Astroworld Festival Houston

  • Es gab heute bei Facebook einen Post wo einige Videos des Festivals gezeigt werden.


    Ich bitte die mods mal reinzuschauen, ich bin nicht sicher ob das hier hin gehört. Ode es hat jemand eine bessere Quelle ?!?


    Es ist jedenfalls auf so vielen Ebenen unverständlich für mich das ich gerne erst später kommentieren möchte, ich kapier das einfach nicht was ich da sehe, vor allem die Bilder des Nachmittags am Anfang des Festivals.


    https://www.facebook.com/10002…4/posts/1077592519718611/

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr


    Application Support Engineer - HK Audio

  • Lass' es lieber sein mit dem kommentieren.

    Da verbrennst' dir nur die Finger...


    Von mir nur soviel:

    Das Klientel derartiger Veranstaltungen gilt sicherheitstechnisch als eines der Schwierigsten.

    Nirgends sonst herrscht eine so enorme Aggressivität.

    Aussage Chef einer Security Firma.

  • ich sehe das ja immer etwas fatalistisch:

    jedes leben endet mit dem tod. sicher wäre es vermeidbar, das sowas passiert, aber es sind immer eine verkettung von umständne nötig, das sowas passiert. ich gönne es keinem!!

    aber für mich gilt immer der grundsatz: wer was macht, macht auch mist

    das ist und bleibt einfach unvermeidbar.

  • aber für mich gilt immer der grundsatz: wer was macht, macht auch mist

    das ist und bleibt einfach unvermeidbar.

    Wobei Unglücke und Katastrophen eben meistens dadurch passieren, dass jemand oder mehrere etwas nicht getan haben!


    Natürlich ist das Risiko des vorzeitigen Ablebens meistens größer wenn man aus dem Haus geht als im Bett liegen zu bleiben, aber das sollte ja nicht zur verschränkten Armen und Nichtstun sein.


    2021 hat die Menschheit eigentlich eine ganz gute Lernkurve aus Unglücken hinter sich um ganz gut zu wissen was zu tun wäre. Wobei man den Eindruck bekommen mag, dass der Zenit an Einsicht und Änderung überschritten ist... ;-)

  • Wir werden vermutlich nie erfahren was da im Einzelnen passiert ist. Mein Beileid den Opfern und Angehörigen.


    Aber vielleicht könnten wir diskutieren wie es bei anderen Veranstaltungen zu vermeiden wäre. Zum Beispiel

    - Notdurchsageschaltungen. Wie sieht sowas aus, und hätte es was geändert?

    - Publikumsmanagement durch kleinere Zonen. (Crowd barriers, VIP Zonen etc) Sinn oder Unsinn?

    - wieviel Security muß sein und wo werden diese platziert

    - Konzertabbruch: wie, wann, wer, Kommunikation

    - Lautstärke beeinflußt Publikumsstimmung, wie könnte man ein einfaches „leiser machen“ gezielt einsetzen

    - Wer hat welche Aufgabe und Verantwortung: Stagemanager, Promoter, Veranstalter, Site manager, Ersthelfer, Veranstaltungstechniker, Security - und in D - die Fachkräfte und Meisterinnen der Veranstaltungstechnik, Eventmanager, sicher gibt es irgendeinen Titel für den Veranstaltungsort-Verantwortlichen…


    - gerne Abspalten -

  • - Publikumsmanagement durch kleinere Zonen. (Crowd barriers, VIP Zonen etc) Sinn oder Unsinn?

    aus eigener erfahrung (etwa 1987):
    bei einem großen "monsters of rock" konzert in Pforzheim war ich als zuhörer bei Metallica oder bei Deep Purple (ich weiß nicht mehr genau, bei welcher band es passiert ist) im vorderen drittel in der menschenmasse.

    es ging sehr eng zu, man hatte nicht viel platz zu den nebenleuten. man konnte noch gut stehen, aber irgendwo hinlaufen war nicht mehr möglich: zu eng standen die leute beisammen.

    plötzlich fing die masse an, sich zu bewegen...

    erst ein bisschen, dann mehr und mehr... bis irgendwann alle nur noch hin und her gedrückt wurden. schon nach kurzer zeit ging es immer mehrere meter hin und her! nach rechts... links.... nach vorne... nach hinten...
    es gab keine möglichkeit, aus dieser situation heraus zu kommen. plötzlich hat jeder nur noch versucht, bloss irgendwie auf den beinen zu bleiben! wir haben uns gegenseitig festgehalten, wildfremde leute. denn wenn man gestolpert und gefallen wäre, wären alle anderen über einen drüber gelaufen - und zwar nachvollziehbar nur aus eigenschutz, um nicht selber zu fallen! das war jedem sofort klar!

    zum glück ist nichts passiert, aber das erlebnis war für mich einschneidend. diese situation habe ich nie wieder vergessen - und habe mich seither nie wieder vorne rein, mitten in diese menge, getraut!

    nie wieder!


    ich kann also eines ganz gewiss sagen:

    kleinere, abgetrennte zonen, die solche massenbewegungen verhindern, sind eine sehr, sehr gute idee !!

  • es ging sehr eng zu, man hatte nicht viel platz zu den nebenleuten. man konnte noch gut stehen, aber irgendwo hinlaufen war nicht mehr möglich: zu eng standen die leute beisammen.

    plötzlich fing die masse an, sich zu bewegen...

    erst ein bisschen, dann mehr und mehr... bis irgendwann alle nur noch hin und her gedrückt wurden. schon nach kurzer zeit ging es immer mehrere meter hin und her! nach rechts... links.... nach vorne... nach hinten...
    es gab keine möglichkeit, aus dieser situation heraus zu kommen. plötzlich hat jeder nur noch versucht, bloss irgendwie auf den beinen zu bleiben! wir haben uns gegenseitig festgehalten, wildfremde leute. denn wenn man gestolpert und gefallen wäre, wären alle anderen über einen drüber gelaufen - und zwar nachvollziehbar nur aus eigenschutz, um nicht selber zu fallen! das war jedem sofort klar!

    zum glück ist nichts passiert, aber das erlebnis war für mich einschneidend. diese situation habe ich nie wieder vergessen - und habe mich seither nie wieder vorne rein, mitten in diese menge, getraut!

    nie wieder!

    Das ist eine exzellente Darstellung solcher Ereignisse, die auch meine Erfahrungen widerspiegelt.

    Mir ist es genau so vor etwa 10 Jahren ergangen und ich hatte damals den Eindruck, dass eine Gruppe von mindestens zehn Personen aktiv die dicht stehende Menschentraube vor der Bühne angeschoben hatte, um sich zur Bühne vorzuarbeiten. Die Band hat daraufhin erst einmal 5 min Pause gemacht, sodass sich die Traube zerstreuen konnte. Und viele haben das Angebot dankend angenommen, aus diesem Fleischwolf endlich herauszukommen.

  • Mit ein Grund, warum es heute in Deutschland zwingend einen zweiten Wellenbrecher gibt. Zumindest habe ich das die letzten 15 Jahre, bei entsprechend grossen Veranstaltungen, nicht mehr anders gesehen.

    Letztlich entscheidend hierfür dürfte der tödliche Ausgang genau so einer Schieberei beim 1000sten Konzert der Toten Hosen in Düsseldorf gewesen sein

    https://www.stern.de/amp/neon/…00--konzerts-7559860.html

  • so eine "schieberei" hatte ich ja bis dato auch nie erlebt - und damals war ich auf allen konzerten und festivals, die ich erreichen (und mir leisten) konnte.

    irgendwann ist immer das erste mal... und wenn man da pech hat, ist es auch das letzte mal.