicht mehr verlänger kann oder man sich rausmogeln muss, weil etwas fehlt.

    Der Ton macht die Musik.

  • lisa f.
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    • 4. Juli 2025 um 02:24
    • #35

    Bißchen von beidem -

    Und Vorbereitung ist die halbe Miete.

    Selten dass wir nicht alle Signalwege im Lager testen. Und ich bevorzuge gig-spezifisches Packen, und guck mir immer an wie groß die Bühne ist und wie die Kabelwege gehen (zb ob es ein Loch im Bühnenboden gibt und die Hälfte der Multis unter der Bühne laufen)

    Dann schaue ich welche und wo ich Unterverteilungen habe und was da dran hängt. Für Orchester o.a. hohe Kanalzahl Events mache ich Kabelbündel pro Unterverteilung, für Festivals gibt‘s 2-3 Bands + Headliner + Spare an Submulti Boxen / Stative / Mikros / XLR / Bühnenstrom

    Ähnlich für Monitor - Plan machen, wo gehen die hin, wie sind die Kabelwege, Größe der Bühne etc.

    Und weil ich das schon seit gefühlt 100 Jahren mache geht das bei mir auch schnell.

    Ziel ist am Gig immer ein bißchen Spare zu haben, aber nicht zu viel, und auf keinen Fall zu wenig

    Wenn ich mit Systemkisten arbeiten muss überleg ich trotzdem: Reicht das? Und überprüfe die Kisten, va. wenn ich weiß es wird knapp, bzw um Kabelbündel vorzuereiten.

    Ok, es geht hier um kleine Gigs, aber die Vorgangsweise ist die selbe. Und wenn man weiß, was man IMMER braucht und kann man das als System Kiste fix vorbereiten, mit Platz um Gig spezifisch aufzustocken.

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    • 4. Juli 2025 um 08:57
    • #36
    Zitat von Herr Nink

    Wenn Zeit ist wird der Inhalt während des Abbaus gezählt.

    ...wenn ich als PL mit so was anfangen würde gäb's dicke Luft. Da hat keiner Bock drauf und Zeit für, und spitze Bemerkungen wie: "wusste gar nicht dass das ne Tourproduktion ist. Wo seid ihr denn morgen...?" sind dann noch die harmloseste Reaktion. Und ja, das ist bereits beim Vier-Mann-Trailerbühnenjob auf dem Stadtfest ein Thema...

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  • Christian S.
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    • 4. Juli 2025 um 09:28
    • #37

    Kommunikations- und Erziehungssache. Und Zeit und Bezahlung. Das ist halt nicht immer nötig, aber manchmal ganz hilfreich. Und manche Technik gezählte Kiste ist besser als aus manchem Lager. Wenn man Helfer hat, die an der Schuko-Kiste scheitern, ist eh fast alles verloren. Nochmal: wir reden hier über Verbesserungen/Planungen für "kleine" Jobs. Ich behaupte mal, dass man da kaum mehr als 30min für's Zählen aller Kabel braucht.

    Aber man muss auch nix künstlich verlängern und einzählen ist vor allem dann doof wenn a) kaum was aus der Systemkiste genutzt wurde b) gar nicht klar ist, was bei Ziel ist (also indivielle Mengen, steht das klar auf dem Fach oder sind leicht mehrbare Mengen) c) die Kisten nicht ordentlich vollständig auf dem Job angekommen ist d) man sich nur damit aufhält während im Anschluss die weitere Abbaucrew oder Helfer nicht mal die Mindestabnahmen vollbekommen... Damit macht man sich als PL nicht beliebt und es ist dann irgendwie unnötig.

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    • 4. Juli 2025 um 10:39
    • #38
    Zitat von Christian S.

    Kommunikations- und Erziehungssache. Und Zeit und Bezahlung. Das ist halt nicht immer nötig, aber manchmal ganz hilfreich.

    Die geht aber in beide Richtungen. Es gibt halt gewisse Standards (die zugegebenermassen national und regional unterschiedlich sein können...) was externe Mitarbeiter von Festangestellten und dem PL erwarten und umgekehrt.

