• hallo liebe Spezialisten,


    Ja auch ich beginne von vorne wie so viele und möchte mobil ca 50-500 pax beschallen. In aber vor allem outdoor.


    Wie ich erlesen konnte habe ich mit meinen ersten spontankauf mal den gängigsten Anfängerfehler vermieden. Ich hatte ein gutes Angebot und habe mir 4 Stück turbosound tms 2 zugelegt, da ich diese schon auf einigen Veranstaltungen hören durfte und sie dort eigendlich immer eine gute Performance lieferten, habe ich nun die generalüberholten tms mit originalbestückung Zuhause.


    Der Test beim Vorbesitzer lief gut und alles funktionstüchtig. Allerdings wurden diese umgebaut auf 3 weg vollaktiv, also laut meinem Verständnis die passive weiche ausgebaut (wurde mir aber als Bausatz dazu gegeben mit kleineren speakon). Gut Thema speakon, also gehe ich nun davon aus das ich die 8 poligen Weibchen (sind auch gut 1/3 größer) verbaut sind. Leider habe ich depp beim Verkäufer nicht gleich mitgedacht und nachgefragt bezüglich des anfahrens. Meines Wissens haben ja endstufen 4 Polige verbaut. Lötarbeiten an dem amp also?

    Weiters will ich es mit diesem System halbwegs einfach haben, somit möchte ich andere wie bei üblichen Ragga soundsystemen auf zig unterschiedliche Lautsprecher Typen verzichten.


    Bezüglich subs dachte ich an wsx,1860er oder invader hörner. Diese werden aber in der Tischlerei eines bekannten mit ner cnc geschnitten und dort gefertigt .


    Dazu die tulun oder giesen lab klone 2 Stück. Jetzt die Frage dsp ob board oder doch extra?


    Mir ist klar das ich in der veranstaltungstechnik noch viel zu lernen habe, denke aber mit meiner Herangehensweise jetzt nicht so schlecht zu fahren. Das PA Handbuch ist bereits bestellt.


    Da ich aber bis der Schmöker da ist schon mal weiter kommen möchte, welche Tipps würden mir hier die Profis geben?


    Bezüglich der Rubrik habe ich es nun bewusst hier reingestellt da es ja alleine auf Grund der tops weit über die partykeller DIY PA hinausgeht.


    Ich danke

  • schon wieder einer...

    das Halbwissen (vielleicht auch Viertelwissen) siegt über uns alle...


    egal welche Boxen, bei keiner Ahnung bleibts bei Partykeller

    Dazu die tulun oder giesen lab klone 2 Stück. Jetzt die Frage dsp ob board oder doch extra?

    diesen Satz verstehe ich garnicht

    Bezüglich subs dachte ich an wsx,1860er oder invader hörner. Diese werden aber in der Tischlerei eines bekannten mit ner cnc geschnitten und dort gefertigt .

    Partykeller!

    Der Test beim Vorbesitzer lief gut und alles funktionstüchtig. Allerdings wurden diese umgebaut auf 3 weg vollaktiv, also laut meinem Verständnis die passive weiche ausgebaut (wurde mir aber als Bausatz dazu gegeben mit kleineren speakon). Gut Thema speakon, also gehe ich nun davon aus das ich die 8 poligen Weibchen (sind auch gut 1/3 größer) verbaut sind. Leider habe ich depp beim Verkäufer nicht gleich mitgedacht und nachgefragt bezüglich des anfahrens. Meines Wissens haben ja endstufen 4 Polige verbaut. Lötarbeiten an dem amp also?

    Satzbau ist wichtig... ich musste es mehrfach lesen...X(


    bitte Finger weg vom Lötkolben... es gibt Adapter...

    als erstes mach dich kundig was da was ist, sortier den Kram

    dann frag uns nochmal mit sortierten Informationen


    und so als Hinweis, diese Turbosound TMS-2 sind bestimmt 25 Jahre alt...


    da wirds doch in den Tiefen des PA Forums noch andere Beiträge geben. Einfach mal suchen...


  • und so als Hinweis, diese Turbosound TMS-2 sind bestimmt 25 Jahre alt...

