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IN Ear teuer oder Billig genausogut?

  • Sxndrx
  • 29. Mai 2025 um 19:01
  • Sxndrx
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    • 29. Mai 2025 um 19:01
    • #1

    Hallo

    mein nächstes Thema ist In Ear.

    Da ich in Real Live auf Hörhilfen angewiesen bin (beidseitig) gibt/gab es immer Diskrepanzen im Proberaum oder Auftritten, da ich mich ja schon gern hören würde.

    In der alten Besetzung hatte ich diesbezüglich nie große Probleme mit Feedback etc. in der neueren Besetzung der Band ist halt jemand der Möchtegern Toni sein, kriegt es aber nicht hin.

    Lange Rede kurzer Sinn, habe mich breitschlagen lassen In Ear zu testen, da der Drummer noch ein Satz übrig hat.

    D. H. Drummer und ich haben In Ear der Rest nicht.

    Erstes Manko, ich höre die restlichen Instrumente derzeit ausser das massiv laute Drum leider nicht so gut. mit einem Hörer nur, werde ich kirre. Weder GIt noch Bass wollen/brauchen In Ear.. keiner hat mein ich ein Line OUT im Verstärker..? Gut es würden auch davor aufgestellet Mikros gehen.. Die Rückkopplungen sind so gut wie weg. Wahrscheinlich weggeequalizet ;)

    zweites Manko, ich finde den Sound jetzt nicht so berauschend. Habe aber selbst keine Einstellmöglichkeiten da der Drummer das für mich macht. Ich würde mir dann auch lieber was eignes anschaffen, werde aber hämisch angegrinst , weil ein China 50€ Teil genauso gut wäre wie von einer Markenfirma.. Sennheiser etc. ---"wenn ich unbedingt soviel Geld ausgeben will... wenn ich soviel locker habe" sind die Kommentare..

    (BehringXAir18 Mixer)

    Meine Frage

    Kann denn jeder sein eignes System verwenden? Ist das konform? Kann ich mich dann mit eigneem In Ear System auch selbst einstellen?

    Und dann: Was macht Sinn... bzw. Unterschiede CHINA/Marke...

    Erfahrungen?? :/

    Danke euch schon mal

  • guma 30. Mai 2025 um 00:30

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • floger
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    • 30. Mai 2025 um 00:36
    • #2

    Erstmal sollte die Mikrofonierung aller Instrumente passen und der Tontechniker halbwegs wissen, was er tut. Sonst ist es grad egal, was du als IEM anschließt.

  • gert
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    • 30. Mai 2025 um 06:31
    • #3

    Also InEar macht nur dann Sinn wenn sich einer damit auskennt. Bei Euch schein ein klarer Fall von „ Lots of Gear, No Idea“ eingetreten zu sein. Ohne Mischpult, Mikrofone und jemand der weiß wie es geht ist das zum Scheitern verurteilt.

    Practice, Practice, Practice

  • Scyte
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    • 30. Mai 2025 um 07:05
    • #4

    Ich gebe aber auch zu bedenken, das ein zu lauter Monitor auf Grund einer Person mit Schwerhörigkeit für die restliche Band nicht zu ertragen sein können. Gerade weil Schwerhörigkeit mit der Zeit immer schlimmer wird.

    InEar sollte Stereo sein.

    Das X18 ist eigentlich zu klein für InEar aber:

    Das X18 kann maximal 6x Mono Monitor-Out. Wenn der Drummer sich selbst mischt, könnten genug Outputs für dich frei sein.

    Denn Inear Monitoring macht nur Sinn wenn es gut gemacht ist.

    Das X18 könntest du mit Handy/Tablett fernsteuern. Auch eingegrenzt auf dein InEar.

    (Stichwort: Mixing Station)

    Evtl. braucht es dann noch extra Mikrofone die Bühnesound und Publikum einfangen.

    Aber da müsstes du dich als Musiker eberso einbringen und lernen und probieren. Alle Schuld auf den Techniker zu schieben finde ich im Kontext Schwerhörigkeit schwierig.

  • MH 3
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    • 30. Mai 2025 um 07:17
    • #5

    In Ear ist ja mittlerweile ein breit aufgestellter Begriff. Das was Du beschreibst sind ja eher Ohrhörer mit dem Label InEar und da, ist es tatsächlich fast egal was Du kaufst denn diese Systeme haben einen entscheidenden Nachteil: Nicht an dein Ohr angepasst zu sein! Das brauchst Du aber schon, wenn Du dein Gehör nicht komplett zerstören möchtest (laute Band/ kleiner Proberaum). Sich einen Ohrabdruck erstellen lassen kostet Geld und sich dann davon einen Hörer machen lassen, kostet ebenfalls. Günstig bist Du da eher im 500€ Bereich und nach oben hin gibt es keine Grenzen.

