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was ist ein guter Monitorsound?

  • wora
  • 10. September 2024 um 16:57
  • wora
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    • 11. September 2024 um 19:13
    • #41
    Zitat von hp

    Eine Rockband in Standardbesetzung sollte mit ein wenig

    Monitor für die Stimmen problemlos spielen können .

    was die monitorpegel angeht, liegt die spannweite für den gefühlt guten monitorsound bei den bands zum teil sehr weit auseinander. da hatte ich z.b. schon drummer, die sich sogar ihre snare auf ihren eigenen monitor geben ließen - und als krassen gegensatz drummer, die sagten: "ich brauch von meinem drumset hier nix auf dem monitor". beide haben aber super gespielt und waren am ende glücklich.

    natürlich wird die band, die ein brett im monitor fordert, vor allem in hallen mit schlecher akustik viel größere probleme generieren (und zwar für den FOH und für sich selbst), das ist uns klar. aber man kann sich als techniker ja nicht hinstellen und sagen; "nö, mehr gibt´s nicht". wenn eine band mit übermäßigen monitorpegeln verzogen ist, dann ist es ja unser job, sie trotzdem zufrieden zu stellen. erst wenn man über eine längere zeit ein gutes vertrauensverhältnis aufgebaut hat, kann man das thema mal ansprechen - und auch dann gibt es keine garantie, dass die musiker das auch wirklich ändern wollen.

    aber im prinzip gebe ich dir schon recht: wenn eine band in sich auf der bühne gut klingt, dann kann sie auch mit weniger monitor gut klarkommen. dazu gehört aber auch viel übung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 11. September 2024 um 19:23
    • #42
    Zitat von wora

    kanäle dopple ich nicht, aber ich lege den monitor-abgriff immer vor den kanal-kompressor, so dass die kompression nicht auf dem monitor ist. der musiker muss seine dynamik ja selbst kontrollieren können. aber das ist eigentlich das einzige, was ich speziell für die monitorsends mache. was ich im kanal mit dem EQ mache, hört also auch der musiker auf der bühne. für mich ist das in ordnung.

    Mit etwas Übung kriegt man den Kanal EQ ja auch beim Soundcheck einigermaßen hin, so dass man da während der Schow nichtmehr groß rumdreht. Außer es verrutscht etwas, das man wieder geradebiegen muss. Und dann ist es sogar von Vorteil, wenn der Monitor mit korrigiert wird.

  • wora
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    • 11. September 2024 um 19:32
    • #43

    sehe ich genau so.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Lampenschubser
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    • 11. September 2024 um 19:36
    • #44

    Wenn vernünftig Mikrofoniert ist und die Quellen passen, bleiben viele EQ´s eh fast unberührt.

    Von daher splitte ich auch keine Monitorkanäle extra auf wenn es nicht unbedingt sein muss.

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    • 11. September 2024 um 20:38
    • #45

    Ist es möglich das wir mal die Ausnahmen reduzieren bzw weg lassen? Dann kommen wir auch zu sinnvollen Lösungen.

    Wie viele Leute haben den hier öfter als 2mal im Jahr als Monitor Person mit einem Sinfonie Orchester zu tun?

    Ich denke schon das man mit einem iem System und rack Mischer gut als Band da steht. Deswegen kann man sich als Veranstalter den Monitor Person einsparen. Ein bünentec ist sinnvoll.

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  • lisa f.
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    • 11. September 2024 um 21:28
    • #46

    @all, weil es nervt und grade in diesem Thread wieder viel ist.

    Warum schreibe ich „Monitorfrau“?

    Weil es mir furchtbar auf den Senkel geht von „Monitormännern“, „Soundmen“, „Tonmännern“ zu lesen und hören.

    Es schließt uns nicht männlichen Techniker:innen komplett aus. Als gäbe es uns nicht. Und dann kommt die idiotische Erklärung „ja, aber ich mein doch alle Monitor - äh, wie sagt man denn da“?

    Also gebe ich mit manchmal bewußt keinerlei Mühe, geschlechtsneutrale Sprache zu finden.

