Welches Android Tablet? OTG + Laden

  • Ich hätte da mal ne Frage.


    Bei den Android-Tablets gab es mal es mal die Möglichkeit über die Micro-USB-Buchse gleichzeitig zu Laden und andere Geräte, wie Netzwerk oder USB-Stick anzuschlißen. Das scheinen aber alles Geräte jenseits Android 5 zu sein. Mein altes Acer kann das jedenfalls (unterstützt aber leider grundsätzlich kein verkabletes LAN). Das neuere Galaxy Tab A (2016) kann es nicht.


    Wie sieht das denn mit USB-C aus? Bei USB 3 an Laptops scheint diese Funktion ja standard zu sein. Aber wie sieht es da bei Tablets aus? Ist das eine Grundfunktion von USB-C? Auch bei USB 2.0?

    Wenn nicht, welche Tablets unterstützen dies? Hätte mir das neue Galaxy Tab A gekauft.

    Welche Adapter könnt ihr empfehlen? Also Laden plus Netzwerk. Schön wäre natürlich, wenn man auch noch einen Stick anschließen könnte.

  • keiner...


    könnte Dir die Huawei Mediatabs (eher die M-Serie, als die T-Serie) empfehlen - habe selber eines (M5) und funktioniert bestens - Preis-Leistung war für mich Ausschlaggebend beim Kauf.

    OTG ist auch mit drinne und reicht an meinem Tablet für 'ne 5.400U/min 2,5" HDD locker aus.


    sec

  • Ich möchte keine Festplatte anschließen, also zumindest ist das nicht mein primäres Problem. Ich möchte das Tablet gleichzeitig laden, währen es an einem Kabel-LAN hängt.


    Geht das bei USB-C immer?

    Geht das bei besagtem 2019er Galaxy Tab A?

    Bei welchem Gerät sonst?


    Im Huawei MidiaPad finde ich jetzt keinen Vorteil gegenüber dem Samsung. Unnötig hohe Auflösung, dunkles Display (laut test) und keine KH-Buchse, teurer.

    In erster Linie soll Mixing Station drauf laufen, und das Sonnenscheintauglich. Bisher bin ich auch mit meinem Galaxy Tab A (2016) zufrieden. Da Mixingstation aber auf meinem Zweittablet einen Darstellungsfehler hat, brauche ich eh ein neues. Und das soll dann eben auch kabelgebunden im Dauerbetrieb laufen.

  • Es gibt unzählige USB-C-Docks die unter anderem eine Netzwerkbuchse bieten und das Gerät gleichzeitig laden können. Ob das jetzt bei diesem speziellen Tablet funktioniert, hängt allerdings von den verwendeten Bauteilen und der Treiberunterstützung ab.
    Ich habe bisher nur Versuche mit Audio-Interfaces und Mobiltelefonen gemacht. Da schlägt sich ein Samsung S10 oder S8 deutlich besser als mein Huawei Mate 20 Pro, die bspw. problemlos mit einer PLI04 USB oder den Behringer-Interfaces funktionieren, während beim Mate 20 Pro nur eine USB-Soundkarte mit 16 bit aus der Grabbelkiste funktionieren wollte. Ich denke, diese Erfahrung lässt sich auch auf die Tablets übertragen.
    Insbesondere für die Note-Serie gibt es ja auch Desktop-Docks und das ist von Samsung so vorgesehen.

    Ich denke, du wirst um eigene Versuche nicht herum kommen.

  • könnte Dir die Huawei Mediatabs (eher die M-Serie, als die T-Serie) empfehlen - habe selber eines (M5) und funktioniert bestens - Preis-Leistung war für mich Ausschlaggebend beim Kauf.

    Funktioniert bei den M5 so ein USB-C Dock? Also laden und Netzwerk gleichzeitig?

    Nach etwas Recherche scheint das bei Samsung nämlich nur die S Serie zu ungeschützten. Und die ist mir definitiv zu teuer.

    Hat denn niemand das Problem, bzw. dessen Lösung?

  • Funktioniert bei den M5 so ein USB-C Dock? Also laden und Netzwerk gleichzeitig?

    Nach etwas Recherche scheint das bei Samsung nämlich nur die S Serie zu ungeschützten. Und die ist mir definitiv zu teuer.

    Hat denn niemand das Problem, bzw. dessen Lösung?

    ein USB-C-Dock hab' ich nicht für mein M5, da ich das nicht benötige... - ein USB-Hub (aktiv) hatte ich schon zum testen dran, um 'ne Tastatur und 'ne Maus anzuschließen - das funktioniert; ebenso im TotalCommander 2 USB-Sticks via USB-Hub.


    ...jedoch gehe ich stark davon aus, daß z.B. der Netzwerk-Port an 'nem Android nicht funktionieren wird... die USB-C-Docks, die ich kenne (und ein paar weitere, die ich gerade kurz angeschaut habe bei Amaz....) sind für Windows / MacOS ausgelegt.


    edit:

    der USB-C muß die Thunderbolt-Technologie haben, damit's funktioniert - bisher gibt's das in keinem Android-Gerät.