    ...ich persönlich finde esnicht weiter schlimm, bestimmt 25 (und deutlich älter) zu sein... :*


    Wir bewegen uns hier auf Einsteiger-Niveau, wenngleich mit (ehemals) professionellem Material. Aber da ist noch viel zu lernen!


    1. Die Grundidee ist ok, als Reggaestack taugt die Box sicherlich.

    2. Wenn du keine passenden Kabel hast - entweder nachkaufen oder konfektionieren.

    3. nicht an den Amps löten! Wenn, dann eben einen Adapter von 2x4pol auf 1x 8Pol SpeakOn basteln und möglichst fest anschliessen (wegen der Vertauschungsgefahr...!

    4. LAB Clone sind mal total überdimensioniert... Und ein externer Controller ist sinnvoll.

    5. *Hier* findest du die wichtigsten Daten über die Box in Originalbestückung. Ob bei dir überhaupt noch etwas original ist, kann ich in meiner Glaskugel nicht erkennen...

    6. kauf' dir ein paar gebrauchte WSX (Nachbauten) (aus der Bucht) dazu, bestücke sie neu und vertick die alten Pappen wieder. Selbstbau lohnt nicht.

    7. such dir nen kompetenten Kollegen in deiner Nähe und lass dir das System einmessen.


    Ein wenig Farbe macht das Ganze hübsch bunt.

  • ich frage mich warum ich mich unvoreingenommen an ein Forum richte und einem dann erst recht mit dem arsch ins Gesicht gefahren wird? Danke für den neuen Beitrag, Bestückung ist original.


    Bezüglich der Klone ob hier die Anschaffung der amps mit integrierter DSP oder eine extrige zb. Dbx sinnvoller wäre? Danke Treibsand, beantwortet :)


    Gut ok löten erspart und mal die Suche nach einem Adapter, ist ja mal ein guter Hinweis.


    Ja die Stecker sind jetzt so geschalten, +-2=15" +-3=10" +-4=1"

    Gut also hier der Adapter. Sollte man den WIEDERSPRÜCHLICHEN Angaben in diversen Foren und Beiträgen glauben bzw ich die gute Mitte verwende trenne ich 15zoll 120hz 10" 250hz untere trennfrequenz 4000hz? Beim Hochtöner?


    Dachte an die lab Clone zumindest für die Bässe und eventuelle zukünftige Erweiterung des Systems. Anscheinend is ja überdimensionierung mit geschickt gesetzten limitiert weniger das Problem wie die unterdimensionierung.


    A ja musikalisch wird von Ragga,ska bis psytrance alles darüber laufen.

    Danke Treibsand nochmal. Ja das viel noch zum lernen ist, ist mir bewusst und mache ja gar kein Geheimnis daraus. Wie gesagt Bücher für Basics sind am weg.


    Bezüglich Bässe dazu, warum die wsx der invader vorziehen? (Ok gehe hier aber vom Selbstbau aus, da der hornweg ja die c statt der s form hat. Mir wurde mal erzählt ob es stimmt weiß ich nicht, dass durch den einfacheren hornweg es durchaus besser klingt?!)

  • Du findest mit ein bisschen suchen die Datasheets im Netz.

    Trennfrequenzen sind 250Hz und 3700 (oder 4000Hz!?), getrennt mit 24db/oktave LR Filtern.

    Wahrscheinlich würde der Box auch ein korrektes Time-Alignment gut tun, das müsstest du selber messen.

    Gain der einzelnen Treiber ebenfalls.


    Alternativ kannst du mal bei Funktion-One in England nachfragen, die wissen das, die haben die TMS damals entwickelt. Für weitere Lektüre empfehle ich einfach mal alles zu lesen was du auf der Funktion-One Homepage findest, das ist gleiche wie deine TMS nur 20 Jahre moderner. Ansonsten gibt es glaube ich bei Fratzenbuch ne Turbosound User Group, da wird sowas auch besprochen.

  • Naja; das ist hier halt manchmal so, wenn jemand solche Fragen stellt...;)

    Das liegt schonmal daran, das du dir ein System zugelegt hat, was nixx für Anfänger ist und von dem du eigentlich keine wirkliche Ahnung hast.