    Und natürlich meine ich mit „Monitorfrau“ alle Monitormenschen.

    Sprache und Kultur sind eng verknüpft.

  • simonstpauli
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    • 11. September 2024 um 21:49
    • #47
    Zitat von lisa f.

    @all, weil es nervt und grade in diesem Thread wieder viel ist.

    Warum schreibe ich „Monitorfrau“?

    Weil es mir furchtbar auf den Senkel geht von „Monitormännern“, „Soundmen“, „Tonmännern“ zu lesen und hören.

    Es schließt uns nicht männlichen Techniker:innen komplett aus. Als gäbe es uns nicht. Und dann kommt die idiotische Erklärung „ja, aber ich mein doch alle Monitor - äh, wie sagt man denn da“?

    Also gebe ich mit manchmal bewußt keinerlei Mühe, geschlechtsneutrale Sprache zu finden.

    Und natürlich meine ich mit „Monitorfrau“ alle Monitormenschen.

    Sprache und Kultur sind eng verknüpft.

    Alles anzeigen

    Ich versuche seit einiger Zeit Dave Rat nachzueifern. Er nutzt schon sehr lange konsequent das Wort sound human.

    Ich denke, Monitormensch, FOH-Mensch, Tonmensch sind Wörter, die einfach zu benutzen sind und überhaupt kein sprachliches Problem darstellen. Also die geschlechtsneutrale Sprache muß nicht gefunden werden, die ist bereits hier. Sie muß nur benutzt werden.

    Das generische Femininum passt für mich auch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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    • 11. September 2024 um 21:50
    • #48

    Ich Verweise mal auf eine ca 2 Jahre zurück liegende Diskussion hier zu dem Thema. Dazu bitte ich alle sich das Gruppenbild vom letzten forentreffen bei jbl sich zu Gemüte zu führen.

    Ich fühle mich nicht ausgeschlossen wenn jemand von der Monitorfrau spricht.

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  • simonstpauli
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    • 11. September 2024 um 22:07
    • #49
    Zitat von wora

    kann man das irgendwie definieren?

    ich hatte in letzter zeit nicht wenige musiker auf der bühne, die sich nach dem gig bedankt haben und mir dann berichteten, dass "der monitorsound heute endlich mal wieder richtig gut" war.

    aussagen wie: "gestern war es total furchtbar, man hat sich selbst kaum gehört" und "im soundcheck war alles noch gut, aber beim gig war dann alles ganz anders" sind dabei keine ausnahme. vor kurzem wurde mir sogar berichtet: "letzte woche hatten wir zwei techniker, die mit ihren pulten gar nicht klar gekommen sind"... offenbar gab es da probleme mit dem speichern der soundcheck-einstellungen.

    und mir scheint, dass sich das in letzter zeit wirklich häuft.

    an meiner arbeitsweise habe ich in den letzten jahren kaum etwas geändert. es scheint also so zu sein, dass die qualität drum herum insgesamt nach unten geht. das finde ich bedenklich, denn so bringen wir die musiker immer mehr gegen unsere zunft auf.

    deshalb meine frage:

    hat sich da mittlerweile irgendwas an der arbeitsweise geändert, das ich nicht mitbekommen habe?

    wie sind denn eure erfahrungen zu diesem thema?

    Alles anzeigen

    Ich definiere es mal aus meiner aktiven Zeit als Musikerin.

    Ich hab mich dort hingestellt, wo ich alle anderen gut hören konnte. Meinen Gitarren-Amp so laut gemacht, daß er sich gut einfügt. Auf meinem Mix war idealerweise genau meine Stimme drauf, möglichst nur mit Low Cut bearbeitet. Falls die Main Vocals nicht aus der Mitte klar genug ankamen, auch die einen Touch. Manchmal etwas High Hat, weil ich SR stand. Insgesamt sehr Basic und eher akustisch bühnenbasiert.
    Für unseren Schlagzeuger hatte ich damals einen 6-Kanal-Split gebaut, damit er mit einem Powermixer seinen Mix selbst mischen konnte. Ich meine, er hatte Kick, Bass und die 4 Stimmen auf dem Pult. Er hat selbst auch gesungen.

