verkabelungsfrage

  • ich steh da grad auf dem schlauch.

    theoretisch müsste man doch eine zweiweg aktiv box mit einem dreipol kabel an einen amp verkabeln können. mit einer gemeinsamen masse. also ground - lf - hf.

    ich meine mir ist sowas mal über den weg gelaufen. aktive wedges über xlr kabel.


    das scheint aber mit digam amps nicht zu funktionieren. irgendwie ist das da mit den massen der speakons seltsam. ist das in den schaltungen der amps bedingt oder hab ich einen generellen denkfehler?


    :/

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • das scheint aber mit digam amps nicht zu funktionieren. irgendwie ist das da mit den massen der speakons seltsam. ist das in den schaltungen der amps bedingt oder hab ich einen generellen denkfehler?


    :/

    Genau da liegt das Problem. Nicht alle Endstufen haben eine gemeinsame Masse im Ausgangsteil.


    Vermutlich hat das was mit Class A/B/D/H zu tun, A und B haben öfters gemeinsame Masse.

    Aber da fängt mein gefährliches Halbwissen an, nimm das mal als Ausgangspunkt für eigene Recherche, aber verlass dich nicht auf mich.


    Die Nische 3G1,5 mit XLR ist aber auch sehr, sehr klein. Wer hat sowas? Und warum?

    Auf die Idee kommt man doch nur wenn man die Kabel eh da hat.

  • Schaltungsbedingt.

    Ein Kollege hatte das vor ca 25 Jahren definitiv so gehabt, aber auch da ging das nicht mit allen Amps. Aber mit xlr/schuko Adaptern und Kabeltrommeln aus dem baumarkt günstig zu verlängern *finger

  • Die Digam-Schaltung kenn ich nicht - aber ich werd' mL in den Ring, dass evtl. positive & negative Halbwellen gleichmäßiger auf das (platzmässig) reduzierte Netzteil verteilt werden.

    Gibt es Amp-Manual denn nix her?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • das equipment steht fest.

    ist halt ein haufen digams q4004, q4002 und ld 3004

    am anderen ende 2 weg aktiv tops, 18" subs und diverse fullrange fills, nahfeld usw.

    wäre halt praktisch möglichst viel über ein han 16 zu bekommen, da das amping nur auf einer seite steht.

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • ...'n weiteres Lastkabel geht nicht ?

    ...würde halt das Basteln erleichtern :saint:

    Oder ist das 'ne Preisfrage (wegen Länge) ?

    ...ich hab' hier noch 'n paar viele Meter 14x1,5² rumliegen, die übrig sind... 8)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

  • ich meine mir ist sowas mal über den weg gelaufen. aktive wedges über xlr kabel.

    Jepp - das war bei uns in den 80ern und 90ern bei allen Konuslautsprecher+HF-Horn - Kisten Standard. Du bist ihnen immer mal wieder über den Weg gelaufen. Und ein paar davon verdienen bis heute noch immer zuverlässig und problemlos Geld.


    Vorteile:

    - Gewichtsersparnis (25% überflüssiges Kupfer weniger).

    - Ein LS- Kabeltyp für alles; als XLR-Kabel beliebig verlängerbar.

    - 3x1,5mm² gab's auch damals schon für ein paar Pfennige an jedem Kiosk; mit 'Spezial-Lautsprecherkabel' und sündteuren MP-Steckverbindern verdienten sich Hersteller und Vertriebe dagegen eine goldene Nase.

    - Passte (mit Hilfe eines Tropfens Spüli) durch die Zugentlastungen gewöhnlicher Switchcraft XLRs (und später auch in Neutrik NC).

    - Die schon angesprochene Einsparung bei der Verwendung von Han16 LS-Mucos.

    - Bei Festinstallationen konnte man sogar bedenkenlos auf spottbillige NYJ-M Verlegeleitung zurückgreifen.


    Nachteile:

    - Wenn aus irgendeinem Grund die Masseverbindung mal versagt, wird's komisch.

    - Funktioniert, wie Chris216 anmerkt, natürlich nicht in Verbindung mit Verstärkern in Brückenschaltungstechnik, bei denen LS-Minus genau so viel oder wenig mit Masse zu tun hat wie LS-Plus. Und genau bei den erwähnten Digams ist das m.W. so.

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • ...also, wenn Du da eh schon Dein eigenes Verkabelungs-Ding machst, warum nicht dann komplett selber zusammenstellen ?

    Harting hat z.B. auch 24-Pinnige in der HAN-Eco-Serie (24B), oder gleich die HAN-Modular nutzen :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

  • ...also, wenn Du da eh schon Dein eigenes Verkabelungs-Ding machst, warum nicht dann komplett selber zusammenstellen ?

    Zitat

    Harting hat z.B. auch 24-Pinnige in der HAN-Eco-Serie (24B), oder gleich die HAN-Modular nutzen

    im nächsten leben

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • Schießt man sich da nicht leicht mal den HT ab? Entweder durch Spannungsabfall auf der Masse oder spätestens bei Wackelkontakt auf selbiger.

    Bei Masseverlust liegt an der Reihenschaltung aus TT + HT + HT-Schutzkondensator das Differenzsignal aus TT- und HT- Endstufe an. Das klingt dann so grausam, dass man es (zumindest freiwillig) nicht bis zum Ausfall betreiben mag.

    Hin und wieder betreibe ich so was heute noch; z. B. Strecken-Sprachbeschallungen mit uralten EV Delta Max. Auch nach 30 Jahren keine auffälligen Ausfälle - es sei denn, es rostet intern mal irgendwas ab.

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • das equipment steht fest.

    ist halt ein haufen digams q4004, q4002 und ld 3004

    am anderen ende 2 weg aktiv tops, 18" subs und diverse fullrange fills, nahfeld usw.

    wäre halt praktisch möglichst viel über ein han 16 zu bekommen, da das amping nur auf einer seite steht.

    Wenn da Subs mit bei sind würd ich denen auf jeden Fall ein eigenes Multicore gönnen. 2,5mm2 für alles ist je nach Länge, Verstärkerleistung und Art der Subs schon grenzwertig. 16x 4mm2 ist ein unmöglicher Prügel. Leitungen mit gemischten Querschnitten sind schwer zu bekommen und sauteuer.

    Was spricht gegen 2-3 NL8-Leitungen, ggf. zu einem Kabelbaum gebündelt?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Alternativ aus 2 * 2.5mm2 einmal 5mm2 machen. Das steht zwar in keinem Tabellenbuch, aber man muss ja auch nix rechnen :)

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