    In deinem Fall kauft man ein fertiges, sprich spielfertiges System.

    Da gibts für relativ kleines Geld auch richtig gute Sachen.

    Man muß nur ein bisschen suchen.

    Und wissen was man "braucht"...



    im Einzelnen:

    Eine alte, ehemalig passive 3-Wege Vollhorn-Box aktiv zu betreiben, ist nixx für Anfänger.

    Um das zum Klingen zu bringen und haltbar zu limitieren, brauchs einen ordentlichen Controller und ein gutes Setup. Das ist nicht mit paar Trennfrequenzen getan.

    Dazu müssen dann auch die Gain-Einstellungen der Amps passen.

    Der Verkäufer hat das alles offensichtlich. Warum hast du nicht das Rack oder wenigestens das Setup dazu gekauft.?

    Dir wenigstes die Sache erklären / zeigen zu lassen?

    Offensichtlich hat das dort ja mal funktioniert.


    Ein Weichen-Bausatz?

    Man kann da nicht einfach irgendeinen "Bausatz" nehmen.

    Was soll das sein bzw. woher?

    Die Original-Weiche sollte doch noch irgendwo liegen?


    Um herauszufinden, wie der 8-pol belegt ist, mußt du die Boxen aufmachen und nachsehen.

    Und zwar alle. Wer weiß, wer da irgendwann mal was geändert hat.

    Da kann man sich gleich mal noch die Treiber (wirklich Originale bzw. Recone dessen) und deren Zustand angucken.

    Auch lose Teile, undichte Kammern etc. checkt man da mal mit.


    Für den 8-pol baut man Adapter / Spleiß (gibts auch fertig) auf jeweils 1+/- in 4-polig. Oder ein gescheites Anschlußfeld ans Amp-Rack.

    Die freie 1 kann auch für den Bass benutzt werden.


    Bässe würde ich nach gebrauchten TSE218 oder Nachbauten davon Ausschau halten.

    Die passen zu den Tops und gehen gut für Psy.

    4 pro Seite sollten da gut Spaß machen.

    Die Bestückung wird da wohl nirgends mehr original sein. Heutzutage gibts potentere 18er Horntreiber, als vor 30 Jahren.

    Was wohl alle User solcher Kisten irgendwann erkannt haben.

    Auch Baupläne dürften im Netz rumschwirren und auch noch bei diversen Boxentischlern rumliegen.

    Für Diese; als auch alle sonstigen Basshörner (insbesondere deine erwähnten WSXe) brauchs übrigens weit mehr, als 'ne CNC-Fräse....

    Wills du ein echtes Low-End, brachst du ohnehin was ganz anderes. Da fehlt dann allerdings der fette Upper-Bass bzw. Kick.

  • Monster-Lab-Clone als Amp lohnt sich nicht - wenn da wirklich Orginal-bestückt drin ist (oder was kompatibles) braucht das Ding für den 15" max. 500W (und die meinen das auch so - nicht ganz so dramatisch wie bei EV, wo bei 501W das Ding auch tot war - aber viel "Luft nach oben" ist da nicht).


    Überlegung wäre demnach 'n günstiger -in-4-Controller und ein kleiner, schnuckeliger 4-Kanal-Amp für das Top. Hausmarke oder was gesundes gebrauchtes.

  • Für soo blöd halte ich die LAB-Idee nicht.

    Qualitativ allemal besser als vieles andere aus der Richtung. Wahlweise mit viel, wenig oder garkeiner Garantie erhältlich...

    Man kann zusätzlich per Mäuseklavier die Ausgangsspannung begrenzen.

    Und wenn man an die 4K Bässe zumischt, haut das auch mit der sinnvollen Gesamtleistung pro Phase hin.

    3 Amps - 6 Kanäle für Tops / 6 Kanäle Bässe.

    Voll ist der 16er CEE.

    Runde Sache.:)

  • Ihr tut ja gerade so, als ob ein aktives 3weg Top Hexenwerk wäre...

    Die Trennfrequenzen und Filter(-güten) sind genannt.