    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ..ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von secluded ()

  • ...jedoch gehe ich stark davon aus, daß z.B. der Netzwerk-Port an 'nem Android nicht funktionieren wird...

    Das Samsung Galaxy Tab A (2016) kann Netzwerk über USB.


    die USB-C-Docks, die ich kenne (und ein paar weitere, die ich gerade kurz angeschaut habe bei Amaz....) sind für Windows / MacOS ausgelegt.

    Es gibt welche von Samsung. Aber halt nur für die Tablets S-Serie, die mir zu teuer ist.

    der USB-C muß die Thunderbolt-Technologie haben, damit's funktioniert

    Das Bezweifle ich. Siehe Samsung. Das sind ja auch reine USB funktionen. Wie ich bereits geschrieben habe, gab es die Funktion OTG+charge schon bei diversen Android-Tablets mit Micro-USB.


    Bin mir gerade nicht sicher, wann sich das ganze Thunderbolt nennt, aber Displayport über USB-C gibt es auch bei Android.


    PCIe über USB-C gibt es bei Tablets und Smartphones vermutlich nicht. Wozu auch.

  • der USB-C muß die Thunderbolt-Technologie haben, damit's funktioniert - bisher gibt's das in keinem Android-Gerät.

    Nein. Die C-Buchse kann verschiedene Protokolle unterstützen. Dazu gehört neben USB 2.0 und 3.x eben auch Displayport, HDMI, MHL, Thunderbolt und sogar PCIe. Thunderbolt können vom Apple-Universum einmal abgesehen die wenigsten Geräte. Die maximal möglichen 40 Gb/s brauchen eben auch nur ganz wenige Anwendungen (wie bspw. externe SSD-Raid-Storages für entspanntes 8K-Video-Editing).

    Die meisten Docks nutzen USB und parallel dazu DP oder HDMI für die Videosignale. Eine Ethernet-Buchse ist dann einfach mit einem "USB-Adapter" fest in das Dock integriert.


    Da im Dock allerdings schon alles integriert ist, inkl. Power-Delivery für das Host-Gerät, ist das m. E. n. besser als einen Haufen Adapter aneinander zu stecken - sofern es funktioniert - auch, wenn man keine Videoausgabe braucht oder das Gerät das gar nicht unterstützt. Entscheidend ist allerdings neben der Unterstützung des Gerätes für die entsprechenden Modi an der Buchse eben auch die Unterstützung des Betriebssystems für die verbauten Chips der angeschlossenen Geräte. Und da wird es bei Android schwer.

  • ...und an der Unterstützung des Betriebssystems (Android generell) hapert's einfach momentan.

    Ausnahmen:

    - Samsung DeX

    - vereinzelt gerootete Android-Geräte, bei denen diverse LAN-Adapter funktionieren

    - MHL-fähige Android-Geräte, um via USB-C-auf-HDMI-Adapter das Display des Android-Gerätes auf ein z.B. TV zu spiegeln


    .



    ...für mich stellt sich nur momentan die Frage: Warum brauch ich 'n RJ45-LAN am Mobilgerät, welches WLAN hat ?! Das Netzwerkkabel und der OTG-Adapter + der USB-C-auf RJ45-Wandler kosten grob doppelt so viel, wie 'n 30€ WLAN-Access-Point (und bei dem ist noch 'n Netzwerkkabel dabei).

    Bild kann mittlerweile fast jedes Gerät via Miracast / etc. (jeder Hersteller nennt es anders) im Netzwerk auf jedes dementsprechende Endgerät (in diesem Falle ein Monitor) streamen.

    Wenn der interne Speicher voll ist, sollte man unbenutzen Müll löschen, oder 'ne größere Micro-SD reinschieben.


    ...für fast alle oben genannten Probleme (außer Bild-auf-TV) habe ich mir vor langer Zeit schon so etwas zugelegt:

    https://www.fantec.de/produkte…fantec_mwid25_ds_schwarz/

    (gibt's mittlerweile noch in Neuer und Toller und Besser und Anderer Hersteller und Schnubbelpiepirgendwastüddelüüüt)


    Bild-auf-TV-via-WLAN ist seit einigen Jahren auch schon in fast allen Consumer-Endgeräten beinhaltet (von ALLEN Herstellern).


    ...noch was ?



    sec

  • Ich hatte letztens mit einer UI in einem Bürogebäude massive Probleme selbst auf zwei Metern, auch mit einem ordentlichen AP. Da hat auch nur das Kabel geholfen (dank Surface war das mit dem Adapter auch kein Problem).

    Wäre vielleicht ein iPad eine Alternative? Da gibt es schon Erfahrungen hier im Forum.

  • Interessant! Eigentlich war ja Windows-Phone der Vorreiter mit dieser Technologie. Mein Nokia 950 konnte dies auf jeden Fall schon vor einigen Jahren. Die Nexdock-Lösung finde ich aber nun eine tolle, alternative Lösung. Leider gibt's das Gerät ab 15. November nur im Amerikanischen Tastaturlayout - und ich habe als versierter 10-Finger-Blindtipper keine Lust, zwei verschiedene Layout's zu lernen. Sonst wäre das Ding gekauft.