spektakulär: soundcraft europa im zelt der evangelischen kirche auf der exo 2000. während der letzten expo show! stirbt die havarie schaltung!
wir haben es danach überholt und es gibt noch ein bild wo mein elektroniker im pult steht ![]()
spektakulär: soundcraft europa im zelt der evangelischen kirche auf der exo 2000. während der letzten expo show! stirbt die havarie schaltung!
wir haben es danach überholt und es gibt noch ein bild wo mein elektroniker im pult steht ![]()
Bislang selber nur Kleinkram, zum Glück.
SD Karte im Raspberry Pi kurz vor Veranstaltungsbeginn (Am Regieplatz ließ sich dadurch nichts mehr schalten)
Birddog Mini Kästchen 2x - eins mag gar nicht mehr, das andere mag nur noch als Encoder funktionieren, beim Aufbau passiert
Vor Jahren mal wollte das Scrollrad der damaligen ETC Element nicht mehr, was für unseren Workflow einem Totaldefekt gleich kam ![]()
ein DPA 4266 starb während der Faschingssitzung - nicht beim An- und Absetzen sondern während des Betriebes
ein DPA 4099 aus einem 10er Set hat sich beim ersten Einsatz als DOA herausgestellt. OK, vielleicht hätte ich vorher alle mal testen sollen. Weil es eine Schulveranstaltung war gab es auch keine Probe also musste jemand auf die Bühne rennen und das Mikro tauschen.
Ein Atlona HD-BaseT Übertrager, der mal will, mal nicht ohne dass ich den Fehler eingrenzen kann
Und neulich: Eine Neutrik Ethercon-Durchgangsbuchse, die im Schrank fest installiert war aber irgendwie sich die Platine abgebrochen hat. Das lief 6 Jahre so problemlos, und von heute auf morgen nicht mehr.
Von Kunden bei uns habe ich schon die wildesten Defekte erlebt.
Eine Digico S21, die nicht mehr booten wollte, weil ein Klinkenstecker in der Kopfhörerbuchse abgebrochen ist, das Problem konnte vor Veranstaltungsbeginn durch meinen Kollegen behoben werden der das Ding einfach rigoros auseinander genommen hat und nach einer Stunde etwa die Buchse raus hatte
X32 und M32 hat mein Kollege schon mehrmals von Fremdproduktionen hier aufgeschraubt.
Für eine mehrtägige Filmmusiknummer durfte ich mal deren komplettes Videosystem über Nacht neu aufsetzen (inkl. Rechner neu installieren etc.) weil nichts mehr ging und alles nur gebastelt war
Ich hatte schon den Fall das ein Musiker der Lineout seines Amps mit dem Speakerout verwechselt hat. Das Soundcraft K2 war damit aus dem Rennen.
Ich hatte noch eine Allen&Heath ML5000 mit einer defekten Masterektion während der Show. Die Show lief dann über Subgruppen weiter.
Ich hatte zweimal eine VI6 welche meinte mitten in der Show aussteigen zu müssen. Oberfläche friert ein- Bildschirme Blau- Neustart. Alles ganz von alleine. Audio lief unterdessen weiter weil die Racks stabil blieben. Bis zu dem Zeitpunkt wo sich alles wieder synchronisieren wollte. Da gabs dann einen 0 dB FS Knacks auf allen Outputs. Beim ersten mal wars bei einer EDM Veranstaltung mit großem braunen Holz. Das war auf jeden Fall bemerkenswert.
Beim zweiten Mal auf einer anderen Veranstaltung wusste ich dann schon was kommt und hatte die Controller rechtzeitig zu.
Und ich hatte auch schon ein SM57 was kaputt ging. An einem Gitarrenamp - beim Wacken Open Air. Schlechter Zeitpunkt für so was.
Und ich hatte schon eine neue Box welche direkt aus dem Karton ins Rigg kam. Irgendwie wollte die dann aber kein HF abliefern. Alles wieder runter - Am HT Horn hat der Treiber gefehlt. Aber nicht abgerissen, sondern es war einfach keiner eingebaut. Einfach vergessen.
Das wars aber schon. Für den Zeitraum von 1995 - 2018 keine ganz schlechte Bilanz.
Bei den Videokollegen war dagegen gefühlt jeden Tag was anderes kaputt ![]()
Michel: was war das für eine Box, ohne HT? ![]()
Once more (oder gleich twice): Soundcraft.