    Und klar, ohne eigenen Mix und sämtliche Instrumente auf dem Ohr, kannst Du dir das auch sparen.

    Gruß
    Marcus

  • yamaha4711
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    • 30. Mai 2025 um 08:26
    • #6

    Dies ist ein Forum in welchem sehr viele Professionelle unterwegs sind und der Frage liegt zudem noch im Profibereich. Je nach Forum und Unterforum und daran teilnehmenden Person wird man in jedem Fall zu den unterschiedlichsten Aussagen finden, von Kauf A oder B, nein das muss nicht so teuer sein oder lass die Finger von den Billigheimern. Dies mal Grundsätzlich.

    Es gilt, dass man Monitoring, egal ob konventionell oder InEar zunächst für den Musiker per se ist, persönlich adressiert. Für ein vernüftiges Monitoring braucht es die Signale, welche der Musiker braucht um sich zu finden und einzubringen. Wenn also eines dieser Signale fehlt, weil nicht abgenommen, dann ist das schon mal suboptimal.

    Ich lese jetzt hier raus, auch in Korrelation zu all den anderen Fragen welche hier zu deinem User eingestellt sind, dass es ein wildes Hobbydurcheinander ist. Dieser Tatbestand wäre als erster zu bereinigen und ich rate daher schon an dieser Stelle: Holt euch externe Hilfe!

    Dann zum Thema InEar.

    Der Hauptpunkt ist der Ohrhörer selbst. Wenn der nix taugt, dann geht das voll daneben. Angepasste Ohrhörer sind super aber eben teuer. Hier gilt es einen guten Kompromiss für sich selbst zu finden, daher probieren und testen. Allerdings darf man sich nicht wundern, wenn der 80€ Ohrstöpsel nicht funktioniert. Hier sind wir in der Regel im Bereich 250€ aufwärts, wenn es was taugen soll. Das ist nur der Ohrstöpsel!

    Die eigentliche InEar Strecke ist das nächste. Hier gilt es auch zu testen aufgrund vom Rauschverhalten und den Übertragungseigenschaften an sich. Oftmals kappen die Strecken gerne die tiefen Frequenzen, Rauschen in leisen Passagen auf oder komprimieren zu stark.

    Es bringt auch nix eine Strecke zu wählen mit möglichst vielen Gimmicks, welche man letztendlich nicht braucht. Wichtig ist eine saubere Übertragung.

    Wenn so eine Strecke Dropouts hat, dann ist das für den Nutzer nervig, doch das Publikum bekommt dies in der Regel nicht mit. Die Funktechnik per se ist ab einer gewissen Preisklasse in der Regel aber stabil.

    Nun besteht so eine Band ja nicht nur aus einer Person sondern aus mehreren Musikern, welche eben auch ein gewisses Maß an Monitoring benötigen. Und jetzt wirds spannend....

    Grundvoraussetzung ist primär, dass alle wichtigen und benötigen Signal am Pult anliegen.

    Das Pult MUSS in der Lage sein entsprechend viele UNABHÄNGIGE AUX Wege zur Verfügung zu stellen.

    Letzter Punkt ist meist nicht gegeben, obwohl heutige Pulte schon recht gut bestückt sind.

    Der große Vorteil von InEar ist ja, dass man damit sein persönliches Signal direkt auf den Ohren hat und dass die Bühnenlaufstärke signifikant reduziert ist. Dies hat zur Folge, dass das Risiko von Rückkopplungen aufgrund "ich hör mich nicht" und einer Aufwärtsspirale "lauter" bis fiiiiiiiiiep unterbunden wird. Es ist daher ratsam, dass ALLE Musiker InEar nutzen und damit sind wir schon bei den notwendigen AUX Wegen.

    Im Weiteren braucht es im Idealfall für jeden Musiker eine InEar Strecke. Sicher kann man auch hier wie beim klassischen Monitoring Gruppen bilden, doch das bringt auch wieder ärger mit sich, da InEar deutlich direkter adressiert ist.