    Heutzutage würde ich das Ganze noch auf mehrere Mixe verteilen, damit die Ortung stimmt.

    Und als Technikerin:

    Auf dem Pult für sehr gut nachvollziehbare Pegel sorgen. Ich mache das Folgendermaßen: Der jeweilige "me"-Kanal ist auf dem jeweiligen Mix auf 0dB. Dementsprechend auf den anderen Mixen niedriger. Gains werden an diesem Punkt so gezogen, daß sich möglichst genau diese Konstellation ergibt. So habe ich einen sehr guten Überblick, wer was auf dem Mix hat. Das bedeutet auch, daß Mix-Outputs ggf. angepasst werden müssen. Laute Mixe eben auch im Mix Master hochschieben.

    1. Priorität auf "me", also der Selbstkontrolle
    2. Priorität auf tonales und rhythmisches Zusammenspiel. Also: was wird an Platz X benötigt, um mit den Anderen zusammen zu spielen. Das kann individuell sehr unterschiedlich sein, die Kunst ist es, herauszufinden, was diese Elemente sind.

    Nutzung von Multi Mix Monitoring bei konventionellen Mixen (Stereo oder mehr), Panorama (Stereo oder Klang, wenn verfügbar) bei In-Ear-Mixen. So kann die Bühnenlautstärke bzw. die Lautstärke auf den Ohren reduziert werden, die Klarheit des Monitorings wird verbessert.

    Beide Methoden aus Sicht eines Einzelgigs, auf Tour werden die Arbeitsweisen anders.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • uchrisu
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    • 11. September 2024 um 22:13
    • #50
    Zitat von wora

    dass ist absolut richtig. aber es muss nicht immer nur die teure edelmarke sein, man kann heutzutage auch aus günstigeren lautsprechern etwas sinnvolles herausholen.

    ich messe mir unbekannte monitore immer mit einem messmikrofon und versuche, sie einiger maßen flat zu bekommen. das hilft oft schonmal ein ganzes stück weiter. dann nehme ich ein gesangsmikro und hör mir das an. bei bedarf wird dann noch ein bisschen korrgiert und geschaut, wo die grenzen liegen - und fertig ist der lack. richtige einpfeiforgien wie früher, um das letzte quentchen pegel herausholen zu können, mache ich fast nicht mehr. vielleicht ist das der größte unterschied meiner arbeit, aber das mach ich auch schon seit zwei jahrzehnten so...


    Das ist auch mein Vorgehen. In dem Bereich wo ich aktiv bin, bringen eh die meisten oder zumindest sehr viele eigene Mikros mit. Dann gibt es noch einige, die das Mikro zuhalten und von hinten besingen (weil es so cool aussieht) und ähnliches. Da den Frequenzgang auf ein bestimmtes Mikro in "optimaler" Position zu verbiegen, bringt mich nicht zum Ziel. Als Konsequenz daraus stelle ich aber auch Mikros mit sehr guter und gleichmäßiger Richtcharakteristik, wenn ich denn die freie Mikrofonwahl habe.

    In einem anderen Thread hatte ich z.B. mal erwähnt, dass der Sänger einer Punkrock Band beim Soundcheck mir sagte, dass er sich schon besser hört als sonst. Da wir noch Zeit hatten, bot ich ihm an sein SM58 mal gegen ein DPA 2028 zu tauschen und die Musiker waren wirklich verblüfft, wie klar die Stimme des Sängers sich auf einmal durchsetzen konnte, sowohl im FOH-Mix, als auch auf den Monitoren. Also: Gute Monitore UND gute Mikrofone helfen schon.


    Ansonsten muss man sich aus dem Thread hier die Tipps raussuchen, die zur jeweiligen Situation passen. Ich habe sowohl Konzerte mit kompletten Generalproben als auch "Umbau zwischen den Bands fertig, wir haben jetzt noch knapp 3 Minuten für den Soundcheck". Nicht alles ist in beiden Situationen umzusetzen.

