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20 bis 20KHz Eigenbau

  • iwk
  • 15. Oktober 2026 um 21:43
  • iwk
    Beiträge
    11
    • 15. Oktober 2026 um 21:43
    • #1

    Hallo allseits 🙂

    Vor rund 50 Jahren habe ich meine erste Box gebaut. Berechnungsprogramme oder ähnliches gab es damals noch nicht, also einfach drauflos getischlert. Das Ergebnis dann an zwei Röhrenverstärker angeschlossen und wir hatten monatelang mit BoneyM, Abba usw. unseren Spaß.

    Aber irgendwie brachten die Boxen trotz eigentlich großem Volumen nicht den gewünschten Bass ...

    Das kann ich besser, dachte ich, aber irgendwie kam ich nicht mehr dazu, das Berufsleben setzte ein und die Jahre vergingen ...

    Vor kurzem kaufte ich mir (eigentlich nur, weil mir das Ding gefiel) so eine kleinen Madison Röhrenverstärker, schloss Plattenspieler (Lenco) samt Vorverstäker und ein paar rumstehende Boxen an und legte die nächste greifbare Platte auf.

    Das war irgendeine Best of Rockn´Roll - und da war "Let there be Drums" drauf ....

    WOOOW - ups ... nicht der synthetische Klang meiner "HIFI", sondern ein warmer, autentischer Sound ....

    Da fielen mir oben genannte Gegebenheiten ein. Jetzt bin ich in Pension, die Schallplatten von damals habe ich noch immer, und nun möchte ich den Traum von vor 50 Jahren zur Realität werden lassen.


    Zuerst mal meine gewünschten Eckdaten: wie im Titel ersichtlich, 20Hz - 20KHz, angepeilte Leistung 200W RMS (Sinus).

    Ich denke da an eine passive 3-Weg-Box mit integrierten* aktiven Subwoofer. *(eigentlich soll die Box auf dem Sub stehen)

    Ich gucke mir schon seit geraumer Zeit verschiedene YT-Videos an versuche, mich da ein bisserl zurechtzufinden. Mir ist bewußt, dass eine untere Grenzfrequenz von 20Hz nicht so einfach zu erreichen ist, trotz dem ist es voerst mal das Ziel.

    Im Moment bin ich eher nach der Suche nach brauchbaren Bauteilen/Lautsprecherchassis - welche Fabrikate bzw. Bezugsquellen sind da zu empfehlen? Monacor? Visaton? JBL? Dayton? ... oder was ganz anderes ???

    Ich hoffe auf zahlreiche Anregungen

  • ThoSchu 15. Oktober 2026 um 21:43

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • ThoSchu
    Administrator
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    7
    • 15. Oktober 2026 um 21:49
    • #2

    Ich baue gerade (ok, seit 2 Jahren immer mal wieder wenn ich Zeit habe) an einer Abwandlung von dem hier: https://www.lautsprechershop.de/hifi/orpheus_tl.htm

    Sorry für den Shoplink...

    Das ist ziemlich genau was Du willst, nur ohne zusätzlichen Sub.

  • iwk
    Beiträge
    11
    • 15. Oktober 2026 um 22:27
    • #3

    Hey ... Danke sehr ... sieht hochinteressant aus ... muss mich da mal einlesen ....

  • Herr Nink
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    3
    • 15. Oktober 2026 um 22:30
    • #4

    Warum möchte mensch 20 Herz bei Schallplatten? Die kommen da schlicht nicht vor,

  • guma
    Moderator
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    • 15. Oktober 2026 um 23:05
    • #5

    … vielleicht wenn man rhythmisch dagegen dotzt?

  • iwk
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    11
    • 15. Oktober 2026 um 23:10
    • #6
    Zitat von Herr Nink

    Warum möchte mensch 20 Herz bei Schallplatten? Die kommen da schlicht nicht vor,

    Zitat von guma

    … vielleicht wenn man rhythmisch dagegen dotzt?

    N.C.

  • funkbrother
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    • 15. Oktober 2026 um 23:39
    • #7

    Ich hab ein oder zwei Platten mit nem tiefen Kratzer. Das Rumpeln enthält bestimmt auch solche extrem tiefen Frequenzen 😂.

    Aber mal im Ernst:

    In welchem durchschnittlich großen Wohnraum sollen und können denn 20Hz vernünftig wiedergegeben werden?

    Dann: Wie groß darf der Sub werden?

    So ab ca. 150liter Volumen finden sich bestimmt einige Treiber, die als BR bis 25Hz oder tiefer brauchbar spielen.