    Dazu zählt üblicherweise dass PL und interne Crew den externen den Rücken von unnötigem Fummelkram freihalten damit alle ihren Job korrekt und zügig erledigen können ohne dass alle 2 Minuten jemand ankommen muss um nachzufragen wie das jetzt gedacht ist. Sortimentskisten mit auf dem Job zu zählendem Inhalt und komische Sonderkonstruktionen werden da sehr ungern angefasst. In der Hoffnung dass das dann die interne Crew oder der PL selbst erledigt weil man´s ja ohne ständige Nachfragerei in 90% der Fälle eh falsch macht...

    Zitat von Christian S.

    Nochmal: wir reden hier über Verbesserungen/Planungen für "kleine" Jobs. Ich behaupte mal, dass man da kaum mehr als 30min für's Zählen aller Kabel braucht.

    Wenn ich alle Kabel auf einem Job in weniger als 30 Minuten in die Hand nehmen und zählen kann ist das eine One-Man-Show, maximal mit einem lokalen Auf- und Abbauhelfer...

    Zitat von Christian S.

    Aber man muss auch nix künstlich verlängern und einzählen ist vor allem dann doof wenn a) kaum was aus der Systemkiste genutzt wurde b) gar nicht klar ist, was bei Ziel ist (also indivielle Mengen, steht das klar auf dem Fach oder sind leicht mehrbare Mengen) c) die Kisten nicht ordentlich vollständig auf dem Job angekommen ist d) man sich nur damit aufhält während im Anschluss die weitere Abbaucrew oder Helfer nicht mal die Mindestabnahmen vollbekommen... Damit macht man sich als PL nicht beliebt und es ist dann irgendwie unnötig.

    d'Accord. Letztlich ist die Frage weniger ob sondern wann man seine Sortimente weitgehend abschafft... Gehört halt zu den "Phasen" einer Firma, ebenso wie Kabel die im Lager auf Rohren hängen.

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  • zegi
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    • 4. Juli 2025 um 11:10
    • #39

    Wenn ihr z.B. einmal im Monat in derselben Location einen 300er Comedy-Event hättet. Da würde fix immer das gleiche Equipment gebucht (2x Handfunke, 2x Headset, 2x Monitor, kleine PA mit Mixer, etc.).

    Würded ihr da also die eingesetzten Kabel abzählen und beim Event 2 nur noch exakt das benötigte Equipment mitbringen?

    Ich hätte zwar auch die Idee, den Event über die Zeit zu optimieren (Abläufe, Equipmentauswahl, ggf. Experimente mit der Aufstellung, etc.), aber ich hätte trotzdem meine Standardausrüstung in punkto Kabel dabei...

    Der Ton macht die Musik.

  • MRspeaker
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    • 4. Juli 2025 um 12:30
    • #40

    Bei uns läuft das so.....

    Kleiner Job,

    dann kommt in ein Case alles was man so braucht, Konfettimischung, alles andere nimmt nur Platz weg und wird unnötig transportiert.

    Großer Job,

    Alle Kabel sind der Länge und Art nach in AUER Boxen mit Mengenangabe. Ja, die Dispo ist einfacher :).

    Vorteil Hybrid;

    Ich habe nur ein Kabel und habe damit die Anzahl der Kabel beim Aufbau und Abbau zeitlich halbiert.

    Diese Zeit nehmen wir dann zum zählen.

    Einfache Helfer bekommen bei uns nur die Aufgabe, alles Kabel einzusammeln und zur Bühne zu bringen.

    Dort ist ein Firmeninterner Kollege dann mit aufwickeln beschäftigt, der wickelt ordentlich und zählt dabei alles passend durch.

    Bei uns hat sich das bewährt, da so direkt auf dem Job alles passend und ordentlich wieder verladen werden kann. Und die Kabel halten so deutlich länger.


    Thema Längen zwischen zwei Lampen...

    Also dass man nicht weiß ob die Lampen 2m oder 10m auseinander sind, sowas gibt es bei uns überhaupt nicht. Sollte dieser Fall eintreten, würde ich je Lampe 1x5m und 1x1m Hybrid buchen und vor Ort die Kabel verlängern.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

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