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    • 11. September 2024 um 22:42
    • #51

    Im Grunde muss man heute ein Stück weit die Bands in die Pflicht nehmen. Der Kostendruck steigt, was aber gravierender ist, ist der um sich greifende Personalmangel!. Es gibt einfach schlicht nicht genug Monitore :)

    Foh braucht man immer, Monitor kann man wegrationalisieren. Auf dem deichbrand sicher nicht, aber auf dem 800pax stadtfest

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  • Seven
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    • 11. September 2024 um 22:51
    • #52

    Dank SAC konnte ich mich ja schon vor vielen Jahren mit Notebook neben Musiker auf die Bühne stellen und solange drehen bis es gepasst hat und das mit kurzer Leitung zum jeweiligen Musiker.

    Dabei habe ich durchaus interessante Erfahrungen gemacht. Was manche unter „Ich höre mich selbst nicht.“ verstehen blieb mir manchmal ein Rätsel. Und einen meinen Ohren nach guten Sound an der Hörposition hat mancher Musiker als „viel zu viel davon und viel zu wenig davon“ bemängelt. Ich muss zugeben, dass dies aber auch nicht die ambitioniertesten Musiker waren und manches Musikerohr zu den Zeitpunkt schon 30 Jahre konventionelles Monitoring hinter sich hatte.

    Will sagen: Es ist immer sehr subjektiv.

  • oton
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    • 11. September 2024 um 23:06
    • #53
    Zitat von wora

    na ja, ich denke das thema müssen wir nicht nochmal von vorne aufrollen, das ist hier jedem klar. ;)

    ich glaube das genau das den meisten nicht klar ist ... deswegen wird hier so oft über Technik philosophiert, während es fast ausschließlich um Können und Professionalität geht ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

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    • 11. September 2024 um 23:15
    • #54

    Es kommt auf beobachten und interpretieren und das dann umsetzen an. Das mischen ist dann eher die Abteilung Pflicht und Professionalität.

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  • FF
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    • 11. September 2024 um 23:16
    • #55
    Zitat von Seven

    Was manche unter „Ich höre mich selbst nicht.“ verstehen blieb mir manchmal ein Rätsel.

    Das verstehst du vielleicht auch nur dann, wenn du selbst Erfahrungen damit gemacht hast, mit einem Instrument auf der Bühne zu stehen.

    Das muss auch nicht rational nachvollziehbar sein, ist es für den Musiker selbst nicht immer. Ich war 20 Jahre mit der Band als Musiker unterwegs, es gibt Tage, da läuft es von alleine, und es gibt Tage, da musst du deinem Instrument den Sound regelrecht abringen. Das liegt an deiner Tagesform, am Wetter, am Saal, an tausend Dingen - sei es drum, der Monisound wird sich danach richten müssen.

  • Seven
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    • 12. September 2024 um 06:37
    • #56
    Zitat von FF

    Das verstehst du vielleicht auch nur dann, wenn du selbst Erfahrungen damit gemacht hast, mit einem Instrument auf der Bühne zu stehen.

    Ich stehe länger als Musiker auf der Bühne (und immer noch) als ich hinter dem Pult stehe.

  • uchrisu
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    • 12. September 2024 um 06:53
    • #57
    Zitat von Seven

    Dank SAC konnte ich mich ja schon vor vielen Jahren mit Notebook neben Musiker auf die Bühne stellen und solange drehen bis es gepasst hat und das mit kurzer Leitung zum jeweiligen Musiker.

    Dabei habe ich durchaus interessante Erfahrungen gemacht. Was manche unter „Ich höre mich selbst nicht.“ verstehen blieb mir manchmal ein Rätsel. Und einen meinen Ohren nach guten Sound an der Hörposition hat mancher Musiker als „viel zu viel davon und viel zu wenig davon“ bemängelt. Ich muss zugeben, dass dies aber auch nicht die ambitioniertesten Musiker waren und manches Musikerohr zu den Zeitpunkt schon 30 Jahre konventionelles Monitoring hinter sich hatte.