  • Christian S.
    Verifiziert
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    659
    • 16. Oktober 2026 um 06:43
    • #8

    Wenn man im Alter nichts mehr von den 20000Hz hören kann, werden die paar Hz darunter wieder spannend?!/*fingeriron

  • slaytalix
    Verifiziert
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    • 16. Oktober 2026 um 06:46
    • #9

    Boney M. war doch Playback. Dafür sollte das genügen :)

    Bassboss Krakatoa wäre ganz nett. Wohl irgendwie basierend auf EV MT 4 mit 4 x 18" aber koaxial nochmals triaxialer Treiber bis Hochton

    (55) BASSBOSS Krakatoa: Seismic Sound, Full-Range Performance - YouTube

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • guma
    Moderator
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    • 16. Oktober 2026 um 09:56
    • #10
    Zitat von iwk

    N.C.

    So ein bisschen Spass solltest Du aushalten können.

    20 Hz bis 20.000Hz ist einfach Unsinn. Für diese Art von "HiFi" ist das hier vielleicht das falsche Forum.

  • marce
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    2.243
    • 16. Oktober 2026 um 10:09
    • #11
    Zitat von funkbrother

    In welchem durchschnittlich großen Wohnraum sollen und können denn 20Hz vernünftig wiedergegeben werden?

    vermutlich in jedem durchschnittlichen Wohnraum besser als in einem echt großen - Stichwort Druckkammereffekt. :)

    Wie sinnvoll und relevant das nun wirklich ist darf jeder für sich entscheiden.

  • Pzg
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    • 16. Oktober 2026 um 10:20
    • #12

    Wenn es um den Bastelspaß und das Hobby geht: Go for it, Thomas Vorschlag ist ja wirklich gut, sicher sehr cooles Projekt.

    Wenn es um Kerzengeraden F Gang und neutrales Hörerlebnis geht: Neumann Monitor Alignment Kit 3. Die KH150 messen sich so und werden nach unten durch den kh750 ergänzt. Messmikro und dsp zur automatischen Raumkorrektur schon mit dabei. Als Laie wird man das schwer schlagen. (Und ja, weder 20 noch 20khz wirst du hören. Und auf beides zu entwickeln kostet)

  • secluded
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    • 16. Oktober 2026 um 11:18
    • #13
    Zitat von iwk

    N.C.

    Zitat von guma

    So ein bisschen Spass solltest Du aushalten können.

    Der nette guma hat immer noch nicht den iron-Smilie in der Signatur.

    ...aber, iwk , den Smilie stellen sich einige hier im Forum schon automatisch vor, wenn man so manche Postings von guma liest ^^ .

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • funkbrother
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    • 16. Oktober 2026 um 17:02
    • #14
    Zitat von marce

    Stichwort Druckkammereffekt. :)

    Ich vermute, der nutzt wenig bis gar nix.

    Diese "Langwellen" passen halt nicht rein und daher ist die Position der Ohren und der LS im Raum alles entscheidend.

    Die einfachste Simulation (z.B. mit REW) zeigt es bereits mehr als deutlich:

  • audiobo
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    • 16. Oktober 2026 um 18:04
    • #15
    Zitat von funkbrother

    Diese "Langwellen" passen halt nicht rein

    Aber der Druckunterschied den die Membran erzeugt und das Gehör ist schliesslich ein Druckempfänger.
    Bei einem Druckgradientenempfänger wiederum bin ich mir gerade unsicher...

  • TomyN
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    • 16. Oktober 2026 um 22:01
    • #16

    Sei froh, dass das Ohr kein Druckempfänger ist, ansonsten würden die 1 Bar 'Normalluftdruck' alles andere unhörbar machen.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • HenrySalayne
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    • 16. Oktober 2026 um 22:17
    • #17
    Zitat von TomyN

    Sei froh, dass das Ohr kein Druckempfänger ist, ansonsten würden die 1 Bar 'Normalluftdruck' alles andere unhörbar machen.

    Nach der Logik dürften auch Kugelmikrofone nicht fuktionieren. ;)

    Das Ohr ist in erster Linie ein Druckempfänger. Ansonsten würden wir über die Nase mithören und beim Zuhalten der Nase würde die Richtcharakteristik gut hörbar zusammenbrechen. frech*

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Blancblue
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    • 16. Oktober 2026 um 22:33
    • #18

    iwk Erstmal Gratulation zur Rente - und ich finde es cool, dass du dich mit Musik und Lautsprechern beschäftigst. Ist ein tolles Hobby.


    Bevor du hier aber 1000 Vorschläge bekommst, ein paar Fragen:


    - wie sieht dein Hörraum aus? Größe, Deckenhöhe, Materialien, Möbel? Weil jeder noch so gute Lautsprecher versagt, wenn deine Akustik mies ist. Und besteht die Bereitschaft hier Hand anzulegen?