    Dazu defensiv-konventionelles, knapp dimensioniertes Amping und Time-alignment mit Dreisatz, Geodreieck und geometriegrundkurs. Den Rest macht Software und der nette Kollege.

    Wenn die Dinger noch original bestückt sind, prügelt Dir der lab clone die Membranen klein. Hier heißt es, die Limiter besser zu früh, als richtig zu setzen.

    „Eine Oma ist kein D-Zug“ - sagte meinige stets.


    Bässe packst du drunter, was du grd gebraucht findest. Sauberer Selbstbau eines Hornsystemes braucht mehr, als die cnc.

    Such ein wenig.

    Ich hatte kürzlich WSX in Kleinanzeigen für unter 500/Stck gesehen. Wenn da ein 250€ Treiber drin ist, hast du schon Gewinn gemacht.


    Ich hab für einen doppelt so alten Reggaestack eine LAB 1200 (+2 LAB1000 im Bass). Damit ist der Schuko voll - nicht der CEE...

  • die Frage bezüglich was fertigen vollaktiven ist schnell beantwortet, das sieht einfach sexy aus und dastehen sollte hald auch bissl was. Das die Zeiten mit die 70er Kisten vorbei ist was aber viele immer noch machen, und nicht mal den kammerfiltereffekt merken. Deshalb denke ich das mein Plan ein erlernbares und solides Projekt ist.

    Für jemanden; der schon am 8poligen Speakon scheitert, ist das schon Hexenwerk...

    Wo scheitert ich an einem 8 poligen speakon? Ich hab dir, stell dir vor, die Belegung selber nachgesehen wie und wo die Klemmen sitzen. Mir war das bloß nicht von amps bekannt das es hier Adapter gibt. Die letzte vor und Endstufe von LINN die ich in Händen hatte (und die hat in Kombination mit der B&W nautilus weit mehr als viele PA s gekostet) und die hatte andere Terminals. Ok ist auch Äpfel mit Birnen vergleichen gerade, aber die Grundformel sind ja doch recht ähnlich)

    Das mit den kickfills verwirrt mich gerade, is der 15er nicht wie ne hd15 die verbaut ist? Wie wenig Leistung sie tatsächlich brauchen hat mich selber verwundert (mir ist ja doch der Unterschied Rms, peak,. bekannt) bezüglich der limitier ist klar das diese sehr früh gesetzt werden müssen bei diesen amps, aber headroom ich doch brauch ich ja auch für pegelspitzen ohne das dann jedes mal der limitier hörbar abgeriegelt (ob dynamisch setzen), 1/3 und klipping vom dj mischer mit dem stagemixer abfedern? Hab ja mit den subs schon 4 wege, soll ich da echt auf 5 wege gehen? Wsx im 4er stack sollten ja doch bis unter 50hz kommen. Bzw wegen der unteren Frequenzen eben die Idee mit der invader.

    Bezüglich delay, wie wurden die dann in den 80ern angefahren?

  • Wäh?


    Ich bin nicht ganz schlüssig, ob ich dich verstehe...

    1. der Limiter soll limitieren. Den Amp sauber begrenzen, damit er eben nicht ins clipping kommt oder zu viel Leistung abgibt.

    2. ein einmal in der Signalkette erfolgtes Clipping kriegst du NIE wieder eingefangen. Clipping bedeutet Verzerrung im Signal, bedeutet ein 'scharfkantigeres' Signal, bedeutet ein Gleichstromähnlicheres Signal, bedeutet viel mehr eingesetzte Energie bei viel weniger Wärmeabfuhr durch Bewegung der Pappen / Ventilation - vereinfacht gesagt.

    3. Lass bitte deine HiFi-Erfahrungen dort, wo sie hingehören. PA ist nicht HiFi; genauso wie Transporter fahren nicht Cabriofahren ist.

    4. Kickfill ist nicht der LowMid-Bereich aus einem Top.

    5. High-Power-Pappen haben in Hornkonstrukten wenig Sinn. Lange Hornkonturen, enge Hälse & kleine Druckkammern führen zu geringerer Wärmeabfuhr; lange Hübe sind überflüssig.