    Also pro Musiker eine Strecke, d.h. auch eine Trägerfrequenz. Günstige Strecken im Bereich LTE Mittenlücke strecken da recht schnell die Flügel, vor allem wenn noch zusätzliche Sender (Funkmikros) vorhanden sind. Also braucht es recht schnell ein vernüftiges Frequenzmanagement und eben auch Geräte mit entsprechender Bandbreite und einem zukunftssicheren Frequenzbereich.

    Dann hat jeder Sender eine Antenne. Das wird sehr schnell unschön, also braucht es wohl einen Kombiener. Soll das Kompakt in ein Case, dann ist das ein Muss.

    Das nächste Unterthema: Latenz.

    Mittlerweile wird ein Signal recht häufig gewandelt und verarbeitet. Dabei fallen immer Signalverzögerungen an, welche sich aufsummieren. Wenn nun die Strecke digital überträgt, dann kommt diese Latenz hinzu und irgendwann ist diese so groß, dass sie nervt. Es gibt empfindliche Zeitgenossen, welche schon bei 15 ms genervt die Ohrstöpsel rausziehen.

    Sobald die Ohrstöpsel angepasst sind und dicht sind, könnte es an wichtiger Querkommunikation fehlen, d.h. das Ambiente der Bühne ist weg. Also wäre es sinnreich in den InEar Mix das Ambiente per Mikro mit einzubringen.

    Kurzum wäre dies oftmals der Grund für einen Workshop am Wochenende, um überhaupt mal Basiswissen zu generieren. Einfach naiv eine InEar Strecke für sich persönlich anzuschaffen ist meiner Meinung nach aus professioneller Sicht verbranntes Geld.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Christian S.
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    • 30. Mai 2025 um 08:59
    • #7

    Eine teure und eine billige InEar Strecke können in zwei Fällen genauso gut sein:

    Man hat jemanden der extrem gut ist für die Einstellungen und wenigstens die Hardware für solche Anpassungen. Oder keinerlei Ahnung und bekommt ohne kein gutes Ergebnis heraus egal was man hat...

    Dazwischen lohnt eine gewisse Qualität, gerade wenn man inEar ja als Referenz für's spielen nimmt: Und da investiert man viele Stunden Leidenschaft in Üben, Instrumente, etc. Und da nutzt man ja auch nicht Instrumente aus dem nächsten Discounter-Angebot.

    Genauso gehört aber auch etwas Übung in die Einrichtung des InEar-Mixes. Und wenn der nicht passt oder gefällt, so gilt es daran zu schrauben und auch hier das Wissen zu haben. Dafür wird man dann für viele verschiedene Bühnen- und Probensituationen mit einem halbwegs konstanten Erlebniss belohnt. Was wiederum auf Spielfreude und -qualität zurückt fällt!

  • floger
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    • 30. Mai 2025 um 09:15
    • #8

    Was auf jeden Fall noch zu bedenken ist, dass die Ausgänge der Empfänger für dich möglicherweise nicht laut genug gehen. Vielleicht hat hier jemand einen Tipp.

  • TomyN
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    • 30. Mai 2025 um 09:39
    • #9

    Ich hab noch nicht gehört, dass Schwerhörigkeit die Schmerzschwelle oder die 'Maximalbelastbarkeit' des Gehörs verändert. Von daher sollte ein 'normales' In-Ear ausreichen.
    Die Vorteile würde ich eben (und daher machen gerade hier angepasste Ohreinsätze Sinn) in der Reduzierung des 'Störschalls' sehen, so dass eben auch bei reduziertem Hörvermögen das wesentliche gut wahrgenommen werden kann. Dazu ist beim In Ear (ein weiterer Grund für einen 'persönlichen' Feed) ein an das Gehör angepasstes Equing möglich, ohne dabei Rücksicht auf Rückkopplung oder Bandkollegen nehmen zu müssen.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • djvomght
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    • 30. Mai 2025 um 09:41
    • #10

    Moin,

    bei InEar denken hier alle gleich an Funkstrecken. Ich möchte zu bedenken geben, daß man sowas für Musiker, die instrumentenbedingt entweder von ihrem Platz nicht weg können (z.B. der Schlagzeuger) oder am Kabel hängen (z.B. Gitarristen), durchaus mit einer kabelgebundenen Lösung versorgen kann. Gute Kopfhörerverstärker gibt's zu Preisen deutlich unter denen von guten Funkstrecken und diverse Beschränkungen (Ausgangsleistung, Dynamik, Frequenzgang) fallen da weg.