Um die Jahrtausendwende auf einem Konzert einer Schlagergröße im GOP Bad Oeynhausen:
Ein SM12 (oder SM16) analog Monitormixer verstirbt zwischen Soundcheck & Show mit einem kleinen Rauchpilz. Zum Glück gab es genügend freie Core-Kanäle & Adapter, um das Frontpult (Yamaha M3000) an den Start zu bekommen. Hier waren wir zum Glück als 'Hausdienstleister' der Begleitband unterwegs, sodaß zumindest die Band teil der Lösungsstrategie war.
2013 auf einem ausverkauften 4500pax Indoor-Festival der gehobenen Klasse:
Eine Vi1 hat während des Soundchecks Eigenleben entwickelt. Faderglow, Fadermove & sogar die Displays machten immer mal wieder, was sie wollten. Einziger Ersatz in 50km Umkreis: eine LS9 mit zu wenig Kanälen und ein M7CL, welches allerdings schon im Einsatz auf einem zweiten Floor war.
Der Kollege dort musste dann leider mit der LS volieb nehmen und seinen bereits mit dem M7 durchgeführten Soundcheck wiederholen...
90 Minuten Delay und ein wirklich unglaublich gut zusammenarbeitendes Team aus Technikern UND Künstlern (auf BEIDEN Bühnen) haben die Show dann noch möglich gemacht.
Die ganzen kleineren Defekte incl. DOA kann man meisst irgendwie beheben & sich drum herum mogeln. Ein Spare-Amp hier, zusammengekürzte Kanäle dort, aus 'überschüssigen' oder zu vernachlässigen Boxen/Wedges irgendwas zusammengeklöppelt. Das geht immer irgendwie.
Aber Pultsterben lässt einen schlagartig um Jahrzehnte altern...
...was war das für eine Box, ohne HT?
Das war eine Box der Firma Granit. Die Firma gibts soweit ich weiß schon lange nicht mehr. Eine meiner Stammfirmen hatte sehr viel von dem Zeug. Hat normalerweise gut funktioniert. Nur in diesem einen Fall halt mal überhaupt nicht.
Wirklich ernste Ausfälle in Shows hatte ich bisher glücklicherweise nicht.
Hier und da mal ein Mikrokabel oder in einem Fall ein plötzlich kontaktloser Speakon, also Dinge die man binnen weniger Momente gefixt bekommt.
Ein Mikro ist nach Absturz (war halt doch noch nicht richtig in der Klemme) nicht mehr brauchbar gewesen.
In mehreren Jahren Musical hat es ein paar dpa4066 dahingerafft, meist das Kabel am Bügel und bei zweien war halt iwann die Kapsel "zu".
Bei einer VA sind nacheinander drei Bodypacks ausgestiegen - konnte niemand erklären. Interessant war, dass bei dem ersten Ausfall ein Spare auf die Strecke angelernt wurde, danach waren Ausfall 1 und 2 das Spare für Ausfall 2 und 3 - und alle hielten die Show dann durch. War schon seltsam und ein ungutes Gefühl - und zwischendurch gleich mehrfach die Bestätigung, dass ein Sparemikro am langen auf 8 gelegten Kabel neben einem der Monitore entgegen verbreitet anderer Auffassung (brauchste nie, macht nur Arbeit) doch ne gute Idee sein kann.
Nach einwandfreiem Soundcheck in einem Festzelt gab es zwei Minuten vor Show plötzlich Knackser auf der PA. Mit flott ersetztem Cat5 mit 2-3 Minuten Delay dann alles gut.
Ich muss vielleicht ergänzen - Schäden, die aus völliger Blödheit oder Absicht entstanden sind, habe ich nicht gezählt.
Dazu gehören mehrere Taschensender, sowie eine Aktivbox, welche 3m durch die Luft geworfen wurde, sowie diverse Kabel, die auf unterschiedliche Weise zerquetscht, zerrissen oder zerschnitten wurden. Es gäbe sicher noch mehr, aber das ist imho kein Ausfall im Sinne der Fragestellung.
Dann will ich auch mal als TE, was mir so passiert ist.
- schon länger her - Ausgangssektion vom Analog-Pult macht Stress. PA wird im Minutentakt random lauter und leiser (teilweise zwischen "man hört fast nichts mehr" bis hin zu "es koppelt über front-PA"), klingt zwischendurch mal dumpf, dann wieder besser... Habe wirklich geschwitzt, aber hielt zum Glück dann doch irgendwie bis Showende
- 4 Kanal-Amp der zwei aktiv getrennte Tops anfährt macht Stress (ein Kanal fällt aus). HF war auf einer Seite weg... Habe dann schnell Werkzeug geholt und einen 4-Pol Speakon Y-Adapter gebaut und die Tops dann quasi Mono über nur zwei der funktionierenden Kanäle angefahren.