    6. Lies dich mal ein wenig in Dinge wie "Power compression" oder elektrische vs. akustische Leistung ein.

    7. Zum System gehörten TSE Subs. sollte aber wegen der Optik auch mit WSX oder ähnlichem klappen.

    8. wieso sind Kammfiltereefekte und 70er Jahre Boxen out? Reggaestacks/Schallwände in Mono machen nix anderes.


    10. vielleicht ist es doch Hexenwerk.

  • die Frage bezüglich was fertigen vollaktiven ist schnell beantwortet, das sieht einfach sexy aus und dastehen sollte hald auch bissl was. Das die Zeiten mit die 70er Kisten vorbei ist was aber viele immer noch machen, und nicht mal den kammerfiltereffekt merken. Deshalb denke ich das mein Plan ein erlernbares und solides Projekt ist.

    Wo scheitert ich an einem 8 poligen speakon? Ich hab dir, stell dir vor, die Belegung selber nachgesehen wie und wo die Klemmen sitzen. Mir war das bloß nicht von amps bekannt das es hier Adapter gibt. Die letzte vor und Endstufe von LINN die ich in Händen hatte (und die hat in Kombination mit der B&W nautilus weit mehr als viele PA s gekostet) und die hatte andere Terminals. Ok ist auch Äpfel mit Birnen vergleichen gerade, aber die Grundformel sind ja doch recht ähnlich)

    Das mit den kickfills verwirrt mich gerade, is der 15er nicht wie ne hd15 die verbaut ist? Wie wenig Leistung sie tatsächlich brauchen hat mich selber verwundert (mir ist ja doch der Unterschied Rms, peak,. bekannt) bezüglich der limitier ist klar das diese sehr früh gesetzt werden müssen bei diesen amps, aber headroom ich doch brauch ich ja auch für pegelspitzen ohne das dann jedes mal der limitier hörbar abgeriegelt (ob dynamisch setzen), 1/3 und klipping vom dj mischer mit dem stagemixer abfedern? Hab ja mit den subs schon 4 wege, soll ich da echt auf 5 wege gehen? Wsx im 4er stack sollten ja doch bis unter 50hz kommen. Bzw wegen der unteren Frequenzen eben die Idee mit der invader.

    Bezüglich delay, wie wurden die dann in den 80ern angefahren?

    Für ein 4er Stack WSX sehe ich definitiv keinen 5. Weg, das macht die Sache unnötig kompliziert. Die Bässe sollten vernünftig bis 100Hz kommen, was die Tops im 2er Cluster auf jeden Fall auch schaffen.


    40Hz sollten beim WSX im 4er Stack drin sein, das sollte für Reggae reichen, die gern benutzten Backloaded Hörner kommen meistens auch nicht tiefer. Einzig bei modernem DnB / Trap / Dubstep könnte u.U. bei einzelnen Tracks was fehlen. Wer aber hohe Pegel für 500 Leute Outdoor deutlich unterhalb 40Hz erzeugen will, braucht entweder sehr viel Transportvolumen oder sehr viel Strom oberhalb 16A CEE und viel Geld.


    Deine Anlage mit 4 großen Hornbässen und 4 Horntops empfinde ich für den angedachten Zweck nicht als überdimensioniert, aber durchaus tauglich. Zwei 70° Kisten pro Seite zu clustern ist schon etwas speziell, kann aber mit leichten Abstrichen funktionieren.


    Sind die Kisten denn noch mit den Originalpappen bestückt? Das konnte ich jetzt nicht herauslesen, oder ich hab es übersehen.


    Am wichtigsten bei sowas ist ein vernünftiges DSP Setup inkl. Controller, z.B. Monacor DSM48LAN im Low Budget Bereich, alternativ tun es auch zwei DCX2496. Ein 10000Q Clone ist für die Tops sicherlich gut überdimensioniert, lässt sich aber mit Sachverstand bei der Erstellung des Setups sicher betreiben. Mit ein paar Trennfrequenzen laut Hersteller und Delay ist es definitiv nicht getan, da geht durchaus schonmal ein Tag Messarbeit bei drauf.