    Will sagen: Es ist immer sehr subjektiv.

    Die Erfahrung kann ich durchaus bestätigen. Ich mische z.B. öfter den FOH-Sound einer Band, wo ich dann auch meist den Monitor vom FOH mache und zwar NUR nach Anweisung. Ich mache das also wenig bis gar nichts selbstständig, weil ich denke "das könnte denen gefallen".

    Nun kommt es ab und zu mal vor, dass jemand anderes den Monitorsound z.B. mit Tablet auf der Bühne macht und sich da auch neben die Musiker stellt. Meistens sind die Musiker mit dem Ergebnis nicht so zufrieden, wie mit dem vom FOH erstellten. Ich vermute das liegt daran, dass der Monitormensch hier auch seine eigenen Vorstellungen mit umsetzt.

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    robert müller
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    • 12. September 2024 um 11:22
    • #58

    Die Erfahrung habe ich jetzt so in der Form noch nicht gemacht. Ich stelle aber fest: Ich habe zwar ein Tablet dabei und nutze das auch, gerade in der Vorbereitung beim "Glattziehen" der Monitore und beim Einpfeifen (wenn es denn sinnvoll ist), aber ich stehe wirklich nur gaaanz selten mit dem Pad neben dem Musiker beim Einrichten des Monitormixes. Da gehe ich auch nach Anweisung vor und erziele damit meist gute Ergebnisse.

    Mit Pad auf die Bühne gehe ich nur, wenn es Probleme gibt, die ich vom FOH aus nicht einschätzen oder beheben kann.

  • ERICH
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    • 12. September 2024 um 11:37
    • #59

    Die Möglichkeit sich mit dem Tablet zum Musiker zu stellen ist vor allem bei unerfahrenen Bands ein Segen.

    Früher hab ich da immer sehr sinnfreie Ansagen bekommen, die zu einem furchtbaren und vor allem zu lauten Bühnensound geführt haben, denn das Wort "leiser" kam nie in den Wünschen vor.

    Jetzt stell ich mich einfach mit hin, schieb alles so passend, wie es aus meiner Erfahrung heraus vermutlich gebraucht wird und frage dann, ob sie sich so wohl fühlen.

    1...2 Kleinigkeiten später steht der Grundsound auf der Bühne.

  • wora
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    • 12. September 2024 um 11:41
    • #60
    Zitat von robert müller

    Die Erfahrung habe ich jetzt so in der Form noch nicht gemacht. Ich stelle aber fest: Ich habe zwar ein Tablet dabei und nutze das auch, gerade in der Vorbereitung beim "Glattziehen" der Monitore und beim Einpfeifen (wenn es denn sinnvoll ist), aber ich stehe wirklich nur gaaanz selten mit dem Pad neben dem Musiker beim Einrichten des Monitormixes. Da gehe ich auch nach Anweisung vor und erziele damit meist gute Ergebnisse.

    Mit Pad auf die Bühne gehe ich nur, wenn es Probleme gibt, die ich vom FOH aus nicht einschätzen oder beheben kann.

    ganz genau so ist es bei mir mittlerweile auch.

    vor etwa 15 jahren, als ich zum ersten mal die möglichkeit hatte, mit einem tablet auf der bühne den monitor einzustellen, hab ich mich auch noch neben die musiker gestellt. das mache ich mittlerweile nur noch höchst selten. in aller regel stelle ich mich beim aufbau mit dem tablet auf die bühne und spreche in die vorhandenen gesangsmikros, um ein (für mich) angenehmes verhältnis auch saal-sound und monitor einzustellen. das passt dann erstaunlicherweise auch oft für die musiker.

    ausnahmen bestätigen die regel ;)

    meiner erfahrung nach hilft es übrigens auch, wenn man mal selbst als musiker auf der bühne gestanden hat. dann kann man eher einschätzen, was wirklich wichtig ist. diese vermutung haben mir auch schon viele musiker bestätigt: "machst du eigentlich selbst auch musik? ah ja, das merkt man"

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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