- Ich war als freelancer vor Ort, VT-Firma fährt separat an (relativ weite Strecke). Azubi hat vergessen das Amp-Rack für PA einzuladen im Lager. Zum Glück war das Rack mit den Monitor-Amps dabei... Haben dann da bisschen was hingebastelt. Hat dann mehr schlecht als recht funktioniert, aber ging doch irgendwie sodass der Veranstalter happy war
- Amp-Modul von Aktivboxen mitten während dem Gig abgeraucht. Ampmodul hatte wohl latenten defekt drin und hat dann aufgegeben. Hat auch gleich den HT-Treiber mit in den Tod gerissen -> Wir hatten aber Backup-Boxen dabei, daher nicht so kritisch. Band hat kurz Pause gemacht und weiter gings...
Azubi hat vergessen das Amp-Rack für PA einzuladen im Lager. Zum Glück war das Rack mit den Monitor-Amps dabei... Haben dann da bisschen was hingebastelt. Hat dann mehr schlecht als recht funktioniert, aber ging doch irgendwie sodass der Veranstalter happy war
Ich glaube, sowas in der Art gehört schon fast zum Alltag. Es geht was vergessen, deshalb muss man improvisieren. Bei uns hat mal einer die Bolzen fürs Truss im Lager liegengelassen. 5 Nasen auf der Baustelle hatten Zwangspause, damit es am Ende stressig wurde.
Oder für den DMX-Sender fehlt die passende Kupplung und am Ende musst etwas mit nackten Drähten gebastelt werden. Ging zwar, sah aber nicht so sexy aus ![]()
Solche Dinge halten einem geistig flexibel.
Ja und nochmal zu dem Thema Ersatz-Mixer - bei mir im Auto liegt in der Reserveradmulde ein Ui24 und fährt quasi immer mit. Die 900€ was das Ding kostet tun keinem weh. Damit kann man schon relativ viel retten im Zweifel.
Dazu kann ich etwas beitragen:
Mir ist mal ein 1.2KW Xenon Brenner während dem Betrieb implodiert. Gab etwas Feenstaub und der Kameramann durfte heimgehen.
QL5 in der 75 Spielminute komplett gestorben, es wurde dann die Hauptplatine gewechselt. Gab halt keine Musik und keinen Stadionsprecher mehr. Sicherheit war aber durch ein analoges Pult immer sichergestellt.
War 2008 in Wien als das EM Broadcast Center neugestartet ist.....
Klassiker, Remote PC stürzt ab und ausversehen wird anstelle vom Pult zu PC umgekehrt geladen. Ist während einem Spiel auch nicht so cool, ist aber immer gut gegangen.
Diverses sterben von SDI Verteiler / Wandler, aber da waren bis dato immer genug redundant vorhanden, so das maximal die Backupaufnahme weg war.
Stromausfall wegen Blitz und Feuer im Verteiler mit ca. 10'000 Personen im Dunkeln. Wundert mich bis heute dass das so friedlich verlaufen ist.
LED Wand die zum brennen anfängt, hat aber auch wieder aufgehört. Es musste nur zwei Paneele getauscht werden.
Bei den Videokollegen war dagegen gefühlt jeden Tag was anderes kaputt
oh ja, das kenne ich.
mit dem videokram gibt es wirklich oft ärger... aber irgendwie bekommt man es immer hin... bis jetzt ![]()
Azubi hat vergessen das Amp-Rack für PA einzuladen im Lager.
oh, da fällt mir ein eigener fehler ein:
mitte der 90er war ich viel mit einer latinoband unterwegs. und einmal ist etwas schief gelaufen: wir hatten einen gig in Mainz - und 5km vor dem ziel fiel mir siedend heiß ein, dass ich das mischpult im lager vergessen hatte ![]()
habe dann die band angerufen (zum glück gab es damals schon handys), die haben es dann mitgebracht.
als sie dann da waren und wir aufgebaut haben musste ich feststellen, dass ich auch das multicore vergessen hatte... es gab dann einen kopfhörermix von der bühne - der kunde war trotzdem happy.
aber seit dieser zeit arbeite ich grundsätzlich mit ladelisten! ![]()
Bei Amprack fällt mir auch noch eine Geschichte ein.
Rack mit 3 Amps, versorgte eine PA-Seite einer großflächigen Beschallung. Das andere Rack dementsprechend ca. 150 Meter entfernt.
Stromversorgung 16A CEE rot, Aufteilung auf 3x Schuko.