  • mslr
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    • 30. Mai 2025 um 09:50
    • #11

    Also ich würde zuerst InEar Kabelgebunden beginnen. Gerade im Proberaum. Funk erhöht die Komplexität vor allem dann wenn man InEar für sich erst einmal erarbeiten muss.

    Dann würde ich mal - wenn nicht schon geschehen - 100-200€ in einen Kopfhörerverstärker investieren. Damit sollte ‚laut genug‘ kein Problem sein.

    Hatte schon oft die Situation, dass man direkt an XLR Out angeschlossen hat und wundert sich dass symmetrische Signale auf L-R komisch klingen.

    Als nächstes könnte gerade um Proberaum wenn nicht alle InEar haben ein einfaches Mikrofon helfen die anderen wieder zu hören.

    Ein professioneller InEar Kopfhörer mit Passstücken ist zwar klasse kostet aber leider sein Geld. Ein guter Hörer, nicht gerade ein 10€ Grabbelkisten Teil ist eine gute Investition und tut auch darüber hinaus in der Freizeit seinen Dienst wenn man nur Musik hört.

    Dann als letztes mit einer App sich in die Lage versetzen sein InEar selbst zu mischen.

    So würde ich starten.

  • hp
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    • 30. Mai 2025 um 10:00
    • #12

    Es wäre auch hilfreich , mal zu skizieren , um welche Musikrichtung

    es geht ,welche Instrumente dabei sind und was Dein Part in der Band ist .

    Ich würde bei einer Hörschwäche auch dringend davon abraten

    die Lautstärke soweit zu erhöhen , bis es "passt" .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • guma
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    • 30. Mai 2025 um 10:47
    • #13

    Du solltest das mit einem Hörgeräteakustiker besprechen, der sich mit beidem, also mit Deinem medizinischen Problem und Deinen Wünschen als Musiker auskennt.

  • wora
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    • 30. Mai 2025 um 13:22
    • #14
    Zitat von TomyN

    Ich hab noch nicht gehört, dass Schwerhörigkeit die Schmerzschwelle oder die 'Maximalbelastbarkeit' des Gehörs verändert.

    es ist durchaus bekannt, dass schwerhörige personen auch empfindlicher auf höhere SPL reagieren können.

    ihr dynamikbereich kann also in beide richtungen eingeschränkt sein: leise töne hören sie nicht mehr - und laute töne sind für sie früher unangenehm.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 30. Mai 2025 um 13:22
    • #15
    Zitat von TomyN

    Ich hab noch nicht gehört, dass Schwerhörigkeit die Schmerzschwelle oder die 'Maximalbelastbarkeit' des Gehörs verändert. Von daher sollte ein 'normales' In-Ear ausreichen.

    Diese These habe ich aber schonmal gehört.

    Leider habe ich die Quelle nicht parat, aber in meiner Erinnerung hies es da, daß im Alter die Hörgrenzen von oben wie von unten eingeschränkt werden. Also eine Einschränkung der Dynamik von laut und von leise aus.

    Vielleicht hat her jemand mehr Infos?

    Gruß

    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • TomyN
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    • 30. Mai 2025 um 13:35
    • #16

    Die beidseitige Einschränkung der Dynamik ist auch mein Stand. Der obige Post bezog sich auf den Hinweis 'Check, ob das in-Ear laut genug geht, gerade wenn Du schwerhörig bist' im Post davor.

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  • test
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    • 30. Mai 2025 um 14:28
    • #17

    ich kann mich da noch gut an die Grafik von prof Sennheiser aus seiner Akustik Vorlesung in hannover erinnern.

    es ist so, das die Hörschwelle ansteigt und leider gottes die schwelle, ab der Schall als schmerz empfunden wird sinkt. zu allem übel gibt es tatsächlich einen Schnittpunkt dieser beiden Linien. man empfindet dann tatsächlich jeden laut als schmerz.

    das höhen empfinden nimmt deutlich ab im alter. deswegen wird andre Rieu ja auch mit weniger bass als normal aber betonten Mitte gespielt. bass kann man bis ins hohe alter :)

    http://www.crystal-hannover.de
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  • stefan lenke
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    • 31. Mai 2025 um 09:59
    • #18
    Zitat von Loloverde

    Diese These habe ich aber schonmal gehört.

    Leider habe ich die Quelle nicht parat, aber in meiner Erinnerung hies es da, daß im Alter die Hörgrenzen von oben wie von unten eingeschränkt werden. Also eine Einschränkung der Dynamik von laut und von leise aus.

    Vielleicht hat her jemand mehr Infos?