    Wo kommst du her? Unter Umständen würde ich mich in Sachen DSP Setup opfern.

  • Am wichtigsten bei sowas ist ein vernünftiges DSP Setup inkl. Controller, z.B. Monacor DSM48LAN im Low Budget Bereich, alternativ tun es auch zwei DCX2496. Ein 10000Q Clone ist für die Tops sicherlich gut überdimensioniert, lässt sich aber mit Sachverstand bei der Erstellung des Setups sicher betreiben.

    Ich hab befürchtet, dass genau dieser Fall eintritt...

    Bitte zwischen DCX und 10kQ unbedingt ein Dämpfungsglied einbauen... ;-)


    Achso: Ersatzdiaphragmen für den ursprünglich verbauten Beyma CP300 sind rar. Und ich meine rar!!! Also rechtzeitig mal über was aktuelles nachdenken, falls der noch verbaut sein sollte.

    Die E-Voice CD101 tun es zur Not aber auch.

  • Ich hab befürchtet, dass genau dieser Fall eintritt...

    Bitte zwischen DCX und 10kQ unbedingt ein Dämpfungsglied einbauen...

    Ist nicht nötig, mit 26dB Gain über die DIP Schalter lässt sich sowohl ein kleiner Hochtöner mit 50W Peak / 8Ohm als auch ein Sub mit 1300W / 8Ohm völlig entspannt am DCX limitieren.

  • treibsand ja hab mich etwas unglücklich ausgedrückt (österreichisch und deutsch sind wohl echt ähnliche aber unterschiedliche sprachen^^

    Damit meinte ich einen dynamischen limitier und die Einstellung am master Mixer so das wenn der DJ gain voll aufpfeffert ich am master schon mal sicher nicht im roten spiel, aber ok ist beantwortet. Also am dj mischer doch die gain abkleben Klar das ich dies auch leistungstechnisch so Regeln muss das nicht zu viel Leistung auf die Pappe kommt. Was ein Litmiter macht ist klar, will den aber in einer Kurve wirken lassen (was laut Hörensagen ja möglich is) und nicht aprut abwürgt. Ja tse 118 hätte ich sogar ein angebot aber unschlüssig ob 500 für die abgerockten Dinger ok sind.

    Für die nächste Veranstaltung kommen mal 8 j subs drunter ( über den Verleih wo n freund arbeitet und auch eingemessen wird)

    Will trotzdem bis die hörner dazu da sind es auch ohne fremde Hilfe schaffen.


    Nochmal alles original bestückt und in top Zustand.


    Ja will bald trotzdem es wenn fertig ordentlich haben und nicht wie viele einfach anstecken und scheisse klingen, trotz sound System kultur.


    Danke an alle mit konstruktiver Hilfe! Habt mich schon gut weiter gebracht...

  • die Einstellung am master Mixer so das wenn der DJ gain voll aufpfeffert ich am master schon mal sicher nicht im roten spiel,

    Ganz so einfach ist es nicht.


    Wie bereits geschrieben:

    ein einmal in der Signalkette erfolgtes Clipping kriegst du NIE wieder eingefangen.

    Die Signalkette beginnt bei der Musik, geht über das Abspielgerät etc. und endet beim Lautsprecher.

    Während man bei einer gekauften CD davon ausgeht, das sie nicht clippt, ist das bei den heut zu Tage weit verbreiteten mp3 Dateien noch lange nicht der Fall. Wird ein z.B. Laptop zum abspielen benutzt, ergibt sich die nächste Möglichkeit clipping zu erzeugen. Drehst du am Master Mixer den Pegel runter, wird der DJ, wenn er meint es wär zu leise, an jeder möglichen Stellschraube wie z. B. dem Laptop, drehen, um dies zu erreichen.

    Und schon beißt sich die Katze in den Schwanz.


    Ohne verantwortungsvolles Bedienpersonal, welches weiß, was es tut, ist dieses Thema nicht komplett in den Griff zu bekommen.

    Andernfalls wäre auch die sogenannte "Idiotenbremse" wohl nie entwickelt worden.