Ich schalte auf der anderen Seite an, immer mit 2 Sekunden Abstand. Amps an.
Dann die "eine" Seite. An - An - An - Puff - Puff - Puff. Rauchwölkchen und strenger Geruch und ein ganz komisches Gefühl. Zum Glück war ein lokaler Kollege dabei, der von einer lokalen Firma ein Ersatz-Amprack besorgen konnte. Die EP5/NL4-Thematik habe ich auch irgendwie gelöst.
Das ist übrigens eine schöne Aufgabe für Azubis. Warum sind die Amps gestorben?
Wechsel der C-Mos Batterie beim Midas Pro 1. Fällt das während der Show aus, wäre das schon peinlich. Das soll erst mal 8-10 Jahre halten
Gemeiner Fehler, weil es sich unmerklich über Jahre aufgebaut hatte: GMA1 Light mit Korrosion *in* den Durchkontaktierungen der Tasterplatine durch Säuredämpfe aus dem Pufferakku der dort genau drunter liegend im Gehäuse verbaut ist. Während der Programmierung einer wichtigen Timecodeshow vor Ort war es dann so weit: Die komplette rechte Hälfte des Tastenfelds fiel ohne Vorwarnung aus.
Zum Glück war der Kollege am Pult nicht nur richtig fit sondern auch stressresistent. Die wichtigsten Buttons wurden kurzerhand per Makro auf andere Tasten umgeleitet und weiter ging es. Zur Show kam dann aber doch die Fullsize vom Kollegen...
Als Totalausfall hatte ich bisher nur ein MD431. Da war über die Jahrzehnte ein Drähtchen zwischen der schwingenden Kapsel und dem stehen Rest gebrochen.
Ah und ein Empfängermodul Im EM1046 wurde auf einer Antenne taub. Hatte einige Sender durchgetauscht bis ich kapiert habe wo des Problem lag.
Dann halt die üblichen aufgebenden Headsets. Allerdings bisher zum Glück nur Knacken und kein Ausfall.
Ansonsten hab ich als auch mal einen Nullleiterabriss miterlebt. Das hat sich auch rentiert. Seither habe ich einen Schukoverteiler mit Spannungsüberwachung und einen Fuhrman im Stagerack. Eigentlich will ich sowas schon lange auch als Drehstromverteiler.
Ansonsten hab ich als auch mal einen Nullleiterabriss miterlebt. Das hat sich auch rentiert. Seither habe ich einen Schukoverteiler mit Spannungsüberwachung und einen Fuhrman im Stagerack.
Die werden dir bei einem abreissenden Nulleiter beide nichts bringen weil die Anstiegszeit und Steilheit der Überspannung bei dieser Art Fehler ausserhalb der Auslösecharakteristik der Geräte liegt,
Die Schukoleiste mit Überspannungsschutz ist für Blitzeinschläge dimensioniert. Die löst nur bei sehr schnell sehr hoch ansteigender Spannung aus, dafür dann aber nachhaltig indem sie die Versorgung rabiat kurzschliesst und die vorgeschalteten Sicherungen dann auslösen.
Der Furman ist für das andere Extrem ausgelegt: langsam (0,5 - mehrere Sekunden) aber dafür nur mässig über den Maximalwert ansteigende Netzspannung führt zur aktiven Abschaltung. Hilft gut gegen mechanische Defekte in Generatoren (hängenbleibender Drehzahlregler bei plötzlich sinkender Last) und weiche, unterdimensionierte Mittelspannungsnetze bei denen die Leerlaufspannung auf der Sekundärseite der Haustrafos weit über dem Normalwert liegt damit tagsüber unter Nennlast nicht die Kühlschränke und Wasserpumpen bei den Kunden aussteigen. Bei einem Nullleiterabriss steigt die Spannung im Extremfall (1 Aussenleiter an dem nur ein kleines Digitalpult hängt gegen einen anderen der an der Kotzgrenze des LS arbeitet) innerhalb von Sekundenbruchteilen auf knapp 400V. Bis der Furman da reagiert hat ist das Pultnetzteil schon lange fritte.
Der Fuhrman hat einen mehrstufigen Schutz. Und mein Verteiler hat ein Überwachungsrelais. Die Zeit, bis das abschaltet, müssen die Schutzschaltungen in den Netzteilen überbrücken. Bzw, schalten beide gleich gar nicht ein falls es eine Verschiebung gibt.
Hatte bisher nur einen Kurzschluss in der DMX Leitung zu Bühne, der nur dann auftrat, wenn jemand an die Leitung gekommen ist. Da hat dann einfach alles wild geleuchtet.