    Gruß

    Rainer

    Sucht mal nach dem Begriff "Recruitment", das beschreibt den Umstand des ausgefallenen Lautheitsausgleichs

    Recruitment – Wikipedia

  • lisa f.
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    • 31. Mai 2025 um 22:51
    • #19

    Hi Sxndrx

    Wenn Ihr in der Band mit IEM anfangt wäre es wahrscheinlich hilfreich eine IEM erfahrene Tontechnikerin (m/f) zur Beratung zu bitten.

    Wenn ich IEM mische will ich alle Signale anliegen haben inklusive volles Drumkit, und soweit als möglich für alle Beteiligten individuelle Stereo Mixe bereitstellen. Das ist ein riesen Unterschied, wenn man den Stereoraum ausnutzen kann.

    Ein Ohr rein, eins raus würde ich auf keinen Fall empfehlen, da hörst Du schnell zu laut auf dem einen Ohr und es wird trotzdem nicht besser.

    Ich mach den ängstlichen Musiker:innen immer einen besonders räumlich - natürlichen Mix, so gut wie ich es hinkriegen kann. Hallräume, Panorama und Ambient Mikros sind definitiv gute Werkzeuge, aber dazu braucht es ausreichend Busse, Kanäle und ein bißchen Erfahrung.

    Ambient Mikros sind für mich essentiell für größere Bühnen, und auch wenn die Band wenig offene Mikros hergibt.

    Kabelgebundenes IEM ist definitiv eine gute Lösung, und solange man nicht auf der Bühne rumhüpft eigentlich die bessere Wahl, und deutlich günstiger als Funkstrecken.

    Hörer. Klassisches Einstiegsmodell wären die Shure se215, kostet wirklich nicht viel, haltbar*, klingt gut für was es ist.

    In Deinem Falle Hörgeräteskustiker fragen was dieser empfiehlt.

    Gestern hatte ich einen älteren Herren auf der Bühne, der dann auch erstmal seine Hörgeräte ausgezogen und in die Tasche gesteckt hat, bevor die angepassten Hörer in die Ohren gingen.

    Wenn Du mit Deinem Hörgeräteakustiker sprichst kannst Du auch fragen, ob es eine gute Idee ist gezielt Deine schwächeren Frequenzen in Deinem IEM Bus zu boosten, oder nicht.

    Am Ende ist das was in die Hörer rein geht ein klein bißchen wichtiger als der Hörer selbst, ein scheiß Mix wird auch mit meinen Hörern (4-stelliger Betrag) nicht besser. Wenn der Mix selber wirklich gut ist kommst Du mit Einsteigermodellen relativ weit.

    Nur wirklich grütze Billigheimer würde ich vermeiden. Ausprobieren hilft, IMHO wenn eine dynamische Aufnahme auf etwas höherer Lautstärke ausgewogen und verzerrungsfrei klingt kann man das versuchen.

    *se215 Haltbarkeit: ich habe in den letzten 10 Jahren mit hunderten dieser Hörer zu tun gehabt, und bis auf ein paar Montagsgeräte halten die alle selbst im rauhen Verleihbetrieb viele Jahre.

  • wora
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    11
    • 1. Juni 2025 um 02:28
    • #20
    Zitat von lisa f.

    Wenn Du mit Deinem Hörgeräteakustiker sprichst kannst Du auch fragen, ob es eine gute Idee ist gezielt Deine schwächeren Frequenzen in Deinem IEM Bus zu boosten, oder nicht.

    kleiner beitrag dazu von mir:

    ich bin ja seit einiger zeit auch träger von hörgeräten. und auf der bühne mach ich die dann natürlich auch raus, um meine IEM hörer einzusetzen.

    mit dem Shure SE215 kam ich nicht so gut zurecht, aber mit den "InEar StageDiver2" bin ich recht happy.

    in unserem IEM pult nutze ich den Aux-EQ für die Anpassung an meine hörwünsche... hier hab ich einen highshelf filter drauf, um die höhen ein bisschen anzuheben. interessanterweise brauche ich da aber gar nicht viel machen, weil der hörer an sich schon gut performt.

    ich finde es aber schon sehr wichtig, sich für die einstellungen zeit zu nehmen. und ebenso wichtig ist es, wenn da bei der einrichtung jemand am pult sitzt, der weiß was er tut. das darf dann auch mal ein bisschen geld kosten - das ist ist dann auf jeden fall gut investiert!

    denn nur wenn der sound im hörer spaß macht, kann man wirklich entspannt musizieren ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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