    - Hörplatz: Hörst du alleine oder mit mehreren Personen an verschiedenen Plätzen im Raum? Während bei ersterem durch DSP / eingebaute Messelektronik von HiFi Receivern und geschickter Lautsprecheraufstellung schon relativ schnell ein sehr passabler Sound zu erzielen ist, wird es bei verschiedenen Hörpositionen ungleich schwieriger, gerade bei der Basswiedergabe.


    - Wie flexibel bist du bei der Lautsprecheraufstellung? Teilweise machen z.B. ein paar cm Wandabstand schon viel aus. Und gerade bei der Position vom Subwoofer - Stichwort Raummoden - kann man gar nicht flexibel genug sein.

    - Was ist bereits an HiFi oder PA Equipment vorhanden? Sollen auch Filme drüber laufen?


    - Wie hoch muss der WAF sein? (Woman acceptance factor). Hier platzen häufig ganz viele feuchte HiFi Träume…

    - Ist Bereitschaft da in Messequipment und Know-how zu investieren? Ca 100 bis 150 EUR ist bei vorhandenem Laptop zu rechnen.

    - und last but not least - wieviel willst du für Lautsprecher und nicht vorhandenes Equipment ausgeben?

    ________________________________

    Signatur?

  • Ansch
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    393
    • 17. Oktober 2026 um 00:10
    • #19

    Hallo zusammen,


    kurz zu der Nebendiskussion bzgl. Raumgröße und Ohr:

    • nach meinem Verständnis ist das Ohr durchaus ein Druckempfänger. Damit das Trommelfell bei statischen Druckunterschieden nicht platzt, gibt es die Eustachsche Röhre, durch die der Druckausgleich über den Mund-Nasenraum erfolgen kann. Ähnlich der Kapillarröhre bei Echt-Kondensator-Messmikrofonen. Man merkt die z.B. beim Fliegen, wenn der Druck in der Flugzeugröhre verringert oder erhöht wird.
    • Mir ist unklar woher die Aussage kommt, dass nur weil die Wellenlänge nicht in den Raum passt, die entsprechende Frequenz nicht zu hören sei. Eben durch den Druckkammereffekt werden tiefe Frequenzen in einem geschlossenen Raum angehoben - sie heben den 12 dB/Oct Abfall einer CB gerade auf. Als Bsp. habe ich mal den kleinsten Raum den ich da habe rausgesucht. Eine Messkammer zum Messen des Tieftonfrequenzgangs von Messmikrofonen. Eine innenzylindrische Röhre, in die ein 2" Breitbänder einschallt und an der anderen Seite ein Mikrofon angestöpselt wird. Der Frequenzgang in der Druckkammer ist theoretisch bis zu unendlich tiefen Frequenzen linear. Hängt nur von der Dichtigkeit ab.

    Zum eigentlichen Anliegen:

    Blancblue hat schon die richtigen Fragen gestellt. Ich kann nur die Frage nach Messmöglichkeiten und Simulationsmöglichkeiten bekräftigen.

    Im Prinzip musst Du entscheiden, bis zu welchen max. Pegeln Du 20 Hz erreichen möchtest. Je lauter, desto größer/teurer,

    Das Bsp. mit der Druckkammer zeigt, dass geschlossene Gehäuse nicht die schlechteste Wahl sind. Einfach genug Membranfläche und -hub und es passt. Klingt dann auch musikalischer. Klar, BR und TL können das ggf. mit geringerem Aufwand aber nicht unbedingt schöner erreichen. (CB kann man auch ins Extrem treiben indem man (hinreichend) viele (hinreichend) kleine Membranen kohärent koppelt...

    Neben der ganzen Tieftönerei ist aber ein stimmiges Gesamtkonzept wichtig. Und hier kommt es v.a. auf gute Mitten an. Denn dort spielt die Musik. Hoch- und Tieftton runden das ganze "nur" ab.

    Aber da sind wir wieder bei der Frage: welcher max. Pegel, welche Raumgröße, wieviele Zuhörer,...

    Noch ein Nachtrag: Für die Fragen noch wichtig: welcher Hörabstand in gegebenem Raum welcher Größe?

    Und da im PA-Forum: Man könnte die Frage auch anders stellen: Welches Material kann verwendet werden um o.g. Aufagenstellung / Anforderung zu erfüllen? Daraus kann man sich ggf. auch eine Richtung für eine Eigenentwicklung ableiten.

    VG André

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    5 Mal editiert, zuletzt von Ansch (17. Oktober 2026 um 00:40)

  • audiobo
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    • 17. Oktober 2026 um 00:13
    • #20
    Zitat von TomyN

    Sei froh, dass das Ohr kein Druckempfänger ist, ansonsten würden die 1 Bar 'Normalluftdruck' alles andere unhörbar machen.

    Zeit mal wieder Tauchen zu gehen...

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • DiGiCo Live Mixing Lab: S-Series & Quantum – From Setup to Showtime

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 08:00 – Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20:00
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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