Trotzdem schaue ich gerne rein und habe auch wieder einiges gelernt was schon vergessen war.
Den Satz muss man schon dazulesen. Es zeigt nämlich ein Problem, dass man in "einem" Buch gar nicht lösen kann. Erklärt man es so, dass es jeder Azubi versteht, auch wenn seine Firma oder Berufsschule das Thema nicht kann oder richtet man sich an die mit drei hoffentlich guten Praxisjahren vor der Prüfung? Das sind ja schon fast zwei Zielgruppen. Und dann geht das eigentliche Lernen ja erst los. Von daher muss ein Lehrbuch durchaus untere Schubladen abdecken und idealerweise hat man die Inhalte irgendwann drauf, so dass man das Buch weitergeben kann.
Wenn es gelingt, dass aber Profis nochmal reingucken, es empfehlen, zur Hand nehmen oder was wiederfinden, dann scheint die Mischung wohl gar nicht so schlecht zu sein...
Insgesamt steckt in der Branche ganz schon viel Wissen, aber bei der Literatur geht noch mehr. Wobei dazukommt: Manches Basiswissen ist seit Jahrzehnten gleich (die Physik bleibt halt), manchnes ändert sich im Monatstakt (Software, Tools, Medien, Video), wie man funktionsfähige Events, Großereignisse und Theatervorstellungen inszeniert wiederum haben verloschene Kulturen jahrtausende vor uns gekonnt. Und Praxis vs. Lehrplan und Prüfung ist damit ja auch noch ein Thema...